27.09.2015 - 15:41

Klimaschutz erhält Rückenwind

„Klimaschutz: Vorangehen“ – unter diesem Motto organisierte die Klima-Allianz Deutschland den diesjährigen bundesweiten Klima-Aktionstag mit vielfältigen Aktionen und Veranstaltungen zum Thema Klimaschutz. In Hamburg war die Global Marshall Plan Foundation Gastgeber und Mitorganisator bei den Planungen.


Die Aktion in Hamburg war Teil des bundesweiten Ökumenischen Pilgerweges von Flensburg nach Paris. Frühmorgens ging es in Hamburg-Blankenese mit einem Infostand von Klimaschutzinitiativen vor der evangelisch-lutherischen Kirche am Marktplatz los. In der Kirche fand ein Gottesdienst zur Verabschiedung der Klimapilger statt. Im Anschluss wanderten sie in einer gemeinsamen Prozession durch das Treppenviertel bis zum Blankeneser Elbanleger.

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Dort wurden  die Klimapilger von vielen Menschen mit einem Windrad in Form eines Menschenbildes empfangen und am Anleger verabschiedet, von wo aus sie ihren Weg über die Elbe Richtung Paris fortsetzten. Unter dem Motto „Klimaschutz braucht Rückenwind“ begleiteten Segel-, Kanu- und Ruderboote die Pilger bis ans andere Elbufer, darunter ein großer traditionssegler mit einem gemeinsamen Banner.


In Berlin lud der BUND zu einer Protest-Bootsfahrt zum Kohlekraftwerk. In Bonn verbreitete Germanwatch Slogans von Bürgern, in Reutlingen wurden Plastiktaschen gegen Stofftaschen getauscht und anschließend zu einer langen Plastiktütenkette gebunden – als Zeichen gegen den Ressourcenverbrauch.


 

Der Hamburger Aktionstag wurde von der Klima-Allianz gemeinsam mit der Infostelle Klimagerechtigkeit der Nordkirche, der Global Marshall Plan Initiative, dem Zukunftsrat Hamburg, der Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung und Greenpeace Hamburg organisiert.

 

Viele Menschen gehen beim Klimaschutz bereits voran: Sie senken ihren CO2-Fußabdruck, organisieren Aktionen gegen Kohleverstromung, gründen Energiegenossenschaften oder setzen sich für die vom Klimawandel besonders betroffenen Menschen ein. Dieses Engagement haben wir sichtbar gemacht. Mit den Aktionen des Global Day of Action ist ein deutliches Signal an die Politik gesendet worden: nicht hinter dem Engagement der Bürgerinnen und Bürger zurückzubleiben, sondern in der nationalen Klimapolitik voranzukommen und Ende dieses Jahres in Paris ein verbindliches globales Klimaschutzabkommen auf den Weg zu bringen.


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