UNHCR Report veröffentlicht: Global Trends 2011

Zwei Tage vor dem Weltflüchtlingstag am 20. Juni 2012 veranschaulicht der Report „UNHCR Global Trends 2011“ der „United Nation High Commission of Refugees” (UNHCR), des Flüchtlingskommissariats der Vereinten Nationen, einen beängstigend anwachsenden Trend an Menschen, die aus ihrer Heimat abgedrängt werden. Mit einem Rekord von 800.000 Menschen, die 2011 gezwungen waren über Ländergrenzen zu fliehen, ist das Ausmaß seit dem Jahre 2000 am größten.

Bezüglich dieser Dimensionen kann man von einer humanitären Krise sprechen. Diese begann 2010 mit der Krise der Elfenbeinküsten, gefolgt von weiteren Krisen in Libyen, Somalia, Sudan und anderen Regionen. Nach dem Report endeten ungefähr 42.5 Mio. Menschen im Jahr 2011 entweder als Flüchtlinge (15.2 Mio.), Binnenvertriebene (26.4 Mio.) oder Asylsuchende (895.000). Der Report ist die Hauptpublikation der Hohen Flüchtlingskommissare der Vereinten Nationen (UNHCR) bezüglich des Zustands erzwungener Vertreibung. Während es das eigentliche Mandat des UNHCR war, den Flüchtlingen zu helfen, ist seine Arbeit angesichts des Ausmaßes des aktuellen Problems angewachsen, um auch vielen Binnenvertrieben und Staatenlosen Personen zu helfen. Diese haben keine anerkannte Staatsbürgerschaft oder Menschen Rechte, welche diesen Status begleiten. Gemäß des UNHCR ist das Thema der diesjährigen Beobachtung „Flüchtlinge haben keine Wahl. Aber Du.“ und konzentriert sich auf die harten Entscheidungen, welche Flüchtlinge treffen müssen. Dies hilft, das Dilemma der Öffentlichkeit deutlich zu machen und es zu verstehen.

In diesem Sinne, klicken Sie hier um mehr über das dringliche Thema zu erfahren, lesen Sie hier die gesamte Pressemitteilung des UN News Centre oder laden sich den gesamten Report hier herunter. Der Report veranschaulicht das drängende Thema anhand von vielen aufschlussreichen Bildern, Schaubildern und Grafiken.

(Quelle: UN News Centre)