LANDMARK und sozial verantwortlicher Konsum

Mit dem von der Europäischen Union geförderten LANDMARK-Projekt, das von April 2011 bis März 2014 durchgeführt wird, sollen gerechtere Arbeitsbedingungen entlang der weltweiten Zuliefererkette ermöglicht werden. Denn ein verändertes Konsumverhalten der öffentlichen Haushalte hin zu fair gehandelten Produkten und Dienstleistungen könnte die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Arbeiter/innen in Asien und Teilen des sub-saharischen Afrikas deutlich verbessern.

Das internationale Projekt basiert auf der Partnerschaft von sieben europäischen Organisationen, unter denen sich Städte, lokale Verwaltungen sowie nationale und internationale Expertenorganisationen befinden. Mithilfe von verifizierten Kontrollmechanismen, die sozial verantwortliche Kriterien berücksichtigen, sollen zukünftig globale Lieferketten entscheidend verändert werden. Vor allem im Textil-, Nahrungsmittel-, Bau- und Elektroniksektor würden sich so die Arbeitsbedingungen verbessern.

Ein aktueller Projektbericht beschreibt nun Praxisbeispiele aus verschiedenen Ländern vom Stadtratsbeschluss bis zur tatsächlichen Umsetzung – dazu gehören z.B. neue Strategien zum Lebensmitteleinkauf, der Abfallwirtschaft oder die Einführung eines Verhaltenskodex. Die aktuellen Beispiele aus Schweden, Portugal, Spanien, Deutschland und der Schweiz zeigen, dass viele Gemeinden bereits die Einhaltung sozialer Kriterien durch ihre Auftragnehmer zuverlässig überprüfen und mit gutem Beispiel vorangehen – für die Zukunft möchten die Initiatoren des LANDMARK Projekts möglichst viele öffentliche Auftraggeber zur Verwendung ihrer Ansätze ermutigen.

Hier finden Sie den vollständigen Projektbericht. Weitere Informationen zum LANDMARK-Projekt finden Sie hier.

(Quelle: landmark-project.eu)