24.09.2012 - 15:00

EU und China: Zusammenarbeit in Umweltthemen

Der EU-Kommissar für Entwicklung, Andris Piebalgs, und der chinesische Handelsminister Chen Deming unterzeichneten eine Finanzierungsvereinbarung, die den Umweltschutz, den Übergang zu einer emissionsarmen Wirtschaft und die Senkung des Ausstoßes von Treibhausgasen in China fördern soll. "Die EU hat im Kampf gegen den Klimawandel und auf dem Weg hin zu einer grünen Wirtschaft bereits viele Erfahrungen gesammelt, die sie gerne weitergibt. Die Ergebnisse des Projekts werden uns allen zugute kommen und unser gemeinsames Ziel näherrücken lassen: eine nachhaltige Entwicklung unseres Planeten", erklärte EU-Kommissar Piebalg.

Konkret bezieht sich die Vereinbarung zwischen EU und China auf drei Projekte. Im Rahmen des ersten Projekts werden Konzeption und Einführung von Emissionshandelssystemen in China gefördert. Das Land soll bei seinen Bemühungen zur Verwirklichung seiner Ziele in Bezug auf Emissionsverringerung und emissionsarme Entwicklung unterstützt werden. Die konzipierten und eingeführten Pilot-Emissionshandelssysteme sollen zu wirksamen, landesweiten Maßnahmen führen.
Das zweite Projekt unterstützt Städte in China bei der Einführung energie- und ressourcenschonender ökologischer Lösungen, und zwar durch den Austausch von Erfahrungen mit nachhaltiger Stadtentwicklung und anderen einschlägigen Themen zwischen der EU und China. Zu den wichtigsten Ergebnissen soll die Einrichtung einer IKT-Wissensplattform gehören, die dem fortlaufenden Austausch bzw. der Verbreitung von Wissen und Informationen dient (z. B. von bewährten Vorgehensweisen und Fallstudien) und die das Networking und die Zusammenarbeit von wichtigen städtischen Einrichtungen und Akteuren der Zivilgesellschaft besonders auf lokaler Ebene zwischen China und Europa erleichtert.
Das dritte Projekt soll die chinesischen Behörden in ihrem Bestreben um ökologische Nachhaltigkeit in den Bereichen Wasser, Schwermetalle und Abfallbewirtschaftung unterstützen.
Die drei Projekte werden von der EU mit 25 Mio. EUR gefördert und über vier Jahre hinweg durchgeführt.

Die vollständige Pressemitteilung können Sie auf der Seite der Europäischen Union nachlesen.

(Quelle: europa.eu; Bild: europa.eu)