16.02.2015 - 10:19

"Too big to tell"-Filmabend in Köln

Am 16. Dezember wurde in Köln bei einem Filmabend der Film "Too big to tell" gezeigt. Auf anschauliche Weise erklärt er, wie unser weltweites Finanzsystem funktioniert und lädt zum kritischen Hinterfragen dieses Systems ein, das Ursache für viele unserer globalen Probleme ist. Organisiert wurde der Abend von der Studentin Lena Appel.

 

Am 16.12. haben wir in Köln den Film "TOO BIG TO TELL" geschaut, der durch Interviews mit Experten Einblicke in die komplexe Finanzwelt ermöglicht. Gegen 19 Uhr saßen wir schließlich mit Chips aus dem Weltladen, der uns freundlicherweise einen Raum überlassen hatte, vor der Leinwand und schauten den zweistündigen Film. Durch Ökonomen, Bänker und andere Experten wird erklärt, wie Geld generiert wird, wie die Subprimekrise möglich war und mit welcher Begründung Banken gerettet wurden. Es wurde viel auf die Ungleichverteilung von Vermögen hingewiesen und betont, dass das Zinssystem die Arm-Reich-Schere vorantreibt. Untermalt wurde dieses ernste Thema durch komödiantische Szenen und Naturaufnahmen, die manchmal der Entspannung dienten und durch ihre Häufung den Film etwas in die Länge zogen.
Die anschließende Diskussion mit Teilnehmern aus allen Altersgruppen drehte sich vor allem über Themen wie Schuldenschnitte und deren Folgen, den Effekt von Regionalwährungen und die Möglichkeiten zur Änderung des Finanzsystems durch die Bürger. Gerade der letzte Punkt warf die Frage auf, ob und wie sehr die Abkehr der Bankkunden von Banken, deren Verhalten zur Krise führte, die Ausrichtung ebendieser beeinflussen kann. Als wichtigster Punkt kristallisierte sich jedoch die Forderung heraus das öffentliche Bewusstsein für die Problematik zu schärfen. Auch wenn der Film keine allumfassende Erklärung liefert, kann er einen wertvollen Beitrag  in dieser Hinsicht leisten.

Lena Appel

 


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