11.06.2015 - 14:34

„Too Big to tell“-Filmabend an der Uni Passau ein voller Erfolg!

Im Rahmen der „Nachhaltigen Woche“ fand an der Universität Passau am 7. Mai eine Filmvorführung von „Too Big to tell“ statt. Die anschließende zweistündige Diskussion mit einem Finanzexperten brachte für alle viele inspirierende Ideen.

 

Hier der Bericht der Studentin Caroline Müller-Ruske, die den Filmabend mitorganisiert hatte:

 

Bericht Filmabend „Too Big to tell“, 07. Mai 2015

Vom 02. – 11. Mai 2015 fand an der Universität Passau zum zweiten Mal die “Nachhaltige Woche“ statt. Studierende versc hiedener Hochschulgruppen präsentierten i n Zusammenarbeit mit der Universität ein vielfältiges Programm mit spannenden Vorträgen, Workshops zum Mitmachen, Exkursionen uvm. Im Fokus standen die Themen kritischer und nachhaltiger Konsum, gesellschaftliche Transformation und die Rolle von Unternehmen in der Debatte um Nachhaltigkeit.

Passend zum Thema luden wir am 07. Mai 2015 um 19 Uhr zur Filmvorführung von „Too Big to tell“ ins Scharfrichterkino in der Passauer Altstadt ein. Der charmante Kinosaal mit seinen ca. 70 Plätzen, dem angeschlossenen Innenhof und den dort angebotenen Erfrischungen bot uns den perfekten Rahmen für eine Filmvorführung an einem milden Frühlingsabend.

Die Besucher, ca. 30 an der Zahl, empfingen wir im Innenhof,  wo wir vor und nach der Vorstellung mit einem Infostand zur Global Marshall Plan Foundation bereitstanden. Der Vorführung selbst folgten alle gespannt, teils auch betroffen bei der Konfrontation mit einer düster erscheinenden Realität – auch wenn der ein oder andere Lacher bei den Kabarett-Szenen nicht ausblieb. Angesichts der Überlänge des Films legten wir eine kurze Pause an der frischen Luft für das Publikum ein und bereiteten den Saal für die anschließende Diskussion vor. Auf Empfehlung der Regisseurin Johann Tschautscher hatten wir uns entschlossen, Tobias Plettenbacher einzuladen. Der ehemalige Dipl.-Ing. Tobias Plettenbacher ist Initiator der Zeitbank WIR GEMEINSAM, Landschaftsökologe, Experte und Referent für Computermodelle und komplementäre Währungssysteme und Autor des Buchs „Neues Geld – Neue Welt“, erschienen beim planetVERLAG (2008). Nach einer kurzen, herzlichen Begrüßung und der Frage „Wie geht es euch jetzt nach dem Film?“ fasste das Publikum nach anfänglicher Scheu binnen von Minuten Vertrauen zu Tobias Plettenbacher. Er berichtete von seinen Erfahrungen in der Arbeits- und Finanzwelt, von seinen Gesprächen mit krisengeplagten Bewohnern in Griechenland, seinen Recherchen, die er auf eigene Faust seit Jahren führt – und den Beweggründen, warum er seinen gut bezahlten und sicheren Job als Diplom-Ingenieur aufgegeben hat, um als Referent und Experte über Alternativen und Ideen zu unserem Finanzsystem aufzutreten. Geschickt formulierte er seine Berichte und Meinungen so, dass sich das Publikum eingeladen, gar provoziert fühlte, seine Ideen zu hinterfragen und eigene Standpunkte zu entwickeln. Die Diskussion, die für maximal eine Stunde angedacht war, beschlossen wir nach knapp zwei Stunden aufgrund der fortgeschrittenen Zeit zu beenden. Fortgeführt wurde sie dennoch im Anschluss noch draußen im Innenhof des Kinos.

Im Rückblick können wir feststellen, dass wir gemeinsam mit dem Film und Tobias Plettenbacher erreicht haben, dass der Blick jedes Einzelnen geschult wurde für die nicht hinnehmbaren Zustände in einer vom Kapitalismus und Egoismus regierten Welt – ebenso ist aber jeder Einzelne mit neuen, inspirierenden Ideen und Eindrücken aus dem Saal gegangen. Noch Tage danach wurden wir immer wieder mit positiver Rückmeldung auf den Abend angesprochen.

Ich bedanke mich vielmals bei Ihnen, der Global Marshall Plan Foundation, für die tolle Möglichkeit, den Film zu zeigen, und somit die Möglichkeit zu geben, Fragen unserer Zukunft zu erörtern, die uns alle so sehr beschäftigen und betreffen!

 

Haben auch Sie Interesse am Film "Too Big to tell"?

Bestellen Sie kostenlos ein Filmpaket unter film@too-big-to-tell.orgund starten sie einen Filmabend!

Zeigen Sie den Film im Familien- und Bekanntenkreis - oder öffentlich, z.B. im Verein, der Schule, an der Uni, VHS, der Kirchengemeinde...!


Multiplikation

Gemeinsam wollen wir einen Schneeballeffekt starten: Wenn Sie nach der Aufführung zwei weitere Personen überzeugen, den Film zu zeigen, (und diese nächste Woche wiederrum zwei weitere erreichen, etc.) dann erfährt in 27 Wochen der ganze deutschsprachige Raum von den Gefahren im Finanzsystem. Sie können diese DVD und die mitgesendeten Materialien gleich nach der Vorführung einer weiteren Person mitgeben.