11.03.2014 - 11:53

Kirchen fordern ökosoziale Marktwirtschaft

Katholische und evangelische Kirche wollen gemeinsamen Weg für mehr globale Gerechtigkeit bestreiten.

Die katholische und die evangelische Kirche in Deutschland möchten in Zukunft im Sinne einer „gemeinsamen Verantwortung für eine gerechte Gesellschaft“ enger kooperieren und veröffentlichten dazu Ende Februar ein entsprechendes Papier mit ihren zentralen Forderungen. In insgesamt zehn Thesen sprechen sich die beiden großen Glaubensgemeinschaften insbesondere für die Einhaltung ethischer Standards, Nachhaltigkeit und Chancengleichheit in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft im Sinne einer ökosozialen Marktwirtschaft aus.

Die Absichten dahinter sind gut, jedoch kritisieren Experten das die Forderungen nicht einmal über die pauschalen schwarz-roten Formulierungen im Koalitionsvertrag hinausgehen und somit eiigentlich nichts neues sind. Die Chance, dass die Kirchen selbst zu Akteuren einen Wandels werden sei mit dem Papier leider nicht genutzt worden. 

Zudem wird angemahnt, dass es keine konkreteren inhaltlichen Verbesserungs- bzw. Gestaltungsvorschläge gibt. Die Inhalte sind sehr allgemein gehalten und spiegeln keine klare Positionierung wieder. 

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