04.05.2017 - 08:45

"March for Science" – ein weltweiter Einsatz für Wissenschaft und Forschung

Am 22. April 2017 beteiligten sich zehntausende Menschen weltweit am "March for Science" für die Freiheit von Wissenschaft und Forschung. Die Sorge um die Einschränkung dieser Freiheit steigt.

Die unabhängige Initiative „March for Science“  will auf die Gefahr von "alternativen Fakten" für demokratische Gesellschaften aufmerksam machen. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, auf  populistische Tendenzen hinzuweisen und für die Freiheit von Wissenschaft und Forschung weltweit zu demonstrieren. Für dieses Ziel gingen am 22. April 2017 zehntausende Menschen weltweit in mehr als 600 Städten auf die Straße. Darunter in Deutschland namenhafte Wissenschaftsinstitutionen wie die Max-Planck-Gesellschaft, die Helmholtz-Gemeinschaft oder der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD).

Ebenso beteiligten sich viele Vertreter der Politik als Redner, wie beispielsweise Berlins Bürgermeister Michael Müller oder die niedersächsische Wissenschafts-
ministerin Gabriele Heinen-Kljajic. Die Demonstranten kamen aus allen Teilen der Gesellschaft. Das zeigt nicht, dass Wissenschaft uns alle angeht, und verbindet. Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst in Baden-Württemberg brachte es bei einer Kundgebung auf den Punkt: “Wissenschaftliche Erkenntnisse und Fakten sind essentiell für rationale Debatten und Entscheidungsfindung. Die liberale Demokratie ist auf selbstbewusste und weltoffene Wissenschaft angewiesen, deren Freiräume und Unabhängigkeit wir schützen müssen.”

Quellen: Wikicommons und flickr