12.06.2013 - 11:30

Amnesty Report 2013: Zivilgesellschaft global stärken

Im Bericht „Amnesty Report 2013: Zivilgesellschaft global stärken“, der am 16.5.2013 als Text, aber auch als kurzes Video, publiziert wurde, werden Menschenrechtverletzungen in 159 Ländern dokumentiert.

Unter anderem werden immer noch aktuelle Probleme, wie Folter, Misshandlung, Einschränkungen der Meinungsfreiheit, gesetzliche oder bürokratische Schikanen an Menschenrechtaktivisten, wachsende Flüchtlingszahlen und wachsender Waffenzugang in Konfliktzonen thematisiert.

Selmin Çalışkan, Generalsekretärin von Amnesty in Deutschland, kritisiert das Argument, dass es sich bei Spenden aus dem Ausland um Einmischung in innere Angelegenheiten geht und appelliert besonders an Menschenrechtsaktivisten, weiterhin internationale Unterstützung zu organisieren. Auch wird im Report Deutschland und die EU zur Unterstützung der Nachbarländer Syriens aufgefordert, da unter der stark wachsenden Flüchtlingsproblematik an den Grenzen Europas, die syrischen Flüchtlinge besonders betroffen sind.

Ein weiteres Problem, das auf internationaler Ebene meistens weniger thematisiert wird, jedoch häufig vorkommt, ist die Zwangsräumung von Menschen, wie z.B. die Slumbewohner in Brasilien oder die Roma in einigen EU-Staaten.

Im unten eingebetteten Video wird explizit näher auf in Konfliktzonen oder Armut lebende Menschen eingegangen. Besonders die Situation der Flüchtlinge aus Syrien, Mali, Somalia und Afghanistan wird angesprochen.

Täglich werden Menschenrechte verletzt. "Menschenrechte machen nicht vor Grenzen halt." fordert Selmin Çalışkan auf. Sich für Weltverträge einsetzend, fordert auch die Global Marshall Plan Initiative zum Verbreiten dieses wichtigen Berichtes auf.

Zentrale Inhalte und Fakten des Reports können hier eingesehen werden. Der 480 Seiten umfassende Report kann hier bestellt werden (14,99€).

(Quelle: http://www.sonnenseite.com, www.amnesty.de)