Agenda 21
Die Agenda 21 wurde als Aktionsprogramm für das 21. Jahrhundert bei der Konferenz über Umwelt und Entwicklung der UN (UNCED) 1992 in Rio unterzeichnet. Strategisches Fundament der Agenda 21 ist das Leitbild der nachhaltigen Entwicklung.
Website der Agenda 21

Agrarpolitik
Agrarpolitik umfaßt alle Maßnahmen zur Gestaltung der wirtschaftlichen, rechtlichen und sozialen Verhältnisse in der Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft. In der EU fällt ihre Gestaltung in die ausschließliche Kompetenz der EG, d.h. die einzelnen Staaten haben keinen politischen Spielraum. Die EG-Agrarpolitik wird weltweit und zunehmend auch innerhalb Europas wegen ihrer protektionistischen Prinzipien kritisiert (siehe Protektionismus).

Arab Thought Forum
Das 1977 in Jerusalem gegründete Arab Thought Forum (Al-Multaqa) ist eine unabhängige Organisation, die sich inhaltlichen und strategischen Fragen im Zusammenhang mit der angestrebten Entstehung eines Staates Palästina widmet. Neben dem zukünftigen Status Jerusalems sind die Themen Demokratie und Entwicklung Schwerpunkte des Forums.
Website des Arab Thought Forum

Asian Development Bank
Die Asiatische Entwicklungsbank (ADB) ist eine von derzeit 63 Staaten Asiens und der OECD getragene internationale Organisation, die entwicklungsrelevante Projekte asiatischer Staaten mit Fördermitteln und technischer Hilfe unterstützt.
Website der Asian Development Bank

Attac
Die Organisation Attac (“Association pour la Taxation des Transactions pour l'Aide aux Citoyens”, d.h. die Vereinigung zur Besteuerung von Finanztransaktionen im Interesse der Bürger) setzte sich ursprünglich nur für die Einführung der Tobin-Steuer ein. Inzwischen hat sie sich auch anderer Themen der globalisierungskritischen Bewegung angenommen, als deren Teil sie sich versteht. Die Mitglieder nehmen häufig an Aktionen und Demonstrationen teil, welche tendenziell dem linken politischen Spektrum zuzuordnen sind. Attac kritisiert dabei die “neoliberale Ideologie”, die derzeit in der wirtschaftlichen Globalisierung vorherrsche.
Website von Attac


Balance
Das Gleichgewicht, in dem sich die Welt auf lange Sicht unabdingbar befinden muß, ist in vielerlei Hinsicht zunehmend gefährdet, und zwar sowohl im globalen als auch im regionalen oder lokalen Maßstab. Dies gilt etwa für das irdische Ökosystem, dessen Kreislauf im Großen wie im Kleinen durch menschliche Einflüsse (wie Emissionen und Rodungen) gestört wird, aber auch für die Gesellschaft, die weltweit und oft auch örtlich unter unzumutbarem Wohlstandsgefälle leidet. Entsprechendes gilt für den Zugang zu Bildung und moderner Technologie (vgl. Digitale Spaltung). Auch politische Macht und Mittel müssen gleichmäßiger verteilt werden, wenn Terrorismus und “asymmetrische Kriege” nicht zum Alltag werden sollen.

Benchmark
Allgemein umfassen Benchmarking-Verfahren den analysierenden Vergleich der eigenen Leistung mit der Leistung anderer (z.B. Konkurrenten), deren Beispiel als Benchmark bezeichnet wird. Ziel ist es dabei, aus Fehlern der anderen zu lernen und gleichzeitig ihre “Best Practices” (d.h. besonders erfolgreiche Methoden) zu übernehmen.

Bottom-up-Ansatz
Der englische Begriff “bottom-up” bedeutet sinngemäß “von unten hoch”. In Wirtschaft, Politik und Wissenschaft werden unter Bottom-up-Ansätzen solche Strategien verstanden, die anstelle einer Steuerung “von oben” den Informationsfluß von der Basis “nach oben” in den Mittelpunkt stellen.

Brain drain
Als Brain drain wird die Emigration der geistigen Elite bezeichnet. Hochbegabte Menschen verlassen zur Ausbildung oder aus ökonomischen Gründen ihr Heimatland, typischerweise ein Entwicklungsland, so daß ihr geistiges Potential diesem Land verloren geht.



CDM
Der “Mechanismus zur sauberen Entwicklung” (CDM für Clean Development Mechanism) ist ein Teil des Kyoto-Protokolls (Art. 12). Er sieht vor, daß die Industrieländer anstelle einer eigenen Emissionsersparnis zu einer Emissionsersparnis in einem Entwicklungsland beitragen (im Rahmen eines “CDM-Projekts”).

Child Spacing
Der englische Begriff “child spacing” bezeichnet die bewußte Kontrolle der Zeitspanne zwischen Geburten (von derselben Mutter) mit Mitteln der sexuellen Verhütung, die vor allem gesundheitlich und wirtschaftlich begründet wird.

Co-Finanzierung
Co-Finanzierung bedeutet zunächst einmal einfach Beteiligung an der Finanzierung, bezieht sich hier aber auf eine besonders sinnvolle Art der Entwicklungshilfe. Mit der finanziellen Unterstützung der Entwicklungsländer durch die entwickelten Länder wird ausgeglichen, daß die Entwicklungsländer ihre kurzfristigen Wettbewerbsvorteile (wie z.B. billige Kinderarbeit) aufgeben (z.B. durch Verbote). Dadurch wird ihnen eine nachhaltige Entwicklung erst ermöglicht, die langfristig allen zugute kommt.

Corporate Governance
Die Gesamtheit der Führungsstrukturen in Wirtschaftsunternehmen und anderen Organisationen wird unter dem Titel der “Corporate Governance” diskutiert. Damit werden einerseits Eigenheiten der Aufbau- und Ablauforganisation (z.B. Verantwortlichkeiten von Aufsichtsräten oder die Berichtspflicht des Vorstands), andererseits aber auch strategische Führungskonzepte oder ethische Leitlinien (z.B. hinsichtlich Kinderarbeit, siehe auch Corporate Social Responsibility) angesprochen.

Corporate Social Responsibility: Corporate Social Responsibility ist ein Konzept zur Umsetzung der Nachhaltigkeit in Unternehmen, dem die Überzeugung zugrunde liegt, daß auch Unternehmen einen Teil gesellschaftlicher Verantwortung tragen. Es beinhaltet z.B. Umweltschutz, stabile wirtschaftliche Entwicklung, Arbeitsschutz und Rücksichtnahme auf lokale Gegebenheiten.

Die Klima-Krise ist in aller Munde. Doch das reicht nicht! Es ist unsere Aufgabe jetzt gemeinsam zu Handeln: Neben dem drastischen Reduzieren von CO2-Emissionen, müssen wir nicht vermeidbare Emissionen durch dauerhafte CO2-Bindung ausgleichen. Diese entsteht durch großflächig angelegte Wälder. Dafür pflanzen wir Bäume! [Mehr]
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