Greenpeace gegen DaimlerChrysler
Auf dem Uno-DaimlerCrysler-Umweltforum in Magdeburg wird der Autokonzern von Greenpeace scharf angegriffen. Uno-Umweltchef Klaus Töpfer unterstützt den Dialog mit kritischen Umweltgruppen. Ein globaler "Marshall Plan" für die Umwelt soll auch den internationalen Terrorismus bekämpfen.
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Einen internationalen "Marshall-Plan" für die Umwelt und gegen den Terrorismus fordert auch der Präsident des Club of Rome, Al Hassan bin Talal. "Jeder Dollar, den wir zur Verbesserung der Lebensverhältnisse ausgeben", sagt al-Hassan, "hilft, den politischen Terrorismus einzudämmen." Das Mitglied des jordanischen Königshauses kritisiert die US-Regierung von Präsident George W. Bush, der zuletzt "Milliarden Dollar" in den Aufbau eines Heimatschutz-Ministeriums und den "Ausbau der Festung Amerika" gesteckt habe. "Wir wissen zwar, wie man Kriege führt", sagt al-Hassan, "aber wir wissen nicht, wie wir sie beenden können."
Der Präsident des Club of Rome befürwortet eine "Abgabe auf jede geförderte Tonne Öl" zur Finanzierung eines Umwelt orientierten "Global Marshall Plan", der die Kosten des weltweiten Terrorismus und der umweltbedingten Flüchtlingsbewegungen vermindere. "Damit können wir ein neues ökologisches Wirtschaftswunder erreichen", sagt al-Hassan gegenüber SPIEGEL ONLINE.
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Spiegel Online 18.11.2003