Stuttgart. AP/BaZ. Sir Peter Ustinov, Hans-Dietrich Genscher und Ernst-Ulrich von Weizsäcker gehören zu den 50 Persönlichkeiten, die am Samstag eine Initiative für einen globalen Marshall Plan gestartet haben. Danach soll sich Europa an die Spitze eines weltweiten Aufbauplans stellen. In der «Stuttgarter Erklärung» wird die Einrichtung eines EU-Gremiums zur Entwicklung und Umsetzung des Plans gefordert.
Ziel ist es, ein weltweites wirtschaftliches Wachstum, Freiheit und Sicherheit durch internationale Kooperation und eine Balance von ökonomischen, ökologischen und sozialen Aspekten zu sichern, wie die Initiative erklärte. Sie schlägt vor, dafür das beim europäischen Erweiterungsprozess angewendete Prinzip der Ko-Finanzierung von Entwicklung zu übertragen. «Es muss darum gehen, weg von einem einseitigen und vielfach vollkommen nutzlosen Geldtransfer im Rahmen von so genannter Entwicklungshilfe hin zu einer effizienten Entwicklungszusammenarbeit zu kommen», hiess es.
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Baseler Zeitung 12.10.2003
Wortgleiche Artikel erschienen in: DER STANDARD und Tiroler Tageszeitung.