12.06.2013 - 11:30

Unterzeichnen Sie mit uns das Generationen-Manifest


Wir sind die Bürgerinnen und Bürger dieses Landes.
Wir sind die Politik. Wir sind die Wirtschaft.
Wir sind jung und alt, arm und reich, mächtig und ohnmächtig,
Väter, Mütter, Söhne, Töchter, Enkel und Großeltern.

Wir machen uns Sorgen. Große Sorgen.
Und das unabhängig von der Farbe unserer politischen Überzeugungen.

So lauten die ersten Sätze des "Generationen-Manifest", das am 6. Juni 2013 wurde in Berlin der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Die 28 Initiatoren und ersten Unterzeichner verbindet die Sorge um die Zukunft unserer Kinder und Enkel. „Die Jungen haben keine Lobby und erben all die Probleme, die wir heute nicht lösen“, sagt Initiatorin Claudia Langer und fügt hinzu: „Wenn so viele grundverschiedene Menschen sich zusammenschließen und die Regierenden vor einem „weiter so“ warnen, dann zeigt das, dass einiges im Argen liegt.“

Zu den prominenten 28 Initiatoren und ersten Unterzeichnern zählen neben Prof. Peter Hennicke und Utopia-Gründerin Claudia Langer, Prof. Gesine Schwan, Prof. Dirk Messner, auch Unterstützer unserer Initiative, wie beispielsweise Franz Alt, Felix Finkbeiner und Professor Ernst Ulrich von Weizsäcker.

In ihrem Generationenmanifest formulieren die Autoren zehn Warnungen und zehn konkrete Forderungen an die deutsche Politik: Die Warnungen reichen vom fahrlässigen Umgang mit der Klimakrise über das Auseinanderdriften von Arm und Reich bis hin zur strauchelnden Energiewende und zur Staatsverschuldung. Die Autoren haben sich dazu eine Meinung gebildet und äußern diese unmissverständlich. So z.B. zur Energiewende: „Die Energiewende, das bedeutendste Projekt unserer Generation, wird von den politischen Entscheidungsträgern halbherzig und inkonsequent umgesetzt. Wir werden sie haftbar machen, wenn sie die Chancen dieses Zukunftsprojektes (…) fahrlässig gefährden.“

„Denn“, so Prof. Peter Hennicke, ein ausgewiesener Energieexperte, „in den Kernthemen unserer Zukunftssicherung, kommen wir viel zu langsam voran.“

Deutschlandweit sollen bis zur Bundestagswahl am 22. September 2013 mindestens 100.000 Bürgerinnen und Bürger das Manifest unterzeichnet haben. Dann soll das Manifest mit seinen Forderungen an die neue Regierung und alle im Bundestag vertretenen Parteien übergeben und die Aufnahme der Forderungen in das Regierungsprogramm gefordert werden.

Auf sämtlichen Veranstaltungen und ganz besonders im Internet können Politiker und Bürger ab heute ihr Generationenversprechen abgeben. Auch Stefan Jessenberger, Unterstützer der Global Marshall Plan Initiative, wird am 24. Juli im Rahmen einer Podiumsdiskussion in Erlangen die Gelegenheit nutzen und Politiker seines Wahlkreises auf das Manifest ansprechen. Hier mehr dazu.

Unterzeichnen Sie und verbreiten Sie das Manifest in Ihrem Netzwerk!

Auf der Website www.dasgenerationenmanifest.de gibt es ab sofort die Möglichkeit, das Manifest online zu unterschreiben, alle Erstunterzeichner kennen zu lernen und sich die Warnungen und Forderungen detailliert durchzulesen.

(Quelle: www.dasgenerationenmanifest.de)