11.10.2012 - 15:15

Netzwerk von Christen engagiert sich

Die Mitglieder des Netzwerks von Christen zur Unterstützung der Global Marshall Plan Initiative in Oberösterreich engagieren sich bei mehreren Projekten, um die Ziele der Global Marshall Plan Initiative zu unterstützen. Die gegenwärtig vom Ökosozialen Forum Europa koordinierte Initiative "Netzwerk Christen" zur Unterstützung des Global Marshall Plan, versteht sich als eine Gestaltungskraft der Globalisierung, die über alle Grenzen von Kulturen und Religionen hinweg die Lebenschancen verbessern möchte.

Aktuell setzten sich die Vertreter in Öberösterreich für eine bessere EU-Flüchtlingspolitik in einem Moment, in dem diese droht, sich zu verschlechtern, um bedürftigen Menschen, die vor Katastrophen in ihrer Heimat, Armut, Krieg und Vertreibung fliehen, zu helfen und Grenzen abzubauen.

Zu diesem Anlass versandten die Mitglieder Leserbriefe an europäische Innenminister, in dem sie "einen humanen Umgang mit Menschen in Not" fordern, auf die Flüchtlingsnot im Mittelmeer hinweisen und konkrete Bitten formulieren, wie Hilfe für Griechenland beim Aufbau eines funktionierenden Asylsystems, einen Verzicht auf Schubhaft für AsylwerberInnen und den Zugang zum Arbeitsmarkt. Die Briefe sind einsehbar: an den deutschen Innenminister Hans-Peter Friedrich und an den ungarischen Innenminister Sándor Pintér.

Auch im Bereich Klimaschutz ist das Netzwerk aktiv und unterstützt beispielsweise ein Plädoyer des Vereins Klimaschutz-Initiative über die Notwendigkeit einer flächendeckenden Energie- und Mobilitätsberatung und einer nachhaltig lenkenden CO2-Abgabe.
Uns freut es immer wieder zu wissen, dass solche Menschen hinter den Zielen der Global Marshall Plan Initiative stehen und der Gesellschaft helfen, Schritte in die richtige Richtung zu machen.


(Quelle: Netzwerk von Christen zur Unterstützung der Global Marshall Plan Initiative Oberösterreich)