Ihnen allen ganz herzlichen Dank fĂĽr Ihre phantastischen, konstruktiven
und kritischen Beiträge zum ersten Kampagnen-Vorschlag von Leagas
Delaney.
Die Agentur hat auf 39 Seiten unsere Gedanken verarbeitet: "Höchste Zeit für eine Meinung!".
Hoffentlich finden Sie sich in der Kampagne wieder, Kommentare bitte an finkbeiner@globalmarshallplan.org
Die Kampagne könnte im Rahmen des Internationaln Konsultationsprozesses verwirklicht werden. Wir werden Sie weiter informieren.
Die nächsten Schritte betreffen die Umsetzung:
1. Wer hat Kontakt zu einer oder mehreren der Personen oder kennt jemanden, der den direkten Kontakt hat. Bitte melden.
2. Wer hat Kontakte zu Medien (Print, Fernsehn, ...) und kann uns ein Gespräch vermitteln?
3. In Zusamenarbeit mit Leagas Delaney wird die Agentur Freiland fĂĽr uns die Website www.jetzt-die-welt-retten.de
gestalten.
Unsere Kampagne soll Menschen auf die Webseite bringen. Damit beginnt der zweite Teil unserer Arbeit. Bei der Konzeption der Website bitten wir um Ihre Hilfe.
Diese zwei FleiĂźaufgaben sind dabei zu bewerkstelligen:
1. In einer Art Kompass wollen wir den Besuchern Beispiele geben, von Menschen die sich in den verschiedensten Sektoren fĂĽr die Global Marshall Plan
Initiative engagieren. Helfen Sie uns, diese Beispiele zusammenzustellen und sie auch attraktiv zu gestalten. Der Kompass dient damit gleichzeitig dazu die Frage zu beantworten: "Was kann ich tun?"
2. Wir wollen
"alle guten Kräfte" in Deutschland und ggf. auch international in einer Linkliste dem Besucher zum Weitersurfen anbieten. Bedenken Sie, dass mit dieser Kampagne Menschen angesprochen werden sollen, die noch nicht mit
den Themen vertraut sind.
Unsere Überlegungen können Sie hier ansehen.
Ihre Vorschläge senden Sie bitte an Helge Bork. Wir werden alle Ideen auf unserer
Webseite sammeln.
Zu den Vorschlägen von Paaren
Zu den RĂĽckmeldungen zur Kampagne
Präsentation Es kann nur eine Meinung geben: Jetzt die Welt retten. (Arbeitstitel)
Hier kommen Sie zur Präsentation des Kampagnenvorschlags
Die Präsentation enthält Beispiele, wie eine zielgruppenspezifische Kampagne aussehen könnte. Weder der konkrete Titel von die Paare / Aussagen sind in ihrer Umsetzung beschlossen.
Wir freuen uns ĂĽber Ihre Kommentare und Anregungen an finkbeiner [at] globalmarshallplan.org
Alternativen zu "Es kann nur eine Meinung geben"
Es kann nur eine Aufgabe geben
Es kann nur ein Ziel geben
Es gibt Wichtigeres
Prioritäten setzen
Wir sind uns einig
Zeichen der Zeit (erkennen/setzen)
Alternativen zu: "Jetzt die Welt retten"
"Jetzt um unsere Zukunft kämpfen"
Basis fĂĽr Leben schaffen
Überleben ermöglichen
Zukunft fĂĽr Alle oder Niemand!
...
Gesucht werden Menschen, die entweder miteinander im Streit liegen oder gegensätzliche Positionen vertreten.
"Symbole funktionieren nicht, weil sie nicht authentisch und damit nicht brisant genug sind." (Hermann Waterkamp)
Bitte senden Sie Ihre Vorschläge an kampagne [at] globalmarshallplan.org und lassen Sie uns wissen, wie wir diese Menschen erreichen können.
Wirtschaft
Josef Ackermann (Deutsche Bank) - Muhammad Yunus (Grameen Bank)
Frank Bsirske (Dt. Gewerkschaft) - Hans Henkel (BDI)
Chef von Burger King - Chef von Mc Donald's
Larry Ellison (Oracle) - Henning Kagermann oder Hasso Plattner (SAP)
Bill Gates (Microsoft) - Steve Jobs (Apple)
Bill Gates (Microsoft) – Linus Torvalds (Linux)
Herbert Hainer (Adidas) - Jochen Zeitz (Puma)
Achim Hunold (Air Berlin) - Hartmut Mehdorn (Deutsche Bahn)
Hartmut Mehdorn (Deutsche Bahn) – Dietmar Zetsche (DaimlerChrysler AG)
Luca Cordero di Montezemolo (Ferrari)- Wendelin Wiedeking (Porsche)
Politik
Kurt Beck – Gregor Gysi
Kurt Beck – Oskar Lafontaine
Ole von Beust - Klaus Wowereit
George Bush (senior) – Michail Gorbatschow
George W. Bush - Hugo Chavez
Jutta Ditfurth - Guido Westerwelle
Hans-Josef Fell- Franz Untersteller
Sigmar Gabriel – Michael Glos
Gregor Gysi – Friedrich Merz
Gregor Gysi – Edmund Stoiber
Erwin Huber – Horst Seehofer
Oskar Lafontaine - Gerhard Schröder
Angela Merkel – Gerhard Schröder
Angela Merkel – Edmund Stoiber
Andrea Nahles – Edmund Stoiber
Günther Oettinger – Petra Selg
Gabriele Pauli – Edmund Stoiber
Wladimir Putin -
Medien
Stefan Aust - Helmut Markwort
Sabine Christiansen - Anne Will
Claus Cleber - Anne Will
Kai Diekmann (Bild) – Giovanni di Lorenzo (Die Zeit)
Oliver Geissen - Vera Int-Veen (Vera am Mittag)
Thomas Gottschalk - Claus Kleber
Stefan Raab - Wilhelm Wieben
Sport
Klaus Allofs - Dieter HoeneĂź
Lance Armstrong - Jan Ullrich
Christoph Daum - Uli Hoeness
Gerhard Delling - GĂĽnter Netzer
Nick Heidfeld – Michael Schumacher
Oliver Kahn - Jens Lehmann
Klitschko -
Marco Materazzi – Zinédine Zidane
Musik
Bushido - Sido
Stefanie Hertel und Stefan Mross - Tokio Hotel
Kastelruther Spatzen - Tokio Hotel
Prominenz
Heidi Klum - Anne Will
Hape Kerkeling - Königin Silvia
Hera Lind – Marcel Reich-Ranicki
Eva Herrmann - Desiree Nick
Paris und Nicky Hilton - Die Jakobs Sister
”Rosenkriege”
Jennifer Aniston - Brad Pitt
Paul McCartney - Heather Mills
Dana Schweiger - Till Schweiger
weitere Paare
GĂĽnther Beckstein - Christian Klar
Papst Benedikt XVI. - Madonna
Papst Benedikt XVI. - hochrangiger Vertreter Islam/Buddhismus
Dieter Bohlen - Alice Schwarzer
Bischof Friedrich (ev.) - Bischof Mixa (kath.)
Bischöfin Käßmann (ev.) - Kardinal Meisner (kath.)
Christian Klar - Edmund Stoiber
Renate KĂĽnast - Wendelin Wiedeking (Porsche)
Kardinal Lehmann (kath.) - Bischof Huber (ev.)
Ursula von der Leyen - Bischof Mixa
Bischof Mixa - Hella von Sinnen
Verona Pooth - Alice Schwarzer
Harald Schmidt -
Frank Bsirske (Dt. Gewerkschaft) - Hans Henkel (BDI)
(Henkel:) „Es kann jetzt nicht um die 30 oder 50-Stunden-Woche gehen...“
(Bsirske:) „…wenn es darum geht, eine neue Zeit einzuläuten.“
von Leagas Delaney, 22.2.2007
Bill Gates – Steve Jobs
(Gates:) „Es geht nicht um das bessere Betriebssystem…“
(Jobs:) „…sondern um eine Systemänderung für die Welt.“
von Leagas Delaney, 22.2.2007
Sabine Christiansen - Anne Will
"Egal wer moderiert - Hauptsache, es tut sich was.." ...
oder: ... "Hauptsache, wir kommen der Wahrheit näher..."
von Michael Franz, 8.3.2007
Oliver Kahn - Jens Lehmann
(Kahn:) „Wer den Kasten am besten sauber hält …“
(Lehmann:) „… spielt keine Rolle, wenn alles oder nichts auf dem Spiel steht.“
von Leagas Delaney, 22.2.2007
Marco Materazzi – Zinédine Zidane
"Egal, wer gewinnt, Hauptsache Kinder können (auf dem Erdball) spielen... oder
"Egal wer Weltmeister wird - Hauptsache die Welt meistert ..."
von Michael Franz, 1.3.2007
Paul McCartney - Heather Mills
(MyCartney:) „Es geht nicht um deine Tochter oder meine Tochter…“
(Mills:) „…sondern um ihre Enkel.“
von Leagas Delaney, 22.2.2007
"[...] Der Stil, etwas zugespitzt bis provokant zu formulieren, ist nur dann gut, wenn er keine Missverständnisse verursacht und nicht im Widerspruch zum Geist der Global Marshall Plan Initiative steht. Die Global Marshall Plan Initiative sollte nicht einem gewissen Zeitgeist folgen, der „kleine oberflächliche Häppchen konsumiert“ anstatt Zusammenhänge fundiert darzustellen bzw. zu beleuchten. Prominente irgendeiner Art einzubinden, trage ich nur dann mit, wenn diese Prominenten (Personen, Verbände oder Medien) weder in der Vergangenheit gegen die Anliegen und Ziele der Global Marshall Plan Initiative gesprochen oder gehandelt haben noch im Verdacht stehen, sich nur zwecks eines erhofften eigenen Image-Gewinns an einer Global Marshall Plan Initiative-Kampagne zu beteiligen. Soviel Niveau und Neutralität soll die Global Marshall Plan Initiative haben, „nicht Jede/n zu nehmen“!
[...]
Die Methoden „Plakat“ und „Anzeige“ finde ich am Besten. Wenn es möglich ist, sollten die nicht nur auf Deutsch und in Deutschland angewandt werden, sondern auch in anderen Ländern und Sprachen – die Global Marshall Plan Initiative ist eine globale Initiative.
Sogenannte „Promis“ aus Politik und „Showgeschäft i. w. S.“ halte ich für die Kampagne für ungeeignet, weil immer der Verdacht bleibt, die Leute wären auf Ihren Image-Gewinn aus und/oder die Global Marshall Plan Initiative wäre nicht so neutral wie sie erklärt. Bei Vertretern von Firmen und Medien habe ich ähnliche Befürchtungen. Daher bevorzuge ich Personen aus Sport und Kultur, weil die in der Bevölkerung sicher ein positives und sachliches Image haben – und Glaubwürdigkeit der Personen bedeutet Glaubwürdigkeit der Kampagne. [...]
Allgemein schlage ich vor, nicht nur Paare aus „2 Promis“ zu nehmen, sondern auch „1 Promi und 1 Normalmensch“, weil das den Gedanken, dass alle Menschen zu Engagement aufgerufen bzw. von den Folgen ihrer Ignoranz betroffen sind, erklärt.[...]"
"[...] Noch eine Idee zu den Werbeformen:
Den Slogen "jetzt-die-welt-retten.de" könnte man gut auf Aufkleber drucken, die man dann Print-Magazinen beilegen könnte. Auf der Rückseite des Aufklebers könnte man auf die Zielgruppe abgestimmt ein wenig näher auf das Thema eingehen oder das Kampagnen-Motiv darstellen. Sowas könnte man gut Jugend- und Musikmagazinen beilegen: Bravo, Visions u.ä.
Auch Schüler- und Studentenzeitungen wären dafür ein gutes Ziel.
Zum Kampagnen-Vorschlag:
Ich hab angefangen meinen eigenen "Hausfrauentest" durchzufĂĽhren und bei mir auf der Arbeit die Plakatmotive und die Fotos der alternativen Paare meinen Kollegen vorzulegen... die Reaktionen schick ich dann als Sammlung am Ende der Woche.
Eins ist aber schonmal klar:
Mit dem Begriff "Meinung" hat bisher niemand ein Problem gehabt, die Schilderung der "Bedenken" erzeugte nur verständnisloses Kopfschütteln... [...]
2. "Konflikt" erkennen...
Gates (Windows) vs. Torvalds (Linux)
würde sehr gut funktionieren, wenn beide ihr "Logo" in Händen halten würden
- also der eher unbekannte Torvalds mit einem groĂźen Stoffpinguin im Arm auftreten wĂĽrde.
Mit diesem "Trick" könnte man viele ansehens eher unbekannte "Prominente" aufwerten, ohne die Idee mit den "echten Menschen" zu verwässern.
"Burger King vs. McDonalds" ist ja eingängig - doch wer kennt schon deren "Chefs"? Wenn jeder sein allseits bekanntes "Logo" im Arm halten würde, macht es sofort "klick".
3. "Personen" kennen...
Unter den Personen sollte generell in "unauffälliger" Schrift erklärt werden, wer das eigentlich ist - damit wird auch der "Konflikt" nochmal nachvollziehbarer. [...]"
"[...]der Slogan der Medienkampagne scheint mir wirklich weder sehr innovativ, noch hinreichend differenziert und aussagekräftig zu sein [...].
Es kommt schon ganz entscheidend auf das Wie an !!
Das ist in der Kampagne bislang kaum erkennbar: Die inhaltlichen Vorstellungen fehlen fast ganz.
Dass es auf unserem Planeten ungemütlich zu werden droht wird immer banaler! Der Konflikt um Taiwan kann - neben dem Kaschmir- und dem Palästina-Konflikt zu einem der "Weltuntergangs- Eskalations-Entzündungsherde" entgleiten.[...]"
"[...]die Kampagne geht grundsätzlich in die richtige Richtung. Glückwunsch zu der geplanten professionellen Umsetzung.
Bedenken habe ich jedoch hinsichtlich der Machbarkeit der "Aktion TĂĽte" genauso wie der "Aktion Cola". Ich glaube kaum, dass Aldi, Lidl, Cola oder Pepsi dazu bereit sein werden, da mir nicht klar ist, welcher Mehrwert fĂĽr die beiden Partner dabei generiert wird.
[...]
Interessant fände ich eine Ausweitung der dargestellten Paare (so wie sie bereits auf eurer Webseite vorgeschlagen wird). Ich würde mir hier noch ein Paar wünschen, das explizit Kinder anspricht, denn auch diese sollten begeistert werden.[...]"
"[...] Bei allem Respekt für diese Agentur als Unterstützer des GMPLan: ich habe selten (das ist meine Meinung) so einen Blödsinn gesehen. Schon der Spruch "Es kann nur eine Meinung geben" ist grottenschlecht, weil es bekanntlich nur in Diktaturen nur eine Meinung gibt. Wem wollen wir denn mit solchen Sprüchen eine wirklich prägnante Aussage oder Forderung verkaufen? [...]
Dann dieses konfuse Zeug mit den Gegenspielern/Paaren. Die "message" und der ganze Aufhänger ist völlig verquer, was soll das mit Pepsi und Cola und Aldi und Lidl? Glaubt irgend jemand ernsthaft, einer von denen unterschriebt nächste Woche den Global Marshall Plan (und falls doch, mit welcher Interessenlage?). [...]"
"[...]- Die Qualität der Medienkampagne spricht für sich: Sie greift einen abgedroschenen Slogan des Highlanders: „ Es kann nur einen geben“ für den Global Marshall Gedanken auf und suggeriert anschließend, mit einer „Meinung“ könne man die Welt verändern, bevor man eine Werbekampagne für Lidl, Aldi, Coca Cola, Pepsi und Microsoft lostritt, und dann behauptet, als nächstes eine Aktion für Afrika zu starten. Das ist wirklich eine brisante Botschaft!!! Das ist soooooo widersinnig. Ich finde, das grenzt schon an Dreistigkeit, engagierten Menschen zuzumuten, eine Werbekampagne für die Konzerne der Globalisierung zu finanzieren.
- Die Welt verändert man durch Maßnahmen und nicht durch Meinungen. Der Ausspruch: „Jetzt die Welt retten.“ bewirkt bei der einen Hälfte der Bevölkerung Kommentare wie: „Ach diese ewigen Weltverbesserer..“ oder „ …..ja, und wer rettet uns und unseren Besitzstand?“ Die andere Hälfte fällt sicher nicht auf solche oberflächlichen Formulierungen herein. [...]"
"[...] Ganz spannend finde ich die Zusammenstellung von Paaren. Vermute, dass GMP / Planetary Contract als gemeinsamer Nenner ins Gespräch gebracht werden soll. Ein kühner Ansatz. Dass 15 % der angestrebten Mittel bereits vorliegen - toll.[...]"
"[…] Das verspricht eine hervorragende Kampagne zu werden. Sie hat sehr viel Potenzial, bietet zahlreiche Entwicklungsmöglichkeiten und lässt sich wunderbar auf der lokalen Ebene nutzen.
Der Slogan "Wir retten die Welt" muss m.E. unbedingt in einem direkten Kontext zur Klimakatastrophe gestellt werden. Eine offensive Botschaft für einen Globalen Marshall Plan "zur Rettung der Welt" sollte über die Millenniumentwicklungsziele hinausgehen und mehr als allgemein die Ökosoziale Marktwirtschaft als Lösung anbieten. [...]
Sehr stark der integrative Ansatz. Viele Menschen spüren, dass es an der Zeit ist, individuelle Potenziale endlich zur Lösung von Problemen zu nutzen statt sich weiterhin rechthaberisch zu zerfleischen. In diesem Sinne wäre es wünschenswert, wenn andere (Gruppen) auf die Kampagne aufspringen könnten. Möglich wäre, aufzurufen Anzeigen selbst "zu gestalten". Im Idealfall entwickelt sich die Kampagne so zu einem "Selbstläufer". Einen Lenkungskreis einzurichten gefällt mir sehr. Er schafft die notwendige Flexibilität um auch auf solche aktuelle Entwicklungen zu reagieren.
Die Personen der Anzeigenmotive sollten im Blick der Adressaten wirklich Gegensätze verkörpern.
[...]
Die "Aktion Bühne" ließe sich lokal wunderbar umsetzen. Elementar wichtig für eine "Mobilisierung" ist meiner Erfahrung nach die aktive Einbeziehung der Teilnehmer. Es sollte was Originelleres als eine E-Mail an Frau Merkel. Wir könnten die Protestfotos sammeln und auf der Internetsite veröffentlichen. Das wäre ein Feedback an die Teilnehmer, die auf der Homepage ihr Bild (und unsere Texte) ansehen könnten. Frau Merkel könnten wir dann eine Endlosrolle mit den Fotos übergeben. […]"
"[...]ich finde die Idee der Meka 2007 Spitze. Das Ziel der Medienkapagne ist doch, das Bewußtsein einer großen Masse von Menschen auf den G8 Gipfel zu richten und damit die verhandelnden Parteien und insbesondere G. Bush so stark zu beeindrucken, dass dies eine Änderung der Weltpolitk zur Folge hat, um eine Ära einer Welt in Balance einzuleiten. Erwin´s [Kargl] Ideen sind sehr gut geeignet, um Emotionen zu wecken und um das Drama zu erkennen. Außerdem sind sie vermutlich auch leichter zu verwirklichen, weil doch das Einverständnis der abgebildeten Personen benötigt wird, oder?.
Es könnten z.B. auch Flüchtlinge aus dem Irak und ein Grenzbeamter abgebildet werden, ein Hooligan und ein Polizist, ein Schwuler/eien Lesbe und ein jamaikanisches Bandmitglied (beeni man, elefant man), ein Neonazi und ein Jude, ....
Weil ich glaube, dass die Probleme und Potentiale der Menschheit eine Funktion ihres Bewußstseins sind, bin ich überzeugt, wenn viele Menschen gleichzeitig von 6. - 8. Juni für einen globalen Ordnungsrahmen beten würden, dass diese Welt besser werden könnte. Deshalb mein zusätzlicher Vorschlag, dieses Datum auch in der Kampagne zu erwähnen. […]"
"[…] ich finde die Meka 2007 eine super Idee, obwohl meiner Meinung nach auch noch dramatischer damit umgegangen werden kann, wie auf Seite 9 und 10 auch zu lesen ist. Immerhin soll diese Kampagne ja auch so jemanden wie G. Bush berühren … bzw. seine/n NachfolgerIn und sei es über seine/ihre WählerInnen. Jemand der Menschen für Öl in den Krieg schickt, wird möglicherweise nicht sehr beeindruckt davon sein ob Gates und Jobs gemeinsame Sache machen. Eventuell daher noch eine 3 Art von Kampagne mit mehr Brisanz!
Ein paar Ideen dazu:
KRIEG:
Ein Iraki-Untergrundkämpfer und ein US-Army-Soldat
Ein Hamas-Kämpfer und ein Israeli
AKTUELL: ein Iraner und ein Amerikaner (???)
Eltern von Soldaten aus verfeindeten Ländern
Kriegsversehrte von zwei ehem. verfeindeten Ländern (Jugoslawien?)
ENERGIE:
Tchernobyl-Opfer
WIRTSCHAFT:
Prostituierte vom Viktoriasee und „Nordsee-(Kunde)“
KinderarbeiterInnen aus ??? und zb.: Adidas Schuhträger
RELIGION:
Oberhäupter verschiedener Religionen
„Es kann nur eine Meinung geben: Jetzt die Welt retten!“ […]"
"[…]gerne helfe ich mit bei der Umsetzung der Kampagne – sowieso bin ich ja dabei, die Ideen der Initiative zu verbreiten. […]"
"[...]als Unterstuetzerin der Global Marshall Plan Initiative und Leiterin der UN-Millenniumkampagne in Deutschland verfolge ich selbstverstaendlich mit grossem Interesse die GMPI. Ihrer Anfrage und Bitte ein feed-back zum Entwurf der Medienkampagne zu geben, komme ich gerne nach:
Der Titel/Slogan: "Alles andere ist jetzt unwichtig" ist sehr aufruettelnd und spiegelt die Dringlichkeit der Intervention wieder! Leider ist dieser Slogan jedoch nicht weiter ausgearbeitet worden, sondern der Entwurf geht in eine andere Richtung.
Spontan erscheint mir das Statement: "Es kann nur eine Meinung geben" etwas arrogant und wenig foerderlich, zumal der kritische Diskurs genau das ist, was eine Demokratie am Leben haelt. Auch das Motto: "jetzt die Welt retten.de" vermittelt das Gefuehl, "nur wir wissen wie es geht" - das ist sicherlich nicht intendiert - hat aber so einen leichten Tenor. Die Idee mit den gegensaetzlichen Paaren scheint etwas kuenstlich und konstruiert - denn, wie wir alle wissen ist es leider nicht so, dass sich in der realen Welt, diese Paare einigen - auch nicht bei lebensnotwendigen Entscheidungen.
Einen besseren Ansatz finde ich persoenlich, die ersten Ideen, die Sie damals darstellten: die der Plünderung unserer Welt und die der Systemänderung statt Hilfe. So wie ich die GMPI verstehe, ist dies die einzige Initiative, die eine öko-soziale Marktwirtschaft propagiert und damit ein Alleinstellungsmerkmal hat. Insbesondere mit Blick auf den marktwirtschaftlichen Gestaltungsanspruch der Globalisierung, der sich auch gezielt an die Akteure aus der Wirtschaft wendet.
Dieses Alleinstellungsmerkmal wuerde ich versuchen hervorzuheben, um nicht in der bunten Menge der "Armutsbekaempfer" und EZ-Lobbyisten unterzugehen. Ich hoffe Sie gestatten dieses feed-back - es ist ausschliesslich konstruktive kritisch gemeint. In diesem Sinne, solidarische Gruesse und weiterhin viel Elan bei der Verwirklichung unserer ehrgeizigen Ziele,[...]"
"[...]In Bezug auf den einzuschlagenden Energieweg gibt es innerhalb der GrĂĽnen in Deutschland zwei verschiedene Positionen:
Die eine Position ist die, ab sofort keine fossilen Kraftwerke mehr zu bauen oder zuzulassen, also die Nullemissionsstrategie einzuleiten.
Die andere Position ist die, als Übergangstechnologie Gaskraftwerke zu akzeptieren mit allen Problemen, die damit in Zusammenhang stehen, weil die sofortige Nullemissions-strategie technisch im Augenblick nicht realisierbar wäre.
Also wenn Sie so wollen: Vision gegen Pragmatismus.
Diese beiden Positionen wurden auf dem letzten Bundesparteitag der Grünen ausgiebig diskutiert, stellen, wie ich meine, eine gesellschaftliche Brisanz dar und können, wenn sie mehr kommuniziert werden, den Klimaschutz deutlich voranbringen.
FĂĽr die erste Position steht meiner Ansicht nach als Hauptverfechter MdB Hans-Josef Fell
und fĂĽr die 2. Position der Baden-WĂĽrttembergische MdL Franz Untersteller.
Beide haben einen entsprechenden beruflichen Hintergrund, der sie als Experten auszeichnet.
Jetzt bleibt nur die Frage, ob diese beiden die Nennung in diesem Zusammenhang auch wollen.[...]“
"[…] ich finde die Initiative gut ausgedacht, ich nutze gerne die Aufforderung, sie zu kommentieren im Sinn von Vorschlägen zur weiteren Ausgestaltung:
mich stört zunächst der Anspruch: jetzt die Welt retten - obwohl ich den Inhalt absolut unterstütze - aber der Anspruch ist überladen und schreckt ab -
mir gefällt sehr gut die Aussage: es gibt Wichtigeres - das ist ein guter Slogan. Ich empfehle daher:
www.es-gibt-wichtigeres als adresse und slogan zu wählen
mir gefällt sehr gut die Idee, Kontrahenten hinter diesem Ziel0 zueinanderzubringen, das kommt gut und unterstreicht die Aussage ideal
Die optische Wirkung der massiven schwarzen Flächen stört mich wieder, dagegen die großen Wände mit den "Gegnern" drauf wirkt auf mich gut.
Ich finde, bei aller schwarzen Perspektive bringt "Drohen" weniger, besser ist eine Perspektive aufzeigen, dafĂĽr ist ein weiĂźer oder ansprechender Hintergrund geeigneter.
Weiter viel Erfolg!! Ich werde weiterhin für Unterstützung dieser Ziele werben, wo es mir möglich ist. […]"
"[...]ich bin interessiert, bei der Medienkampagne mitzumachen, Kontakte zu knĂĽpfen und Mittel zu akquirieren.[...]
Dann kann ich versuchen,
a)einen Kontakt zu Alfredt T. Ritter: Ritter Schokolade herzustellen wegen Aufdrucks auf seinen Schokolade-Tafeln bzw. entsprechender Aktion.
b) einen Kontakt herzustellen zu Erivan K. Haub, dem Chef von Tengelmann-plus-kik wegen gemeinsamer "Tüten" etc. z.B. mit Edeka.[...]“
"[...]1001 Dank für diese Arbeit und das Timing - denn vorgestern war ich bez. der egionalen Arbeit ziemlich frustriert, gestern kam dann das "jetzt erst recht" und heute diese Weltklasse-Präsentation:
Hier einige Anmerkungen:
Grundlage: Ca 10 Jahre Befassung mit der Zielidee der Nachhaltigkeit, "Business Reframing", Agenda 21-Moderationen, "Education Reframing" und der Frage, warum wir das intellektuell Verstandene oft emotional bzw. physisch nicht umsetzen...
- (4) "Umsetzung" … Ich finde Aspekte und Worte wie "Einsicht" und "Umsetzungswille" oder "Umsetzungskraft" emotional wichtig und wirkungsvoll...
- Wo appellieren wir an so etwas wie Selbstverpflichtung im Konkreten und Alltäglichen ? (Gewohnheiten und Bequemlichkeiten aufbrechen...) "think global - act now"
- Wie gelingt es, die notwendigen Änderungen im Lebensstil weniger als "angstbesetzen" und "sorgenvollen" Verzicht zu transportieren, sondern als "lustvolle", "coole", "sportive" Herausforderung anklingen zu lassen...... "Flow of Balance"...
- (11).... "wirklich" Wesentliche.... scheint mir noch kraftvoller
- GroĂźe Frage: "retten" assoziiiert der psychologisch Versierte mit dem Retter-Opfer-Syndrom und es klingt eventuell anmaĂźend - obwohl es richtig ist, daĂź die Heilung (=Integration) nur von uns Menschen ausgehen kann...
(Naja: Vielleicht ist es auch o.k. so!!!)
Alternative:
- "Heilen" = "Ganz machen" würde auch die geniale Idee der Paare, also der Verbindung des Gegensätzlichen bzw. sich ergänzenden weiter tragen (Yin & Yang)
- Vermutlich wurde bei den Paaren auf "Politische Paare" bzw. "Religiöse Paare" verzichtet ? Zu sensibel, zu brisant ? "[...]
- Freue mich ĂĽber die Beachtung des Sports als wichtigem Kommunikations- und Handlungsfeld !!! [...]"
[...]die Kampagne wird großartig in dieser Form. Hoffentlich finden wir genügend "Paare". Ich bin gern bereit, mögliche Kandidaten für das Paar-Spiel zu nennen, aber spontan kenne ich keines persönlich so gut, um auch den Erfolg zu garantieren. [...]“
"[...] - die Idee mit dieser Art von Paaren finde ich sehr gut. [...]“
"[...] jetzt die Welt retten ... Ich denke die Kampagne ist professionel - aber inhaltlich nicht ganz ausgegoren. Hier muss Feintuning her. Ich stimme allem zu was LD ĂĽber die K. sagt.
Radikale Fokussierung finde ich gut.
Offen gesagt assoziert man mit ... jetzt die Welt retten ... heute viel stärker das Klimaschutzproblem als ein sozial-ökologische Marktwirtschaft. Das Globalisiierungsthema ist nicht mehr so hipp.
Ein Marshall Plan fĂĽr Africa gibt seit G8 2005 - ich hab das schon mehrfach dargestellt.
Die Botschaft muĂźte heiĂźen: Den Marshall Plan fĂĽr Afrika umsetzen....
Auch Hilfe ist nötig.
Das Ziel s.-o. Marktw. mit Afrika zuverbinden finde ich sehr schwierig.
Mit 100.000 € wirste hier wohl auch nicht sehr weit kommen - da fehlt die Null. [...]“
"[...]ich finde die Ideen echt klasse!
Eventuell sind einige Persönlichkeiten einfach zu unbekannt oder zu schwer zu haben. Aber die Idee macht das nicht schlechter. Eventuell kann man mehr Leute aus der Politik nehmen die bekannter sind. Die haben ja auch selbst ein Interesse in so einer Kampagne aufzutreten, das wurde das anwerben auch einfacher machen. Egenauso Sportler die tauchen da auch öfters auf so ähnlich wie Musiker. [...]
Aber ich bin ansonsten optimistisch das die Idee mit dem benötigten Geld ganz gut ankommen wird. Toll gemacht! [...]"
"[...]Sehr interessante Kampagnenidee! Die Auflösung der Zweierkonflikte für ein wichtigeres Ziel ist ein starkes Bild, das Wirkung entfalten wird.
"Es kann nur eine Meinung geben" passt natürlich schön zu den Zweierkämpfen (Highländer). Aber sehr stark schwingt auch die negative Assoziation von einer Ökodiktatur mit, die jegliche Meinungsvielfalt verbietet. Es geht ja nicht darum die *Meinungen* zu vereinheitlichen. Sondern um die gemeinsamen *Handlungen*. Ihre Meinungen sollen die Paare behalten, sie jedoch zugunsten der wichtigen Sache zurückstellen. Daher finde ich, dass der Titel der Präsentation
"Alles andere ist jetzt unwichtig: jetzt-die-welt-retten.de"
sich vielleicht noch besser als zentrales Motto eignet. Aber wie immer: Dies ist nur eine Anregungung (quasi eine "Meinung", die ich gerne fĂĽr das Wichtigere zurĂĽckstelle ;-)
[...]
Für die Kampagnenwebsite empfehle ich, den Usern die Möglichkeit zu geben, ihre Unterschrift mit einem kurzen Statement zu unterlegen. Politische Akteure sind zunehmend resistent und abweisend gegenüber reinen vorgefertigten Texten. Jedes individuelle Statement erhöht die Legitimität der Meinungsäußerung um ein Vielfaches.
Zudem würde ich Frau Merkel anbieten, eine Antwort per E-Mail an alle Unterzeichner zurückzusenden. Falls wir eine hohe Unterzeichnerzahl zusammenbekommen sollten, wird sie sich diese Gelegenheit für eine direkte Kommunikation mit dem Wähler nicht entgehen lassen. Tony Blair hat es in einem ähnlichen Fall bereits getan: http://petitions.pm.gov.uk/traveltax/[...] "
"[...] herzlichen GlĂĽckwunsch zu der Kampagne. Ich finde die Idee wirklich hervorragend und kann Ihnen und dem Team nur gratulieren. Meiner Meinung nach ist das genau das, was die Initiative braucht.
Ich werde versuchen, ĂĽber einige Bekannte etwas hinsichtlich Paarfindung und/oder Medianabdeckung zu erreichen. Ich bin mir nicht sicher, wieviel es wird, aber ich werd's versuchen.
Vielen Dank und alles Gute fĂĽr die Kampagne, [...]"