08.10.2012 - 16:00

Der richtige Weg zum „grünen Büro“

Umweltbelastungen gibt es viele auf der Welt, aber nicht wenige Menschen sind der Meinung, dass Büro-Angestellte – fast jeder zweite Berufstätige arbeitet in einem Büro – keinen besonders großen Teil hierzu beitragen.

Doch ist das wirklich so? Bei 1,2 verbrauchten Bäumen pro Jahr pro Mitarbeiter und 3 % des gesamten Stroms in Deutschland, welcher von Bürogeräten konsumiert wird, sieht das Bild schon wieder ganz anders aus. Auch die Unmengen an Müll, welche tagtäglich in Büros produziert werden, fallen hierbei negativ ins Bild.
Was auf den ersten Blick dramatisch aussieht, kann allerdings schnell wieder revidiert werden – so bietet das Büro schließlich genügend Möglichkeiten, um nachhaltig und umweltbewusst zu handeln.

Viele Unternehmen haben bereits erkannt, dass modernes Unternehmertun und Nachhaltigkeit bzw. umweltbewusstes Handeln fast nicht mehr voneinander zu trennen sind.
Finanzielle Einsparungen auf der einen Seite sowie ein positives Image des Betriebes gegenüber der Öffentlichkeit und den eigenen Mitarbeitern auf der anderen Seite sind durchaus ein Anreiz für Umweltbewusstsein.

Auf dem Weg zu einem „grünen Büro“ helfen die drei Begriffe „Reduce“ (Reduzieren), „Re-use“ (Wiederverwenden) und „Recycle“ (Recyceln).
Unter „Reduce“ zählt der bewusste Umgang mit allen Arbeitsmaterialien, um so unnötigen Verbrauch zu reduzieren.
Bei „Re-use“ geht es um den Einsatz wiederverwendbarer Produkte.
„Recycle“ handelt vom Einsatz wiederverwertbarer Materialien.

Wenn Büros nachhaltige Produkte im Einsatz haben, ist damit allerdings nicht vollständig gewährleistet, dass – trotz sogenannter „Eco-Labels“ – auch bei den einzelnen Produktbestandteilen und beim Herstellungsprozess auf Nachhaltigkeit gesetzt wird. Hersteller wie Händler sollten deshalb darauf achten, dass die komplette Zuliefererkette vom Rohstoff-Lieferanten bis zum Endverbraucher auf Nachhaltigkeit setzt und umweltbewusst handelt.
Der US-amerikanische Groß- und Einzelhändler für Bürobedarf, Office Depot, hat etwa eine Reihe eigener, grüner Icons eingeführt. Insgesamt 15 dieser Icons kennzeichnen dem Käufer die verschiedenen Nachhaltigkeitskriterien; zudem sind alle Produkte mit dem Logo „GO“ für „Greener Office“ versehen.

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(Quellen: Teaser: tmdb.de; Bilder: ecoincubation.co.uk, a-fresh-perspective.com; Text: UmweltDialog)