Neue EU-Studie zur Finanztransaktionssteuer herausgegeben

Die Finanztransaktionssteuer schädige bloß das eigene Wirtschaftswachstum und würde zu einer Verlagerung der heimischen Firmen ins Ausland führen: Gegner der geplanten Steuer – unter ihnen der britische Regierungschef David Cameron – befürchten solch negative Auswirkungen, sollte die neue Steuer tatsächlich eingeführt werden.

Doch eine neue Studie der Europäischen Kommission zeigt jetzt: Die Steuer dient letztendlich auch dem Wohle des Steuerzahlers. Jährliche Mehreinnahmen von etwa 60 Milliarden Euro könnten europäische Steuerzahler entlasten, welche die Kosten für Finanzkrisen mittragen. Vermutlich auch deshalb hat diese Steuer in zahlreichen EU-Staaten nicht wenige Anhänger. Auch, weil sie grundsätzlich das Wirtschaftswachstum fördert, wie die Studie aufzeigt.

Als weiteres wichtiges Pro-Argument der Studie gilt etwa auch die These, dass durch bestimmte Regeln erreicht werden kann, dass Geldhäuser die Derivate-Geschäfte nicht einfach ins EU-Ausland verlagern können, um der Besteuerung zu entgehen.

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(Quellen: www.sueddeutsche.de)