02.12.2014 - 10:30

„Too big to tell“ – die Geheimnisse unseres Finanzsystems

Wie kann man das Weltfinanzsystem verständlich machen und Fragestellungen für eine Diskussion finden? Ganz einfach: Der Film "Too big to tell" klärt auf und regt zum nachdenken an. Studenten in Bonn waren aktiv und haben einen spannenden Filmeabend zusammen organisiert. Der Film kann kostenfrei bei uns ausgeliehen werden.

 

Der Film "Too BIG To Tell – Recherchen in der Finanzwelt“ der österreichischen Regisseurin und Schriftstellerin Johanna Tschautscher kann bei uns kostenfrei für Vorfürabende und Diskussionsveranstaltungen ausgeliehen werden. Studenten in Bonn Bonn nutzte diese Möglichkeit und veranstaltete ihren eigenen Filmabend mit anschließender hitziger Diskussion.

Die Filmemacherin hat sich über lange Zeit mit der funktions- und Wirkungsweise des Weltfinanzsystems auseinandergesetzt und wichtige Akteure und Experten für ihren Film interviewt. Der Film bietet einen guten Einstieg sich mit dem Weltfinanzsystem vertrat zu machen und bildet eine Grundlage für nachfolgende Diskussionen. Viele Fragen werden in dem Film besprochen, beispielweise: Wie viel Geld gibt es und wer hat es? Wie lange gibt es Finanzkrisen bereits? Wie hat man vor 2000 Jahren darauf geantwortet? Warum können große Banken nicht bankrottgehen? Wie entsteht ein neues Finanzgesetz in Brüssel?

Die Organisatoren berichtet von ihrem Filmabend:

"Am 13. November fand ein Film- und Diskussionsabend zum Dokumentarfilm "Too Big to Tell" im privaten Rahmen in Bonn Bad Godesberg statt. Für die ca. zwanzig Zuhörer - überwiegend Bonner Studierende aus den unterschiedlichsten Fachrichtungen - wurde es ein langer und intensiver Abend. Nachdem der Film in gemütlicher Atmosphäre geschaut worden war, entspann sich nach und nach eine lebhafte Diskussion über die Inhalte der Dokumentation.

Schnell wurde klar, dass der Film bei weitem nicht ausgereicht hatte, um umfassend und zufriedenstellend zum (Welt-)Finanzsystem zu informieren und dass immer noch ein persönliches Gefühl von Unsicherheit gegenüber der Komplexität und Größe "der Finanzmaschine" bestand. Ebenfalls laut wurde der Wunsch nach einer Alternative zum vorherrschenden System. Die Vor- und Nachteile von Regulierungen im Finanzsektor beispielsweise wurden abgewogen, aber letzten Endes ließ sich kein gemeinsamer Nenner finden. Diese Ergebnisse spiegeln vielleicht wieder, dass das "Weltfinanzsystem" kein Thema ist, dass sich in einem Essay oder einem zweistündigen Dokumentarfilm erfassen ließe!

Trotz der ungelösten Fragestellungen gab der Abend jedoch viele Anregungen zum Nachdenken und selber nachforschen und klang schließlich beim Austausch in kleineren Gruppen aus."

Falls auch Sie einen Filmeabend organisieren möchten sprechen Sie uns gerne an! Die Global Marshall Plan Foundation möchte mit der Vorführlizenz ermöglichen, dass der Film von Lokalgruppen und Unterstützern mit organisierten Vorführungen verbreitet wird. Gemeinsam regen wir Diskussionen an und geben Impulse zum Nachdenken


Weitere Infos zur Filmaktion gibt es hier.

 


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