20.08.2013 - 11:39

Für eine klimafreundliche Mühlkreisbahn in Oberösterreich

Ein Bericht von Sr. Gisela Radinger

In Österreich hat sich im Juni 2013 eine Allianz aus mehreren Organisationen und Privatpersonen gebildet, die für einen humaneren Umgang mit AsylwerberInnen eintritt. Das Flüchtlingsteam des Netzwerkes von Christen zur Unterstützung der Global Marshall Plan Initiative Oberösterreich hat sich als Partner dieser Allianz deklariert. Gemeinsam mit anderen wollen wir mit dieser Initiative "Gegen Unmenschlichkeit" einen Kurswechsel in der österreichischen Flüchtlingspolitik herbeiführen. (Brigitte Brunner- Mahringer, Christine Mahringer, Sr. Gisela Radinger) Weitere Informationen zur Initiative finden Sie unter gegen-unmenschlichkeit.at.

Ein Team von drei Personen (Alois Dunzinger, Mag. Reinhold Felhofer und Sr. Gisela Radinger) des Netzwerkes von Christen zur Unterstützung der Global Marshall Plan Initiative Oberösterreich setzt sich aus Klimaschutzgründen für die Erhaltung und Modernisierung der Mühlkreisbahn, einer Regionalbahn von Linz-Urfahr nach Aigen-Schlägl, ein. Bis jetzt gab es zwei Veranstaltungen und eine Pressekonferenz, die ein beachtliches Echo in den Medien hervorrief. Bis September 2013 läuft auch eine Unterschriftenaktion, die unseren Forderungen Nachdruck verleihen soll. Nach der Übergabe der Unterschriften wird noch viel Engagement nötig sein, um mehr Menschen zu mobilisieren und die politischen Entscheidungsträger zu beeinflussen. Daher haben wir uns im Juni 2013 mit drei anderen Organisationen (Fahrgast OÖ, Klimaschutzinitiative und Zugkunft Mühlkreisbahn) zur „Plattform Zugkunft Mühlkreisbahn“ zusammengeschlossen."

Beachtlich wie viel Gehör sich die Gruppe bereits verschafft hat: Z.B. Auszug aus einer Presse-Bericht "Kleinkarierte Lösung für Mühlkreisbahn" (18.04.2013)

Jetzt formieren sich Vereine und Gruppierungen zum Widerstand - sie wollen die Schmalspurlösung doch noch verhindern. Allen voran ist es das Netzwerk von Christen zur Unterstützung des Global Marshall Plans, das jetzt für die Mühlkreisbahn in ihrer ursprünglichen Form in die Offensive geht. Schwester Gisela Radinger nutzt den Regionalzug, wenn sie zu Verwandten nach Rohrbach fährt und kennt den "katastrophalen Zustand": "Die Fahrzeit beträgt eine Stunde und 20 Minuten - mit dem Auto fährt man diese Strecke in 35 bis 40 Minuten", zeigt sie auf. Sie weist aber zugleich darauf hin, dass unser aller Mobilitätsverhalten Auswirkungen auf die Lebenssituation in Entwicklungsländern hat. "Damit mehr Menschen öffentliche Verkehrsmittel nutzen, muss das Angebot stimmen. Nur so kann man auf den eigenen Pkw verzichten", plädiert die gebürtige Rohrbacherin für eine rasche Modernisierung und Beschleunigung. ...

Weitere Befürworter findet die 125 Jahre alte Regionalbahn bei der Diözese Linz, der Klimaschutz-Initiative, dem Verein Fahrgast OÖ und dem VCÖ.
Heinrich Höbarth, Obmann der Klimaschutz-Initiative, vermisst etwa langfristiges Denken: ... "Eine Umspurung wäre wenig sinnvoll - vielmehr sollte das Schwergewicht auf die Modernisierung und Elektrifizierung der Normalspur gelegt werden." Er spricht auch den Güterverkehr an: "Linz wird vielleicht in 20, 30 Jahren mit Biomasse geheizt. Deshalb wird auch der Holztransport auf der Mühlkreisbahn notwendig sein."

Weitere Berichterstattung finden sich unter:

"Kleinkarierte Lösung für Mühlkreisbahn": Widerstand auf breiter Basis soll Schmalspur doch noch verhindern, Tips total. regional., Tips.at, 18.04.2013

Starkes Votum für Mühlkreisbahn, Bezirksrundschau, mein Bezirk.at, 2.05.2013

*** Sie möchten das Netzwerk Christen zur Unterstützung der Global Marshall Plan Initiative in ihrem Engagement für die Bahn unterstützen?

Dann schauen Sie auf den Blog der Initiative unter http://muehlkreisbahn.blogspot.co.at/p/aktion.html und verfassen eine Unterstützer-E-Mail! ***

(Quellen: Netzwerk Christen zur Unterstützung der Global Marshall Plan Initiative Oberösterreich)

 

 


 

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