08.05.2013 - 10:00

Live Below The Line – Es gibt 1,4 Milliarden Gründe dafür

Ein Beitrag von Yasmin Dorfstetter, Global Marshall Plan Academy Alumna

Darum geht es in einer Fundraising-Kampagne des Global Poverty Projects. Zusammen mit dem Global Volunteer Network, das Freiwillige zu Hilfsprojekten weltweit vermittelt, wurde das Projekt einigen Interessierten per Webinar vorgestellt. Brittany Aubin (GPP) und Eliza Raymond (GVN) gaben sich zu einer für Mitteleuropäer nachtschlafenen Zeit – um ein Uhr morgens – die Ehre, um die Idee und ihre Erfahrungen im Praxistest vorzustellen.

„Ich bin jemand, der normalerweise zum Frühstück für einen Kaffee und einen Snack gerne mal 5 US $ ausgibt“, gestand Brittany. „Man kann aber tatsächlich auch mit 1,50 US $ pro Tag sein Essen kaufen, dann gibt es eben viel Reis, auch Haferflocken haben sich bewährt. Am meisten bedrückt hat mich in dieser Zeit, dass man keine Wahl hat. Man kann nicht mehr frei entscheiden, was man isst.“

Auch das Argument, man bekäme aber in einem armen Land sehr viel mehr für eineinhalb Dollar, hört sie oft und kann es direkt entkräften: „Normalerweise müssen Menschen, die unter der Armutsgrenze leben, davon nicht nur ihr Essen, sondern auch alles andere wie z.B. die Energie zum Kochen bezahlen. Die 1,50 US $ sind bereits auf amerikanische Verhältnisse umgerechnet, also unserem Preisniveau angepasst.“ Wie das genau geht, lässt sich auf der Internetseite https://www.livebelowtheline.com/ nachlesen. In Mitteleuropa ist das Projekt noch wenig vertreten, aber unsere Marke liegt bei 1,20 € pro Tag. Prominente Unterstützung gibt es dafür von Hugh Jackman:

(Quellen: www.livebelowtheline.com, www.globalcitizen.org, Yasmin Dorfstetter)