Mitglieder der Lokalgruppen Bodensee und Mitterteich protestieren gegen Fracking und TTIP und fordern eine schnellere Energiewende.

Mitglieder der Lokalgruppen Bodensee und Mitterteich haben in den letzten Wochen von ihrem Demonstrationsrecht Gebrauch gemacht. In Konstanz haben sie gemeinsam mit Gleichgesinnten gegen Fracking und dem geplanten Freihandelsabkommen zwischen den U.S.A. und der EU protestiert. In Berlin haben sie sich stark gemacht für die Energiewende. Demonstratieren ist nicht nur ein Grundrecht, sondern auch ein effektives Mittel um aktiv Veränderung herbeizuführen.

Energiewende-Demo 2014 in Berlin (Foto r., Quelle: BUND)

Bericht über die Konstanz-Demo gegen TTIP und Fracking:

Wozu demonstrieren? Das ändert doch eh nix. Und zur Mittagszeit unter der Woche kommt sowieso keiner.

Weit gefehlt! Etliche Hunderte sahen das anders und fanden den Weg zur Konstanzer Demo. Gegen TTIP/CETA, doch auch gegen Fracking und gegen Agro-Gentechnik.

Denn das Freihandelsabkommen zwischen Europa und den USA, das derzeit hinter verschlossenen Türen verhandelt wird, bedeutet in der geplanten Form, dass die Macht von Konzernen gegenüber Regierungen deutlich gestärkt wird. Die möglichen Auswirkungen reichen weit über die Gesetzgebung zu Fracking und Gentechnik hinaus.

Dieses Wissen vereinte diese bunte Mischung aus Mut-Bürgern zu einem für Konstanzer Verhältnisse sehr eindrucksvollen Demonstrationszug –einschließlich mehrerer Traktoren sowie einer Tretbootdemo auf der Seeseite des Inselhotels. Denn dort tagten gerade die Umweltminister der deutschen Bundesländer und bekundeten im Nachfeld ihre Freude über diese Unterstützung ihrer Beschlüsse zum Fracking.

Dietmar Kohler für die Regionalgruppe Bodensee

Mehr Information zur Demo in Konstanz finden Sie im Südkurier.