NGOs fordern: Nahrungsmittelspekulation stoppen!

Zwölf Organisationen – u.a. Oxfam, Attac und das Südwind-Institut – fordern Bundesfinanzminister Schäuble in einem Offenen Brief dazu auf, sich gegen Nahrungsmittelspekulationen einzusetzen. Unterzeichnen auch Sie!Dem Bündnis geht es um eine Eindämmung der Spekulationen an den Rohstoffterminbörsen – Banken und Versicherungen wetten inzwischen auf diesen Märkten auf die Preise von Weizen, Mais und Soja. Durch die Spekulationen werden die Märkte destabilisiert, Schwankungen der Lebensmittelpreise auf Rekordniveau verursacht und in der Folge Hungerkrisen verschärft.

Mitte November finden die Beratungen des Europäischen Finanzministerrates statt, bei denen sich entscheiden wird, ob solche Spekulationen zukünftig unterbunden werden können. Das Bündnis fordert „verpflichtende Positionslimits gegen exzessive Spekulation, die für einzelne Händler und Händlergruppen, alle Handelsmonate und alle Arten von Verträgen gelten, auch für diejenigen, die außerbörslich gehandelt werden“.

Den bisherigen Vorschlag des Europäischen Rates kritisieren die Organisationen, da dieser Entwurf den außerbörslichen Handel zwischen Finanzmarktakteuren nicht einschließt. Dieser Bereich entziehe sich damit jeglicher Kontrolle.

Machen auch Sie mit, unterzeichnen Sie: Innerhalb weniger Tage haben bereits über 150.000 Bürger in Email-Aktionen an den Bundesfinanzminister die Forderungen des Bündnisses unterstützt. Jetzt hier bei OXFAM unterzeichnen!

Hier können Sie den Offenen Brief lesen.

(Quellen: suedwind.de, oxfam.de, Bilder: foodwatch.de, oxfam.de)