
Druckversion in Deutsch : : : printable version in English
Große Koalition in Deutschland für weltweite Tobin Tax
Unsere einst utopisch klingenden Visionen werden endlich Mainstream. Nach jahrelangem heftigen Gegenwind, werden unsere Visionen vom Rückenwind getragen. Auch wenn manches unter Wahlkampf abgebucht werden muss, so ist es ein riesiger Erfolg unserer Initiative und vieler Gleichgesinnter, dass sich Per Steinbrück, Frank-Walter Steinmeier und Angela Merkel hinter die Forderung einer weltweiten Steuer auf Finanztransaktionen stellen. Im Fernsehduell am 13.9. wiederholten Merkel und Steinmaier diese Forderungen und die Amtsinhaberin forderte zusätzlich auch eine weltweite Kerosinsteuer.
Diese Forderung, die im Namen von attac Eingang gefunden hat und die die Global Marshall Plan Initiative erfolgreich aus der "linken Ecke" auch in der "bürgerliche Mitte" salonfähig gemacht hatte, wird zum Mainstream. Ein Dank an alle Unterstützer der Global Marshall Plan Initiative, die unermüdlich daran geglaubt haben, dass eine Utopie zur Wirklichkeit werden kann. Natürlich müssen wir dazu noch heftig unsere Lobbyarbeit weiter betreiben, aber wir sehen, dass sich sechs Jahre Arbeit gelohnt haben.
Vgl.: Süddeutsche Zeitung: Spekulanten-Steuer - jetzt auch mit Merkels Segen und Finanztansaktionssteuer Österreich
Bildquelle: wikipedia.org
Die österreichische Regierung setzt sich verstärkt für die EU-weite Einführung ein
In Anlehnung an das aktuelle Regierungsprogramm Österreichs (darin spricht sich die Bundesregierung für eine EU-weite Einführung einer Finanztransaktionssteuer aus) fasste die österreichische Bundesregierung am 1. September 2009 den Beschluss, sich verstärkt für eine europäisch akkordierte Lösung zur EU-weiten Einführung einer Finanztransaktionssteuer einzusetzen.
So soll zum einen ein österreichisches Positionspapier erarbeitet werden, in welchem die österreichischen Vorstellungen konkretisiert und mögliche Ausgestaltungen der Finanztransaktionssteuer dargestellt werden. Das Positionspapier soll als Grundlage für zukünftiges Lobbying auf EU-Ebene dienen.
Zum anderen nimmt sich die Regierung vor, zur Erreichung seines Ziels über die EU-weite Einführung einer Finanztransaktionssteuer eine Umsetzungsstrategie mit einem Zeitplan zu erstellen.
In diesem Sinne erwartet das Ökosoziale Forum einen spannenden Herbst 2009 und wird sich weiterhin sehr aktiv für dieses Thema sowohl auf österreichischer Ebene als auch im EU-Kontext arbeiten.
Bildquelle: © Clemens Scheumann / PIXELIO
Vorschläge für ein soziales, ökologisches und demokratisches Europa von Josef Riegler
Ich spreche für die Initiative "Global Marshall Plan für eine weltweite Ökosoziale Marktwirtschaft". Wir haben unsere Initiative im Mai 2003 gestartet und sie mit der "Stuttgarter Erklärung" vom 11. Oktober 2003 erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. In dieser Erklärung heißt es: "Das erfolgreiche europäische Modell der Ökosozialen Marktwirtschaft, welches sich in den Grundzügen in den Programmen sowohl von konservativen wie auch sozialdemokratischen, liberalen oder grünen Parteien in Europa wieder findet, ist ein glaubwürdiges Konzept und könnte als Vorbild für die Rahmenbedingungen eines neuen globalen Miteinander dienen. Eine europäische Initiative für einen Global Marshall Plan zur weltweiten Förderung dieses Erfolgsmodells wäre zweifelsohne ein historischer Schritt, der das Ansehen und den Erfolg Europas auf Jahrzehnte hinaus sichern kann.
Wir fordern daher die Einrichtung eines Beratungsgremiums der Europäischen Union zur Entwicklung eines ökosozialen Globalen Marshall Plans."
Lesen Sie den Rest der Rede hier. (pdf)
Eine Nachlese zum Arbeitskreis des Ökosozialen Forums gemeinsam mit dem Lebensministerium bei den heurigen Reformgesprächen in Alpbach
Sie finden die Nachlese über die interessanten Beiträge und die spannende Diskussion unter folgendem Link:
Bildquelle: © RainerSturm / PIXELIO
Ab 24. September können Staaten das Zusatzprotokoll unterzeichnen
Die UN-Vollversammlung verabschiedete den Text des Zusatzprotokolls zum Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Menschenrechte am 10. Dezember des Vorjahres. Ab dem 24. September kann es von den Unterzeichnerstaaten des WSK-Pakts unterschrieben werden. Sobald zehn Staaten das Zusatzprotokoll ratifiziert haben, wird es Einzelpersonen oder Personengruppen im Fall einer Verletzung ihrer WSK-Menschenrechte möglich sein, sich nach Ausschöpfung des nationalen Instanzenweges an das WSK-Komitee zu wenden.
Neben dieser direkten Beschwerdemöglichkeit ist zu erwarten, dass die Ratifizierung des Zusatzprotokolls zu einer verstärkten Wahrnehmung und Respektierung menschenrechtlicher Verpflichtungen auf einzelstaatlicher Ebene führt. Für mehrere andere UN-Menschenrechtskonventionen wurde das Instrument des Zusatzprotokolls bereits umgesetzt, wie etwa im Fall der Frauenrechtskonvention (CEDAW), der Kinderrechtskonvention und der UN-Konvention zum Schutz der Rechte von Menschen mit Behinderung.
Die WSK-Rechte umfassen das Recht auf Wohnung, das Recht auf einen angemessenen Lebensstandard, das Recht auf Nahrung, das Recht auf Bildung und viele andere mehr.
Eine internationale NGO-Koalition hat im Vorfeld eine Kampagne gestartet, um möglichst viele Staaten zur Unterzeichnung des WSK-Zusatzprotokolls zu bewegen: www.escr-net.org
Über ihrer Homepage ist auch der Text des Zusatzprotokolls abrufbar: www.opicescr-coalition.org (pdf).
Bildquelle: © Alf Loidl / PIXELIO
Regionalgruppe sucht Mitstreiter
Am 2. September trafen sich sechs motivierte Interessenten am Global Marshall Plan zum zweiten Mal in München. Man tauschte sich intensiv über Erwartungen und Zeitkapazitäten der Beteiligten aus und kam damit dem Ziel, eine Regionalgruppe zu gründen, einen großen Schritt näher.
Anfang Oktober wird ein weiteres Treffen stattfinden, bei dem es darum gehen wird, eine gemeinsame Vision zu entwickeln und konkrete nächste Schritte zu planen.
Ansprechpartner für Interessierte an einer Regionalgruppe München: Ellen Weller
... und 550 Kinder aus über 100 Ländern kamen
Das war eindeutig. Die Schüler, die an der Kinder- und Jugendkonferenz der UNEP teilnahmen, haben entschieden. Bäumepflanzen wird ihre Hauptaktivität in den nächsten Jahren sein.
Auch der amtierende Premierminister Südkoreas, Han Seung-soo und Achim Steiner, Exekutivdirektor der UNEP und stellvertretender Generalsekretär der Vereinten Nationen, sicherten den Schülern Unterstützung zu. MTV Asien und einige weitere renommierte TV Stationen, sowie viele südkoreanische Tageszeitungen, darunter der englischsprachige The Korean Herald, nahmen Plant-for-the-Planet zum Anlass, über die Kinderkonferenz und den Erfolg der Schülerinitiative zu berichten.
"Auf der Tunza-Konferenz trifft sich jene Generation, die mit den Konsequenzen leben muss, die ein Abkommen in Kopenhagen haben wird", so Achim Steiner.
Zwischen dem 19. und 23. September wird Felix in New York an mehreren Pressekonferenzen und auch mit seinen Freunden aus dem Kindervorstand auch vor der Vollversammlung der UNO die Forderungen der Kinder und Jugendlichen vertreten.
Felix im Interview mit Satinder Bindra, Kommunikationschef der UNEP (in englisch)
.
Die Bertelsmann Stiftung und das österreichische Außenministerium luden ein zum Salzburger Trilog
Vertreter aus den Bereichen Politik, Wirtschaft und Kultur kamen zu Gesprächen über globale Nachhaltigkeitsthemen zusammen. Der Salzburger Trilog, so der Name der Veranstaltung, die nun schon zum achten Mal stattfand, führte 30 Experten und 13 Nachwuchskräfte aus insgesamt 18 Ländern zusammen, die gemeinsam die Bedeutung von Bildung, Führungsverantwortung und globaler Zusammenarbeit für eine zukunftsfähige Entwicklung der Welt diskutierten.
Felix Finkbeiner, der jüngste Teilnehmer, stellte den Plan der Schüler, eine Million Bäume in jedem Land der Welt zu pflanzen, vor.
Teaserbild:Bernhard J. Holzner, Hopi-Media
am 14.11.2009 in der ARD mit Felix Finkbeiner und Klimaforscher Stefan Rahmstorf
Das Thema des Tigerenten Club Xtra lautet Kinder als Klimaretter. Felix wird dort von seiner Idee berichten, zusammen mit Schülern aus ganz Deutschland eine Million Bäume zu pflanzen, um etwas für die Klimagerechtigkeit zu bewirken.
Insgesamt wird die Sendung sieben Mal ausgestrahlt. Hier die Sendetermine im Überblick:
Tigerenten Club Xtra:
14.11.2009 - 07:35 (Das Erste)
21.11.2009 - 10:15 (SWR Fernsehen)
13.12.2009 - 16:25 (KI.KA)
Tigerenten Club:
29.11.2009 - 09.00 (Das Erste)
05.12.2009 - 09.15 (SWR Fernsehen)
05.12.2009 - 14.55 (KI.KA)
06.12.2009 - 06.00 (rbb)
Inhalt trifft Kommunikation und Wirtschaft am 29./30.09. 2009 Salzburg
Viele Organisationen und Foren weltweit haben in unzähligen Berichten und Memoranden wichtige Erkenntnisse gesammelt und die drängendsten Probleme unserer Zeit aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet. Wir brauchen diese Vielfalt, aber um wirklich etwas zu erreichen, müssen wir jetzt zusammen arbeiten! Die entscheidende Frage lautet: Auf welche Art können wir die Menschen verbinden, so dass die Gesamtheit ihres Wissens und ihrer Erfahrungen die Summe der einzelnen Erfahrungen übertrifft und wie schaffen wir es, die Inhalte relevant für die Bevölkerung zu machen? Wir brauchen nicht unbedingt neue Lösungen, aber wir müssen die existierenden besser kommunizieren und anfangen zu handeln!
Das World Commons Forum möchte als verbindende Plattform dienen und Inhalte mit Kommunikation und Wirtschaft zusammenbringen. Aus dieser neuartigen Zusammenarbeit sollen konkrete Projekte und Kampagnen entstehen, damit bestehende Lösungen breit kommuniziert und in die Tat umgesetzt werden können. Die Ideen werden nicht nur diskutiert, sondern auch unterstützt, finanziert, umgesetzt und beworben.
Die folgenden Workshops sind geplant:
Campaigns
Stop talking. Start planting!
350.org
Invitation to Global Spirituality
Once a week without meat
Content
Eco-Social Market Economy
Future of the Commons
Plant-for-the-Planet-Academy
Redesign ECOSOC
Financing the Commons
Innovations
Desertec
New Mobility
Index of Global Organizations
ThinkCamp
Institutionalization of Global Commons
Plant-for-the-Planet Foundation
"Sustainable Forum for Leaders"
Die Veranstaltung findet auf Einladung der Global Marshall Plan Foundation, Prinz El Hassan bin Talal von Jordanien und des Landes Salzburg statt. Wir werden am 29. und 30.09. in der Fürsterzbischöflichen Residenz in Salzburg tagen.
Wenn Sie aus den angesprochenen Bereichen kommen und sich an einem der Workshops beteiligen möchten, können Sie sich unter www.world-commons-forum.org/apply für die Teilnahme bewerben. Bitte beachten Sie, dass die Konferenzsprache Englisch ist und keine Übersetzung bereitgestellt wird.
Die Anzahl der Plätze ist begrenzt, daher bitten wir Sie um eine Bewerbung bis zum 20. September 2009. Sie werden dann benachrichtigt. Das Passwort für Ihre Bewerbung lautet: globalmarshallplan.
Noch Plätze frei bei Multiplikatorenschulung ab November!
Sie wollen aktiv etwas für die Zukunft dieser Welt tun? Sie suchen nach neuen Herausforderungen? Dann sind Sie bei der Global Marshall Plan Academy genau richtig! In der Gruppe bekommen Sie die Möglichkeit, ihre persönlichen Fähigkeiten als Referent/in zu trainieren und zu reflektieren. Außerdem bietet sich die Gelegenheit, sich zu vernetzen und gemeinsam neue Projektideen zu entwickeln. Erwartet wird, dass Sie sich vor Beginn bereits selbständig intensiv in die Thematik des Global Marshall Plan eingearbeitet haben und dass Sie bereit sind, zwei thematische Beiträge (eine Buchvorstellung und ein Kurzvortrag) zu übernehmen. Sie sollten auch schon etwas Erfahrung mit der Leitung von Gruppen haben.
Die Global Marshall Plan Academy besteht aus vier Wochenendmodulen, jeweils von Freitag bis Sonntag an vier verschiedenen Orten. Der Besuch einzelner Module ist NICHT möglich. Der erste Termin ist vom 27. bis 29. November 2009 in Hamburg, die weiteren folgen im Februar, Mai und Juni 2010. Die genauen Termine und Orte sowie weitere Infos finden Sie unter www.globalmarshallplanacademy.org. Die Teilnahme kostet 300 € (Ermäßigung möglich). Anmeldung bis zum 30. Oktober bei Miriam Lakemann.
Hinweis: Die Global Marshall Plan Academy ist keine inhaltliche Schulung über den Global Marshall Plan! Wenn Interesse an inhaltlichen Fortbildungen besteht, freuen wir uns, wenn diese von Teilnehmern selbständig organisiert werden und helfen gerne bei der Suche nach Experten.
Bildquelle: Bildquelle: © Uwe Steinbrich / PIXELIO
Bei der Plant-for-the-Planet Akademie im Haus Sonnenberg vom 30.10. - 01.11. sind noch Plätze frei!
Bereits 400 Kinder im Alter von 10-12 Jahren wurden zu Klimabotschaftern ausgebildet. Viele halten Vorträge, als ob sie nie etwas anderes gemacht hätten. Bis Ende des Jahres finden noch zehn Akademien in allen Teilen Deutschlands statt. Bei den Akademien stehen eine Menge Spaß, Lernen über das Klima und natürlich Bäume Pflanzen auf dem Programm.
Anschließend können die Kinder an ihren Schulen als Multiplikatoren aktiv werden, indem sie über den Klimawandel informieren und Pflanzprojekte organisieren.
Im Haus Sonnenberg im Harz findet die nächste Akademie statt und es gibt noch freie Plätze, ebenso bei der Akademie in Hamburg, die am 14.11. im Umweltzentrum stattfindet.
Alle weiteren Termine, Informationen und die Anmeldung unter akademie.plant-for-the-planet.org.
Unsere neuen Mitarbeiterinnen
Eva Bohnsack - Kommunikation und Kooperationen Plant-for-the-Planet
Eva wird im Oktober 2009 ihr Studium der Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation in Berlin abschließen. Sie absolvierte ein Auslandspraktikum in Singapur und arbeitete während ihres Studiums in einem langfristigen Projekt für die Initiative Pro Recyclingpapier in Berlin. Bei der Global Marshall Plan Foundation unterstützt sie bis Ende November die Arbeit im Bereich der Kommunikation und Kooperation für die Plant-for-the-Planet Initiative.
Anna Jark - Plant-for-the-Planet FÖJ
Anna beendete ihr Studium der Pädagogik in Lüneburg 2009 mit dem Vordiplom. Im Grundstudium absolvierte sie Praktika in Behinderteneinrichtungen, wobei sie sowohl mit Erwachsenen als auch mit Kindern arbeitete. Bevor sie im September ihr freiwilliges ökologisches Jahr bei uns begann, verbrachte sie kurze Zeit in einem Kloster im Dreiländereck Deutschland, Polen und Tschechien. Sie ist nun im Hamburger Koordinationsbüro tätig, wo sie unsere Schülerinitiative Plant-for-the-Planet betreut.
Melanie Landau - Kommunikation und Kooperationen Plant-for-the-Planet
Melanie schloss ihr Studium der Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation 2009 als Diplom-Kommunikationswirtin ab. Durch ihre Unterstützung beim Deutschen CSR-Forums – Forum EnviComm in den letzten drei Jahren verschaffte sie sich einen Überblick über verschiedene Aspekte und Handlungsfelder des nachhaltigen Wirtschaftens sowie erfolgreiche Kommunikation von Nachhaltigkeitsaktivitäten. Erfahrungen in der Vorbereitung von Veranstaltungen sammelte Melanie beim Deutschen Seminar für Tourismus Berlin. Ihre Diplomarbeit schrieb Sie über Reputationsrisiko-Management unter Berücksichtigung multidimensionaler Stakeholder-Anforderungen, wobei sie auf Erfahrungen eines Praktikums bei der Dresdner Bank im Bereich Reputational Risk/Sustainability zurückgreifen konnte. Melanie arbeitet seit Juni 2009 für die Global Marshall Plan Foundation.
Olga Scheiermann - Plant-for-the-Planet FÖJ
Nach ihrem erfolgreich abgeschlossenen Abitur in Rensburg im Juni 2009 ist Olga seit August 2009 im Koordinationsbüro im Hamburg tätig. Im Rahmen ihres freiwilligen ökologischen Jahres betreut sie zusammen mit Anna unsere Schülerinitiative Plant-for-the-Planet.
Ellen Weller - Plant-for-the-Planet
Ellen war viele Jahre als Regionalmanagerin und Gemeinwesenentwicklerin in Deutschland, Österreich und Italien tätig. Ellen ist Gründerin von umdenken21 und chance21. Ellen Weller betreut selbständig alle zwölf Plant-for-the-Planet-Akademien, die
noch diesen Jahr stattfinden. Außerdem engagiert sie sich in der Global Marshall Plan Lokalgruppe in München. Wir danken Ellen sehr für ihr Engagement.
An dieser Stelle ein besondere Dank an unsere beiden ersten FÖJler Christopher Lüderitz und Timothy Klofski, die ihr freiwilliges ökologisches Jahr bei Plant-for-the-Planet im Juli bzw. August beendet haben. Timothy wird die Foundation auch weiterhin im Bereich Grafik unterstützt.
Die Initiative und Plant-for-the-Planet in den Medien
Global Marshall Plan
22.09.2009
landesweit
Kinostart in Deutschland, Österreich und der Schweiz
Zum internationalen Start des Films (wir berichteten), wird er auch erstmalig im deutschsprachigen Raum zu sehen sein.
Deutschland:
01.10.2009 - 02.10.2009
Hinterstoder, Oberösterreich
Wirtschaftliche Entwicklung in den ländlichen Räumen
Die globale Finanz- und Wirtschaftskrise macht auch vor den ländlichen Räumen nicht Halt. Die lokalen Auswirkungen geben Anlass zur Sorge, können aber auch als Gelegenheit genutzt werden, Neupositionierungen vorzunehmen und die regionale Wirtschaft krisenfester zu gestalten.
Wie können BürgermeisterInnen und andere, die in den Gemeinden Verantwortung tragen, mithelfen, die wirtschaftliche Entwicklung im ländlichen Raum erfolgreicher und lebenswerter zu gestalten? Diese Frage steht im Mittelpunkt der Herbsttagung des Ökosozialen Forums. Neben den Bedürfnissen der Menschen im ländlichen Raum sollen die Möglichkeiten der kommunalen Finanzierung, Investitionsoptionen, Fragen der Versorgungssicherheit und innovative regionalpolitische Ansätze diskutiert werden.
Mit: Niki Berlakovich, Franz Fischler, Helmut Mödlhammer u. a.
Nähere Informationen und Anmeldung ab Mitte August 2009 auf www.oekosozial.at oder telefonisch unter +43 1 253 63 50.
Ort: Hösshalle
07.10.2009 10:00 Uhr (Ortszeit) - 07.10.2009 11:00 Uhr (Ortszeit)
Wien
Aktion zivilgesellschaftlicher Organisationen
Wir laden alle überparteilichen zivilgesellschaftlichen Organisationen ein, in einer gemeinsamen Aktion für ambitionierten Klimaschutz und ein gerechtes Klimaabkommen einzutreten! Zeigen wir der Politik, dass einer VIELZAHL österreichischer Organisationen und somit hunderttausenden ÖsterreicherInnen Klimagerechtigkeit ein großes Anliegen ist.
Ziel der Aktion ist es, unsere PolitikerInnen zu ermutigen, engagierte Schritte zu setzen, damit die historische Chance der laufenden Klimaverhandlungen genutzt wird.
Zentrale Forderungen (Die ausführlichen Forderungen finden Sie demnächst unter www.klimaallianz.at):
- Österreich muss seine eigenen Treibhausgasemissionen bis 2020 um 40% senken und selbst einen fairen Beitrag zur Klimafinanzierung leisten – zusätzlich zu schon eingegangenen internationalen Verpflichtungen!
- Die Industriestaaten als Hauptverursacher des Klimawandels müssen schnellstmöglich finanzielle Mittel für Klimawandelanpassung, Katastrophenvorsorge, Waldschutz und emissionsmindernde Maßnahmen in Entwicklungsländern zur Verfügung stellen! Mindestens EUR 35 Milliarden jährlich müssen von der EU kommen!
- Um unberechenbare Folgen zu vermeiden, muss die globale Erwärmung unter der kritischen Marke von 2°C gehalten werden. Die dafür notwendigen Ziele zur Reduktion von Treibhausgasen müssen sich auf die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse stützen und dürfen nicht von kurzfristigen wirtschaftlichen Überlegungen untergraben werden!
Falls Ihre Organisation an dieser Aktion teilnehmen möchte, bitte setzen Sie sich mit Mag.a Julia Kerschbaumsteiner Koordinierungsstelle der Österreichischen Bischofskonferenz für internationale Entwicklung und Mission KOO) in Verbindung; Tel. +43 1 3170 321-74; E-Mail j.kerschbaumsteiner@koo.at
08.10.2009
Wien
Diskussionsveranstaltung anläßlich des Welternährungstages mit UN-Sonderbeauftragten für das Recht auf Nahrung, Olivier De Schutter u.a.
Die UN-Organisation für Landwirtschaft und Ernährung (FAO) hat im heurigen Jahr "Ernährungssicherheit in Zeiten der Krise" zum Generalthema des heurigen Welternährungstages ausgerufen. Bereits am 8. Oktober wollen wir im Rahmen unserer alljährlichen Veranstaltung den Fokus auf die Folgen der Krise und aktuelle Entwicklungen legen. Dabei sollen internationale Investitionspolitiken sowie Land- und Ressourcennutzungsrechte von Frauen sollen im Hinblick auf ihre Auswirkungen auf das Recht auf Nahrung diskutiert werden.
Das Programm:
Begrüßung und Eröffnung:
Bundesminister Niki Berlakovich, Lebensministerium
Impulsreferate:
Adresse:
08.10.2009 19:00 Uhr (Ortszeit)
Augsburg
Augsburger Stammtisch
Augsburger Global Marshall Plan-Interessierte treffen sich am Donnerstag, den 08.10.09 ab 19.00 Uhr zum Austausch, dieses Mal im "Weißen Lamm" in der Ludwigstraße 23. Interessierte sind herzlich eingeladen, einfach vorbei zu kommen! Kontakt: Martin Vogt.
15.10.2009 - 16.10.2009
Schlierbach, Oberösterreich
Zweitägiger Kongress rund um das grundlegendste der menschlichen Bedürfnisse: unsere Nahrung
08.11.2009 09:00 Uhr (Ortszeit)
Berlin
Another Wall to Fall
Der diesjährige VISION SUMMIT wird vom 7.-8. November in Berlin unter dem Motto SOCIAL BUSINESS - ANOTHER WALL TO FALL veranstaltet - ergänzt um mehrere Vorkonferenzen vom 4.-6. November. In Anlehnung an den am 9. November stattfindenden 20. Jahrestag des Berliner Mauerfalls rückt der VISION SUMMIT 2009 die Frage in den Fokus, welche Mauer als nächstes fallen muss: Die Mauer der Armut. Inhaltlicher Schwerpunkt wird auch dieses Jahr das Thema Social Business als nachhaltige Lösung für die weltweite Armutsbekämpfung sein. Neben Muhammad Yunus werden nach aktuellem Stand zahlreiche weitere Friedensnobelpreisträger und internationale Vordenker teilnehmen, um gemeinsam den starken Impuls zu setzen: Spätestens in 20 Jahren muss die Mauer der Armut endgültig weltweit überwunden sein!
Der VISION SUMMIT ist bewusst ausschließlich lösungsorientiert ausgerichtet. Die zur Vorstellung ausgewählten Konzepte müssen zugleich visionär und umsetzbar sein sowie echte Entscheidungshilfen für eine systemisch bessere Gestaltung der großen globalen Herausforderungen darstellen.
Das Programm und Informationen zur Anmeldung finden Sie hier.
11.11.2009 09:00 Uhr (Ortszeit)
Wien
Vorkonferenz COP15
Am 11. November 2009 findet die Nachtagung zur Vierten Entwicklungstagung unter dem Titel "Klima in der Krise - Last Exit Copenhagen" in Kooperation mit der österreichischen Allianz Klimagerechtigkeit statt.
Ziele dieser Veranstaltung sind:
(1) verstärktes Bewusstsein und differenzierteres Verständnis für die Themenbereiche "Klimawandel und Armut" sowie "Klimawandel und Gender" und für Lösungsansätze in den Bereichen Klimawandelanpassung und Katastrophenvorsorge im Kontext der laufenden Klimaverhandlungen.
(2) Informationsaustausch zwischen Mitgliedern der österreichischen Kopenhagen-Delegation und der Zivilgesellschaft.
Vorläufiges Programm:
9.00 – 9.10
Kurzvideo über Auswirkungen des Klimawandels
9.10 – 9.40
Eröffnung durch Bundesminister Niki Berlakovich
Einleitung durch Gerald Faschingeder (Paulo Freire Zentrum) & Josefa Molitor-Ruckenbauer (KOO / Allianz Klimagerechtigkeit)
9.40 – 10.30
"Neues vom Klima"
Helga Kromp-Kolb / Universität für Bodenkultur Wien
10.30 – 11.00
Kaffeepause
11.00 – 11.30
"Klimawandelanpassung – Konzepte und Debatten"
Ulrike Röhr / Gender CC Network Deutschland (angefragt)
11.30 – 12.30
Case Studies (inkl. Frage/Diskussion):
1. Community based adaptation in Bangladesh
Andreas Zahner / Care Österreich
2. Katastrophenvorsorge in Mosambik
Sonja Greiner / Österreichisches Rotes Kreuz
12.30 – 14.00
Mittagessen
14.00 – 15.30
"Ziele und aktueller Stand der Klimaverhandlungen"
Helmut Hojesky / Lebensministerium, Leiter der österr. Delegation in Kopenhagen
Kommentare:
Botschafterin Irene Freudenschuss-Reichl / Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
Elisabeth Vitzthum / Bunesministerium für Finanzen (angefragt)
Max Santner / Arbeitsgemeinschaft (AG) Globale Verantwortung
Andreas Novy / Wirtschaftsuniversität Wien
Diskussion
15.30 – 16.00
Kaffeepause
16.00 – 17.00
Politische Strategien und Umsetzung der Verhandlungsergebnisse
Christiane Brunner / Umweltsprecherin der Grünen im Nationalrat
Petra Bayr / Umweltsprecherin der SPÖ im Nationalrat
Franz Glaser / entwicklungspolitischer Sprecher der ÖVP im Nationalrat (Zusage)
Manuel Graf / GLOBAL 2000
Vertreter/in der Industriellen Vereinigung (angefragt)
Diskussion
Schlusswort
Ort: Julius Raab Stiftung, Tivoligasse 73, 1120 Wien
Die Anmeldung wird in Kürze (ab ca. Mitte September) über http://www.paulofreirezentrum.at möglich sein.
24.11.2009 - 25.11.2009
Oberursel
Wertschöpfung durch Wertschätzung
LOHAS - Postmaterielle - Nachhaltigkeit - ethischer Konsum - CSR - Social Business ...
Immer mehr qualitätsorientierte Konsumenten nutzen ihre Kaufentscheidungen, um sich persönlich Gutes zu tun und dabei auch nachhaltiges, verantwortungsvolles Wirtschaften zu fördern. Wie müssen Unternehmen Ziele definieren, ihre Strategien ausrichten und ihre Kommunikation gestalten, um den unterschiedlichen LOHAS-Typen Produkte und Dienstleistungen glaubhaft anbieten und verkaufen zu können? Wie begeistert sind die Kunden/innen ihrer Kernzielgruppen und welche sind es in Zukunft? Und was macht die Top-(Avant)Garde der Öko-Unternehmen so attraktiv und erfolgreich?
Das Programm der Tagung finden Sie hier (pdf) oder hier new-ethics.com.
15.12.2009 17:00 Uhr (Ortszeit)
Wien
Das Konzept der Ökosozialen Marktwirtschaft feiert Geburtstag
Zum Inhalt:Die Ökosoziale Marktwirtschaft feiert ihren 20. Geburtstag. Als "Überlebensmodell für die Zukunft" ist ihre praktische Umsetzung heute notwendiger denn je. Gerade in der aktuellen Finanz-, Wirtschafts- und Umweltkrise kann die Ökosoziale Marktwirtschaft neue Wege für nachhaltiges und verantwortungsvolles politisches Handeln aufzeigen. Ökosozial zu wirtschaften heißt, ein stabiles Gleichgewicht zwischen
Ökologie, sozialer Gerechtigkeit und Ökonomie zu ermöglichen und damit auch Verantwortung für die künftigen Generationen zu übernehmen.
Das Ökosoziale Forum hat in einem Dialog mit unterschiedlichen ExpertInnen Vorschläge für eine nachhaltige und krisenfestere Zukunft erarbeitet. So manche „Nuss” wurde dabei geknackt, viele Fragen zur Diskussion gestellt.
Am 15. Dezember laden wir Sie dazu ein, mit uns einen Blick zurück zu werfen und gemeinsam den nächsten Schritt nach vorne zu setzen – in eine hoffentlich ökosoziale Zukunft.
Wir laden Sie herzlich dazu ein! Programm: Grußworte
Nikolaus Berlakovich
Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
Festrede: Zum 20-jährigen Jubiläum der Ökosozialen Marktwirtschaft
Josef Pröll, Vizekanzler und Finanzminister
Präsentation: Ökosoziale Marktwirtschaft 2009
Klemens Riegler, Geschäftsführer des Ökosozialen Forums
Im Gespräch: 20 Jahre Ökosoziale Marktwirtschaft
Josef Riegler, Ehrenpräsident des Ökosozialen Forums
Franz Fischler, Präsident des Ökosozialen Forums
Josef Plank, Geschäftsführender Präsident des Ökosozialen Forums Österreich
Keynote: Die Vision für 2010 bis 2060 – ein "grüner Kondratieff-Zyklus"
Ernst Ulrich von Weizsäcker, Naturwissenschafter und Vordenker
Moderation:
Corinna Milborn, Journalistin und Autorin
Gemütlicher Ausklang bei einem Imbiss und Musik
MAK-Vortragssaal
Eingang Weiskirchnerstraße 3, 1010 Wien