19.09.2012 - 15:00

Mit Foodsharing gegen die Verschwendung von Lebensmitteln

Die Plattform Foodsharing.de bietet die Möglichkeit, überschüssige Lebensmittel per App zu teilen, anstatt sie wegzuwerfen.

Jedes Jahr werfen deutsche Privathaushalte genießbare Speisen im Wert von 22 Milliarden Euro weg – pro Person sind das rund 82kg im Wert von einigen hundert Euro. Auch Supermärkte, Gastronomie, und sogar Bauern werfen jährlich mehrere Millionen Tonnen essbare Lebensmittel weg, unter anderem weil im Handel oft nur optisch makellose Ware akzeptiert wird. Dabei zählt das Phänomen "Lebensmittelverschwendung" zu einem ernstzunehmenden Problem unserer Zeit mit dramatischen Konsequenzen. Eine Reduktion des Lebensmittelabfalls um die Hälfte würde das Weltklima genauso positiv beeinflussen, als wenn jedes zweite Auto stillgelegt werden würde!

Um der Verschwendung von Lebensmitteln entgegenzuwirken, wurde Foodsharing ins Leben gerufen. Initiert wurde das Projekt von den "Taste the Waste" Dokumentarfilmern. Die Grundidee von Foodsharing ist, überschüssiges Essen kostenlos miteinander zu teilen, um so unnötige Abfälle zu vermeiden. Dabei können sich sowohl Privatleute, sowie auch Händler und Erzeuger beteiligen. Ziel ist die Enstehung einer "Community" von Gleichgesinnten, die Lebensmitteln wieder eine höhere Wertschätzung entgegenbringen. Wer bei Foodsharing mitmacht kann Essen anbieten, abholen, oder sich zum gemeinsamen Kochen verabreden.
Die Internet-Plattform Foodsharing, die sich zur Zeit noch im Aufbau befindet, soll über eine Web-App funktionieren. Dafür wird mithilfe von Spendengeldern unter anderem eine Datenbank programmiert, in die dann überschüssige Lebensmittel eingetragen, und vermittelt werden können.

Der vollständige Artikel zur Plattform Foodsharing ist hier zu finden.

Hier werden Sie auf die Website Foodsharing.de weitergeleitet. Einen Flyer, der die wesentlichen Informationen zum Projekt Foodsharing zusammenfasst, finden Sie hier.

Sehen Sie hier einen Videobeitrag zum Thema "www.foodsharing.de heißt Lebensmittel fair teilen":

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(Quellen: sonnenseite.com, startnext.de, tastethewaste.com, youtube.com, Bilder: sonnenseite.com, startnext.de)