"Welches Wachstum wollen wir?"

Unser Wirtschafts- und Wohlstandsmodell der letzten Jahrzehnte hat deutliche Konsequenzen ökologischer und gesellschaftlicher Art. Durch das stetige Wachstum in den Industrienationen rücken einerseits die damit einhergehende Umweltzerstörung und der Verbrauch natürlicher Ressourcen in den Mittelpunkt. Ebenso werden Fragen nach einer sinnvollen Definition von Wohlstand und Lebensqualität aufgeworfen, die ein Überdenken unserer Konsummuster erfordern.

Prof. Dr. Meinhard Miegel, Sozialwissenschaftler und Vorsitzender des „Denkwerks Zukunft – Stiftung kulturelle Erneuerung“, stellt in der aktuellen Ausgabe des Magazins der Bundeszentrale für politische Bildung, „Aus Politik und Zeitgeschichte“ die kritische Frage, welche Form Wachstum in der Zukunft haben kann. In den entwickelten Ländern stoße das Wachstum an seine Grenzen – und über die Tragfähigkeitsgrenzen der Erde hinaus – während das globale Arm-Reich-Gefälle weiter wächst. „Der Fortschritt der Zukunft muss darauf gerichtet sein, das materielle und immaterielle Wohl der Menschen innerhalb der Tragfähigkeitsgrenzen der Erde zu schaffen und zu sichern.“ Hier können Sie den kompletten Essay lesen.

Insgesamt 13 Autoren vermitteln in der neusten Ausgabe des Magazins APuZ einen Überblick zu aktuellen Diskussionen und Lösungsansätzen zum Thema „Wohlstand ohne Wachstum?“. Die kontroversen Auseinandersetzungen mit dem Begriff Wachstum laden den Leser dazu ein, kritisch unser scheinbar selbstverständliches Lebensmodell zu hinterfragen.

Alle vollständigen Beiträge können Sie hier lesen.

Kürzlich hat die Deutsche Gesellschaft CLUB OF ROME, Trägerorganisation der Global Marshall Plan Initiative, zu dieser Thematik 7 Thesen zur Wachstumsdiskussion veröffentlicht und lädt alle Akteure ein, sich an dieser aktuellen Debatte zu beteiligen und mit zu diskutieren.

 

 

(Quellen: das-parlament.de, clubofrome.de, Bilder: bpb.de, denkwerkzukunft.de)