22.11.2012 - 09:30

Zur sozialen Dimension von Nachhaltigkeit

Der wissenschaftliche Beirat des Ökosozialen Forums Deutschland hat ein neues Positionspapier „Zur sozialen Dimension von Nachhaltigkeit - Balancierte Einkommensverteilungen, auskömmliche Löhne und Überwindung von Hunger und Not als Schlüsselthemen“ veröffentlicht.

Zu dem wissenschaftlichen Beirat, der die Positionen des ÖSF von einer wissenschaftlichen Seite her betrachtet und unterstützt, gehört neben weiteren Denkern im deutschsprachigen Raum auch der Mitinitiator der Global Marshall Plan Initiative, Prof. Dr. Franz-Josef Radermacher.

Die Veröffentlichung beschäftigt sich mit den weltweiten Verhältnissen, sich verschärfender Armut und internationaler ökonomischer Verflechtungen. Vor allem die große Lücke zwischen politischem Handeln und Entscheiden und internationalen Verträgen und Zusagen bezüglich Menschenrechte, die vielerorts auch im nationalen Recht verankert sind, wird angeprangert.

Der wissenschaftliche Beirat des ÖSF fordert in dem Papier angemessene Löhne und die Stärkung von Gewerkschaften in der entwickelten Welt und vor allem die Bereitstellung von Arbeit und Nahrung in der sich entwickelnden Welt durch sowohl die Förderung von Subsistenzwirtschaft, wie auch staatliche Förderprogramme. Auch die Besteuerung von Weltgemeingütern zur Finanzierung von internationaler Zusammenarbeit wird gutgeheißen.

Das vollständige Positionspapier ist hier einsehbar.

(Quelle: oesf.de, Bild: oesf.de)