Sie wollen auf den neuesten Stand bleiben? Hier können Sie sich über die Neuigkeiten der Global Marshall Plan Initiative informieren.

Neue Partner im Konsultationsprozess
New World New Culture und WorldShift Network engagieren sich in der Coalition for the Global Commons

Das Ziel von Frithjof Bergmann und seiner Organisation New World New Culture ist es, zu einer neuen Definition des täglichen Lebens zu kommen. Laut Bergmann, muss der Mensch wieder in den Mittelpunkt der Handlungen rücken und nicht die Wirtschaft. Er ist davon überzeugt, dass es möglich ist, eine neue Kultur zu schaffen.
Das deckt sich in sofern mit den Zielen der Coalition for the Global Commons, da auch sie auf einen Perspektivwechsel hinarbeitet: hin zur Menschlichkeit und zu einem Weltbürgertum.

Das WorldShift Network wurde 2007 von Professor Ervin Laszlo gegründet. Die Stiftung hat die Absicht, die Vielzahl der bestehenden Organisationen und aktiven Personen zu verbinden, die sich bereits weltweit für eine wertebasierte Zivilisation einsetzen. So soll ihre politische Schlagkraft gestärkt werden. Wie die Coalition for the Global Commons auch, arbeitet das Netzwerk zu verschiedenen aktuellen Fragestellungen.

Wir freuen uns auf ihre Beiträge und ihre Unterstützung. Jeder neue Partner stärkt den Prozess und trägt zum Erfolg der Coalition for the Global Commons bei.



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Großes Lob für das "Abo" der Global Marshall Plan Initiative
Aktuelle Literatur zu Globalisierungsthemen kostenlos für unsere Förderer

"Sehr verehrte Damen und Herren, bin durch ein Praktikum bei der Kindernothilfe auf Ihre großartige Arbeit aufmerksam geworden und kam so dazu, auf Ihrer Internetseite zu stöbern. Ich möchte Sie gerne fördern.
Nur kann ich es ja kaum glauben, dass ich nur durch meine Förderung, all diese fantastischen Bücher quasi geschnenkt bekomme werde und so wollte ich mich noch einmal rückversichern, ob ich diese wirklich anfordern kann und
nur den Mitgliedsbeitrag von 6 Euro (da ich noch Studentin bin) zu zahlen habe und keine weiteren Kosten entstehen?!
Vielen Dank für eine Antwort und entschuldigen Sie bitte meine Skepsis.

Viele liebe Grüsse und auf dass Sie noch viele weitere Menschen erreichen und zum Nachdenken anregen werden."
Lisa Reitz (07. Mai 2008)


Weitere Informationen zur Förderung und den Büchern finden Sie auf unserer Internetseite.



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University goes Global Marshall Plan
Gründung des Ökosozialen Studierendenforums in Österreich

Am 2. Juni wird sich das Ökosoziale Studierendenforum erstmals öffentlich an der Wiener Universität für Bodenkultur präsentieren. Die neu formierte StudentInnengruppe wird sich fortan für die Verbreiterung der Global Marshall Plan Initiative auch im universitären Bereich engagieren. Im Rahmen der Veranstaltung werden auch die GewinnerInnen des noch laufenden Fotowettbewerbs ermittelt. Einsendungen sind noch bis zum 18. Mai möglich.

Nähere Informationen unter: Ökosoziales Forum Europa

Christina Buczko


 


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Zum Muttertag: faire Blumen
KonsumentInnen leisten einen Beitrag zum fairen Handel mit Blumen

Eine gerechte Gestaltung von Globalisierung, wirtschaftliche, ökologische und soziale Nachhaltigkeit sowie die Verwirklichung der Menschenrechte und Menschenwürde für alle bilden die zentralen Ziele der Global Marshall Plan Initiative für eine weltweite ökosoziale Marktwirtschaft. Globalisierung "passiert" nicht, sondern ist gestaltbar! Für die weltweite Durchsetzung unter anderem von gerechten Arbeitsbedingungen setzt sich die Initiative seit ihrem Bestehen ein. Solange diese in den meisten Teilen der Welt noch nicht gegeben sind, haben KonsumentInnen die Möglichkeit, durch ihre Kaufentscheidungen Zeichen zu setzen. Zum Muttertag am 11. Mai werden auch heuer wieder Blumen verschenkt, die mehrheitlich aus Ländern des Südens stammen. Informationen zum Bezug fair gehandelter Blumen in Österreich und Deutschland unter:

 

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Finanztransaktionssteuer - Grundforderung des Global Marshall Plan
Vorstellung auf dem internationalen Parkett

Die derzeit bestehende Krise bei den Nahrungsmittelpreisen – ein weltweiter Preisanstieg bei Getreide von über 225% gemessen an den Preisen von 2000, wovon die Preise von Dezember 2007 bis März 2008 um mehr als 26% gestiegen sind – wird nicht nur durch die zunehmende Flächenkonkurrenz der Nahrungsmittelproduktion mit der Agrotreibstoffproduktion verursacht sondern zu einem gewichtigen Anteil auch durch Spekulationsgeschäfte insbesondere auf den Terminbörsen. Eine Möglichkeit zur Preisstabilisierung wäre die Einführung einer allgemeinen Finanztransaktionssteuer, wie sie ja auch im Global Marshall Plan vorgesehen ist.

Wie bereits im Newsletter 2/2008 berichtet, hatte das Ökosoziale Forum Europa als Träger der Global Marshall Plan Initiative in Österreich eine Studie beim Österreichischen Wirtschaftsforschungsinstitut beauftragt, die sich insbesondere mit der Möglichkeit der Einführung einer allgemeinen Finanztransaktionssteuer beschäftigte. Diese Studie wurde im Jänner 2008 in einer viel beachteten Veranstaltung mit Bundeskanzler Gusenbauer und Vizekanzler und Finanzminister Molterer der Öffentlichkeit präsentiert.

In weiterer Folge wurde diese Studie nun auch auf internationaler Ebene in den Diskussionsprozess eingebracht. Stephan Schulmeister, Ökonom und Autor der Studie, stellte auf Vermittlung der Koordinierungsstelle der Österreichischen Bischofskonferenz die Ergebnisse der Studie Mitte April auf einer Konferenz des ECOSOC der Vereinten Nationen in New York vor. Bei dieser Konferenz waren UN Beamte, sowie Experten der Weltbank und des Internationalen Währungsfonds versammelt, um unter der Leitung von Philippe Douste-Blazy, dem früheren Französischen Außenminister und jetzigen UN Sonderberater für Innovative Finanzierungsmechanismen für Entwicklung, neue Wege in der Entwicklungsfinanzierung zu diskutieren.

Artikel aus der Financial Times New York

Eine andere Bühne auf der das Konzept der allgemeinen Finanztransaktionssteuer vorgestellt wurde war das jüngste Treffen der "Leading Group on Solidarity Levies", das ebenfalls im April in Dakar im Senegal stattfand. Die Leading Group ist ein informeller Zusammenschluss von derzeit 54 Staaten, die sich dem Thema eines innovativen Finanzierungsmechanismus für die Entwicklungszusammenarbeit widmen und sich halbjährlich zu Diskussionsrunden treffen. Die Studienergebnisse wurde dort durch einen Vertreter des österreichischen Außenministeriums vorgestellt und fanden ebenfalls sehr großen Anklang.

Letztendlich hatte noch das Ökosoziale Forum Europa und das WIFO gemeinsam die Möglichkeit die Studie im Europäischen Parlament bei einer Konferenz der Fraktion der Greens/European Free Alliance zum Thema "Reforming the EU Budget" vorzustellen.

Da eine allgemeine Finanztransaktionssteuer immer auch wieder als Finanzierungsmechanismus für die Europäische Union ins Spiel gebracht wurde, hat das Ökosoziale Forum Europa nun auch den derzeit laufenden Konsultationsprozess der Europäischen Kommission zur Reform des EU Haushalts genutzt, um die Ergebnisse der Studie auch in diese Diskussion einzubringen.

Vielleicht gelingt es im Lichte der bestehenden Krisen auf den Finanzmärkten und vor dem Hintergrund der Ernährungssicherheit einen größeren Schritt in die Umsetzung dieser Grundforderung des Global Marshall Plans zu machen. Die erfolgreichen Zwischenschritte lassen einiges erwarten.

Für all jene, welche die Studie noch nicht haben: WIFO

Michael Proschek-Hauptmann


 

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Nehmen Sie teil am Konsultationsprozess
Start der Coalition for the Global Commons im Adlon, Berlin

Haben Sie schon mal ein Kubikfoto gesehen? Wir haben eins! Sie können die Eröffnungskonferenz des Konsultationsprozesses, die am 6. März im Berliner Adlon stattfand, virtuell nacherleben. Unter http://berlin-global-commons.org/ sehen Sie zunächst die Teilnehmer vor Beginn. Auf einer Zeitleiste am unteren Bildrand wählen Sie den gewünschten Zeitpunkt und erhalten ein aktuelles Bild des Geschehens. Der Klick auf kleine weiße Pfeile im Foto eröffnet andere Perspektiven. Und nun das Beste: Neben einigen Referenten und Teilnehmern erscheinen blaue Punkte: Hier sind Videos der Redebeiträge und einige Interviews, Videobotschaften und Präsentationen für Sie versteckt. So können Sie fast den gesamten Verlauf der Konferenz online nachvollziehen. Viel Spaß! Hinweis: Für die Darstellung der Seite benötigen Sie eine schnelle Internetverbindung.


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Lokalgruppentreffen in Erfurt erfolgreich
Gründung eines Netzwerkes für deutsche Lokalgruppen beschlossen

Am 19. und 20. April trafen sich Vertreter von mehr als zehn lokalen Global Marshall Plan Gruppen, um in Erfurt über die Koordinierung ihrer Aktivitäten zu beraten.
Als Ergebnis des Treffens wurde eine Absichtserklärung zur Gründung eines Vereines verabschiedet. Den Text der Erklärung können Sie hier nachlesen.

Teilnehmer und Veranstalter zeigten sich sehr zufrieden mit dem Erreichten. Die Vereinsgründung soll im Juli 2008 in Wuppertal stattfinden.

"Um auch politisch die Thematik eines Weltvertrages besser durchsetzen zu können, brauchen wir eine größere Öffentlichkeit. In zahlreichen Lokalgruppen wird zunehmend deutlich, dass
auf eine breite Akzeptanz innerhalb Deutschlands hingearbeitet werden muß.
Dieses Ziel gehört nicht zu den genuinen Aufgaben des internationalen Hamburger Koordinationsbüros, weshalb es dringend erforderlich ist, dass sich die Lokalgruppen in Deutschland weiter vernetzen. Deshalb begrüße ich sehr, dass es uns in Erfurt gelungen ist, den Grundstein zu diesem
Netzwerk zu legen."
Martina Knappert-Hiese

"Nach einer zum Teil kontroversen, aber stets fairen Debatte in freundschaftlicher Atmosphäre zeigten sich die Teilnehmer/-innen mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Einige sprachen gar von einem "Meilenstein" und lobten die exzellente Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung durch die Thüringer Landesgruppe, was nicht zuletzt durch die Unterstützung der Stadt Erfurt und des Oberbürgermeisters möglich wurde. Auch das Rahmenprogramm in der Erfurter Altstadt, Stadtbild und Gastronomie erfuhren grosses Lob."
Detlef Wendt


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Gordon Brown fordert Global Marshall Plan
Globale Probleme gemeinsam lösen

In einer Rede zum Gedenken an John F. Kennedy in Boston forderte der britische Premierminister Gordon Brown am vergangenen Freitag (18.04.2008) einen Marshall Plan für die Welt. Er bezog sich auf weltweite Probleme wie Hunger, Krankheiten, negative Auswirkungen der wirtschaftlichen Globalisierung und Terrorismus und betonte, dass gemeinsam globale Lösungen gefunden werden müssten.

Dafür machte er mehrere Vorschläge, die auch Forderungen der Global Marshall Plan Initiative sind, wie der Kohlendioxidhandel zur Klimagerechtigkeit und globale Strukturen für eine gerechtere Wirtschaft. Er schlug vor, im kommenden Jahr mehrere internationale Konferenzen zu dem Thema zu veranstalten, bei denen neben politischen Vertretern möglichst vieler Länder auch zivilgesellschaftliche Organisationen aus der ganzen Welt beteiligt werden sollten.

Die ganze Rede finden Sie hier (auf Englisch).


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Positive Resonanz für die Coalition for the Global Commons von P.E.N.
Zeki Ergas stellte den Konsultationsprozess auf einer internationalen Konferenz in Bled (Slowenien) vor

Auf dem jährlichen Treffen des Writers-for-Peace-Committee des internationalen P.E.N. in Bled (Slowenien) stellte Zeki Ergas, Mitglied unserer Colation for the Global Commons den internationalen Konsultationsprozess vor. "Die Reaktionen waren positiv" sagte Zeki Ergas. Mehrere Schriftsteller interessierten sich für den Prozess, sie bekamen Broschüren und wir hoffen, dass sie bald im Konsultationsprozess mitarbeiten werden. Zeki Ergas' jüngste Veröffentlichung ist eine Sammlung von Aufsätzen mit dem Titel In Search of a better World, die per E-Mail bei uns bestellt werden kann.


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Coalition for the Global Commons an der University of Notre Dame vorgestellt
Global Marshall Plan Koordinator James Quilligan präsentierte den internationalen Konsultationsprozess

Am 28. März stellte James Quilligan den internationalen Konsultationsprozess einer großen Gruppe von Studenten und Dozenten am College of Business an der University of Notre Dame in South Bend, Indiana vor. Er sprach insbesondere über die globale Finanzlage. Anschließend befragte er die Zuhörer zu ihrer Meinung über die Themen des Konsultationsprozesses.
Möglicherweise lag es an der aktuellen US-Finanzkriese, dass die Wirtschaftskreise der Notre Dame Universität sehr interessiert an dem Vortrag waren.

 

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HRH Prinz El Hassan: Civis mundi sum - Ich bin ein Weltbürger
Mit diesen Worten nimmt ein vierjähriger Konsultationsprozess seinen Anfang

Wir brauchen dringend die Stimmen des Südens und Ostens, die Vorstellungen der anderen Religionen und die Intelligenz der anderen Kulturen.

Vor fünf Jahren startete die Global Marshall Plan Initiative, konsultierte und integrierte in den ersten Jahren zahlreiche Experten.
Eingedenk ihrer strategischen Wurzeln und mit ihrer fünfjährigen Erfahrung in der Koordination startet die Global Marshall Plan Foundation mit ihren Partnern einen weltweiten Konsultationsprozess.

Unter www.berlin-global-commons.org können Sie den "Geist von Berlin" miterleben, den Ablauf nachvollziehen, Reden anhören und sich in die weitere Gestaltung des Prozesses einbringen.
Folgen Sie den weißen Pfeilen und klicken Sie auf die kleinen blauen Kreise, um die Reden anzuhören.

Einen Bericht von Andreas Henschel zum Start des Konsultationsprozesses finden Sie hier.





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Soziales Engagement muss sich selbst tragen, sonst wird man zum "helpless helper"
Finkbeiner stellt den aktuellen Finanzbericht der Global Marshall Plan Foundation vor.

Vorträge halten und Bücher versenden standen am Anfang. Inzwischen beschäftigen Karolin und Frithjof Finkbeiner ein zehnköpfiges Team und koordinieren mit ihnen ein halbes Dutzend von Initiativen und Aktivitäten.

Knapp 100 Vorträge im Jahr, deren Erlöse/Honorare seit fünf Jahren zu 100% in die Foundation fließen, stellten schon immer die finanzielle Basis dar.
Dankenswerterweise unterstützen auch Ulrich Martin Drescher, Bernd Neugebauer und Heribert Schmitz, mit Ihren Vortragshonoraren die Foundation.
Referentenanfrage

Bald tausend Abonnenten erhalten regelmäßig Zukunftsliteratur in Zusammenarbeit mit der Robert-Jungk-Bibliothek. Wenn jeder Unterstützer nur ein einziges Abo "verschenkt" – im Grunde genommen ist es Verschenken, denn für € 144 erhält jeder Bücher im Wert von € 600 - 
Mehr Informationen zum "Abo"

Die Zuhörer von anderen Referenten werden mit Büchern versorgt. Dank der enormen Vortragsleistung von Prof. Franz Josef Radermacher schaffen wir mit den Büchern Bewusstsein und finanzieren gleichzeitig auch noch den Mitarbeiter, der die Logistik organisiert.

Unser Buchshop versorgt Interessierte mit Zukunftsliteratur und inzwischen 55 Titeln.

Die Koordination der internationalen Global Marshall Plan Initiative bedeutet Netzwerke knüpfen mit weltweiten Partnern.
Seit fünf Jahren koordiniert die Global Marshall Plan Foundation auch die Aktivitäten in Deutschland und unterstütz Lokalgruppen und den Aufbau einer demokratischen Struktur.

Schüler und Kindergartenkinder erreicht die Foundation über die Schülerinitiative Plant for the Planet. Mehrere Tausend T-Shirts haben in den letzten Wochen die Garage verlassen.

Die Coalition for the Global Commons bildet Plattformen, auf denen sich die kollektive Intelligenz zu einem sich globalen Bewusstsein verbinden kann. Um die Globalen Herausforderungen anzupacken, muss vorher ein gesellschaftlicher Diskurs stattfinden. Nur auf Grundlage dieses Diskurses innerhalb einer weltweiten Bürgerschaft wird die Politik die notwendigen Rahmenbedingen setzen.

Zum Finanzbericht


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Gesetzesentwurf für einen Global Marshall Plan im US-Kongress
"Nein zur Kriegsfinanzierung - Ja zum Global Marshall Plan"

Das Network of Spiritual Progressives und die Global Marshall Plan Initiative, USA haben einen Gesetzesentwurf verfasst, der dem Kongress der Vereinigten Staten unter der Nummer H Res 1078 vorgelegt wird. Der Antrag basiert auf einer Global Marshall Plan Resolution und sieht vor, dass die G8-Staaten unter Führung der Vereinigten Staaten in den kommenden 20 Jahren jährlich eine Summe, die 1-2% des Bruttoinlandsproduktes jedes Landes entspricht, für die Beseitigung von Armut und für den Umweltschutz aufwenden.
"Das ist die beste Möglichkeit, um aus dem Irak herauszukommen, die progressiven Kräfte auf der ganzen Welt zu stärken und Heimatisicherheit durch eine Strategie der Großzügigkeit zu fördern anstelle der aktuellen Strategie der Vorherrschaft, die uns und andere in endlose Kriege geführt hat und zu einem Bild von Krieg und Terrorismus, mit dem wir jeden zukünftigen Krieg rechtfertigen werden, den die Ängstlichen und die Militaristen sich ausdenken" erklärt erklärt Rabbi Michael Lerner vom Network of Spiritual Progressives.
Jetzt ist es an den US-Bürgern, von ihren politischen Vertretern Unterstützung für den Antrag zu fordern. "Der Global Marshall Plan ist ein sehr viel sinnvollerer Weg, Ihre Steuergelder auszugeben" betont Lerner. "Anstatt Milliarden von Dollars für den Irakkrieg auszugeben, könnten die Mittel in eine positivere Richtung fließen."


 

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Coalition for the Global Commons in Berlin gestartet
Gelungener Auftakt mit mehr als 80 internationalen Teilnehmern

Auf Einladung von Prinz El Hassan bin Talal von Jordanien kamen vom 4. bis 6. März Vertreter aus allen Gesellschaftsbereichen zusammen, um gemeinsam den Internationalen Konsulationsprozess zu starten und dessen Ausgestaltung zu diskutieren. Wir werden in der nächsten Ausgabe der News ausführlich über das Arbeitstreffen berichten.

Hier die Stimmen einiger Teilnehmer:

"Lieber Herr Finkbeiner,
es gibt keinen Menschen, der sich in seinem Optimismus nicht abbringen läßt wie Sie es sind. deshalb sind Sie auch der genau richtige Mann für diese Bewegung, die es ja jetzt doch werden muss."

"Es war eine gewaltig gute Rede, die der Prinz Hassan bin Talal in Berlin gehalten hat. [...] Die [...] Rede hielt Prinz El Hassan am Vormittag bei dem ersten großen Tag, zu dem er als Förderer der Global Marshall Plan Initiative alle Organisationen und Mitträger aufgerufen hatte, nach Berlin zu kommen, zu einem ganzen Tag Beratung. "Save the World Now" hieß das Thema dieser einzigartigen Veranstaltung. [...]
Einen Tag später, nicht am gleichen Ort, sondern in dem vornehmsten Hotel von Berlin, dem Hotel Adlon: Eine Koalition für ein "Weltbürger-Parlament", hervorgegangen aus der in Österreich und Deutschland begründeten Globalen Marshall-Plan Initiative. Für diejenigen unter den Anwesenden, die ihre besten Stunden bisher nicht in solchen vornehmen Hotels verbracht haben, gab es eine einleuchtende Erklärung. Der Direktor von Hotel Adlon hatte die Räumlichkeiten für die Global Marshall Plan - Sitzung kostenlos zur Verfügung gestellt. Auf dieser Konferenz rief der Prinz El Hassan von Jordanien zu einer praktischen Debatte über die gerechte Verteilung der "globalen Gemeingüter" auf. Damit meinte er die großen Herausforderungen: Saubere Luft, sauberes Wasser, Migration oder Ressourcenverteilung. "Civis Romanus sum", zitierte der polyglotte, in Cambridge ausgebildete Prinz Hassan: Das müsste noch weiter variiert werden als es John F. Kennedy tat bei seiner legendären Rede am Schöneberger Rathaus: "Ich bin ein Berliner". "Civis Mundanus sum", muss es heute heißen: Ich bin ein freier Weltbürger.
[...]Diese große Initiative sollte man sehr ernst nehmen, es ist der Versuch aller verantwortungsbewussten alternativen Politiker, Wissenschaftler, Journalisten, aber auch aller Bürgerinnen und Bürger, sich nicht mit der real existierenden UNO und Ihren viel zu abgehobenen Megainstitutionen und Trägheiten zu begnügen. Es ist jetzt an der Zeit, sagte Prinz Hassan, "einen Dialog zu beginnen und alle Bewohner unseres Planeten aufzurufen, über verantwortungsvolle Maßnahmen zu entscheiden."
Den ganzen Artikel können Sie hier lesen.
Rupert Neudeck


"Handl's method of generating collective art stimulates creativity in the participants. In this case the building of a Globe by everyone was a brilliant idea, and will remain as a wonderful memory in the minds of all the participants that contributed to it."
Zeki Ergas


"After a 27-hour return to California and 12 hours of sleep, I am beginning to readjust after the incredible conference we all attended in Berlin. It stretched me in many ways, changing my life in the long-term.
The activities you designed for us on Wednesday afternoon were especially challenging--much like the task we have undertaken! One of the participants commented to me that
pounding a design out of that brass plate was a metaphor for our work, meaning that it's easy enough to draw a picture (create the ideas), but the material we are working with is resistant."
Patricia McBroom


I am honoured to have participated in such a worthwhile meeting in Berlin, which brought together leaders from civil society, academia, politics, media and other sectors to address our global challenges. I would like to thank the organizers, and especially His Royal Highness Prince El Hassan bin Talal, for hosting this thought provoking meeting and encouraging global dialogue.
Personally and as a representative of the United Nations, I strongly believe in the ideals of the Global Marshall Plan and hope that the action plan will be aligned to the global UN priorities and principles so that our efforts mutually reinforce each other.
Bader Al-Dafa

Die Konferenz wurde durch die Spenden und Unterstützung vieler Menschen möglich, denen wir an dieser Stelle noch einmal herzlich danken möchte. Dr. Gerhard Waniek übernahm spontan mit 2000 Euro die Kosten für die Abendessen am 4. und 5.3. und Kevin Hansen spendete 1000 US Dollar.

Die Broschüre zum Konsultationsprozess ist in einer überarbeiteten englischen Version erschienen. Sie erhalten sie in unserem Shop.
Wir freuen uns, wenn Sie die Broschüre und Informationen über den Prozess streuen.



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Neuer Partner im Konsultationsprozess
Unterstützung von Organisationen und Netzwerken weltweit

Nancy Roof, Herausgeberin des Kosmos Journals, erklärte Ihre Unterstützung für den Konsultationsprozess und die Coalition for the Global Commons.
Das Themenspektrum der Zeitschrift ist in weiten Teilen deckungsgleich mit den Bereichen, auf die der Konsultationsprozess Einfluß nehmen möchte. Dazu gehören u.a. Global Governance, eine ganzheitliche Weltsicht und globale Werte sowie Spiritualität und globales Bewußtsein.

'Lokale und globale Lösungen zusammenbringen' ist der Leitspruch von Globalisation for the Common Good . Der Schwerpunkt der Arbeit der Organisation ist es, die verschiedenen gesellschaftlichen Sektoren zusammen zu bringen und dabei das Bewusstsein für Spiritualität zu erhalten. Die interdisziplinäre Initiative ist weltweit aktiv.

Hazel Henderson und ihr Sender Ethical Marktes Media LLC sind ebenfalls unter den neuen Partnern der Coalition. Ethical Markets Media charakterisiert sich selbst als "erste TV Finanz-Lifestyle-Magazinserie, die über neue Definitionen von Erfolg berichtet." Die Serie benutzt ungewöhnliche mediale Methoden, um die Idee zu stärken, dass ein anderer Kapitalismus möglich ist.

Die Umwelt-Akademie fördert ökonomische und ökologische Entwicklung und sieht sich als Forum für Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Sie bietet Informationen, Diskussionen und Gespräche zwischen Akteuren, Experten und engagierten Bürgern, um den den Weg vom Wissen zum Handeln zu ebnen. Durch diese Ausrichtung ist die Akademie ein wunderbarer Partner für den Konsultationsprozess.

Wir heißen die neuen Partner herzlich willkommen und freuen uns auf die Zusammenarbeit in der Coalition for the Global Commons.

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Studie zur Finanztransaktionssteuer
80 Millarden Euro pro Jahr durch Bagatellbesteuerung von Finanztransaktionen

Möglichkeiten und Grenzen einer Besteuerung von Finanztransaktionen in der EU standen im Mittelpunkt einer Veranstaltung des Ökosozialen Forums in Wien. Bei dieser Veranstaltung gab es einen breiten Konsens für die Sinnhaftigkeit der Einführung einer Finanztransaktionssteuer in der Europäischen Union. Der Österreichische Bundeskanzler Alfred Gusenbauer, Vizekanzler und Finanzminister Wilhelm Molterer, Franz Fischler, der Präsident des Ökosozialen Forums Europa sowie Jean-Pierre Landau, stv. Gouverneur der französischen Nationalbank sehen in einer Bagatellbesteuerung auf Finanztransaktionen vor allem Chancen für die EU. Als Vorteile werden vor allem die prognostizierten Einnahmen für supranationale Aufgaben der EU, eine Erhöhung der Transparenz und der Steuergerechtigkeit genannt. Experten des Wirtschaftsforschungsinstitutes sehen durch eine geringe Besteuerung keine Gefahr für die Finanzmärkte der EU. Eine Minimalsteuer von 0,01% in Europa, würde eine Summe von rund 80 Mrd Euro pro Jahr lukrieren.

Im Rahmen der gerade anlaufende Haushaltsdiskussion der Europäischen Union, möchte die Global Marshall Plan Initiative und das Ökosoziale Forum Europa diese Möglichkeit jedenfalls in die Diskussion einbringen. Unter den anderen Mitgliedsstaaten der EU gibt es derzeit noch keine breite Front für einer derartigen Steuer. Immerhin Frankreich, Belgien, und Österreich haben sich bislang bereits dafür ausgesprochen.

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Update Website

09. November: Update Website durchgeführt
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