Interviews. Global Marshall Plan und eine Friedensinitiative
SKH Prinz El Hassan bin Talal von Jordan ist als Brückenbauer zwischen den Religionen und Kulturen bekannt. Aus dem Grund wurde er in den letzten Wochen vielfach zum Konflikt im Mittleren Osten konsultiert. Einige der Interviews in englischer Sprache finden Sie hier.
Artikel:
Prospect Magazine, 15. Januar 2009
The case for an international agency
(pdf)
Videos:
9. Januar 2009
Prince El Hassan: There has to be a very solid look at the Middle East
5. Januar 2009
Prince El Hassan Talks to BBC World on Gaza
31. Dezember 2008
Prince El Hassan Talks to Aljazeera International on Gaza
Am 14. Januar, veröffentlichte das Network of Spiritual Progessives eine ganzseitige Anzeige in der New York Times, in der sie einen Waffenstillstand fordern. Zudem wird Präsident Obama aufgefordert, eine internationale Nahost Friedenskonferenz einzuberufen. In der gleichen Anzeige erneuert das Netzwerk seine Forderung nach einem Global Marshall Plan.
Im Dezember stellte Dr. Zeki Ergas, langjähriger Unterstützer der Global Marshall Plan Initiative, während eines Aufenthalts in Israel und Palestina das Projekt eines gemeinsamen Treffens Israelischer und Palestiniensischer Intellektueller und Schriftsteller vor, das den Titel
Yahad-ma'an (Together)
To Build A Better And Viable Future
In Israel-Palestine
trägt. Er tat dies in seiner Funktion als Mitglied des Writers for Peace Committee (Autoren für den Frieden) und Gründer der Yahad-Ma'an (Gemeinsam) Gruppe (Genf).
Die Marshall Plan Prinzipien neu denken
Zusammenfassung
Wirtschaftliche Unsicherheit entsteht daraus, dass Personen, Gemeinden und Länder ungünstigen Geschehnissen ausgesetzt sind, sie keine adäquaten Mittel haben, um darauf zu reagieren und sich von Verlusten erholen zu können. In Krisenzeiten wie der momentanen wird das wieder besonders deutlich. Zumeist wird das damit begründet, dass die Mächte hinter den Geschehnissen autonom und außerhalb unseres gemeinsamen politischen Kontrollbereichs liegen. Die 2008 World Economic and Social Survey zeigt eine andere Perspektive. Sie plädiert für einen starken "sozialen Vertrag", damit Räume geschaffen werden, in denen Personen, Haushalte und Gemeinden dem täglichen Geschäft nachgehen können.
Es wird mehr Raum benötigt, um antizyklische, makroökonomische Politik zu machen und um stärkeren internationalen Rückhalt für umfassendere soziale Sicherungsprogramme gewinnen zu können. Zudem ist es notwendig, die Bemühungen im Katastrophenschutz und die in der Entwicklungszusammenarbeit besser aufeinander abzustimmen.
Um wirtschaftliche Sicherheit zu erreichen, empfiehlt die Studie, dass die internationale Gemeinschaft Überlegungen anstellt in Richtung
Multiplikatorenschulung erfolgreich gestartet
16 hoch motivierte angehende Multiplikatoren der Global Marshall Plan Initiative haben sich am Wochenende in Hamburg tagsüber intensiv mit Wahrnehmung beschäftigt und nachts mit großer Neugier die Stadt erkundet. Der Workshop war der erste der vierteiligen Global Marshall Plan Academy, die dieses Jahr zum ersten Mal stattfindet. Die weiteren Module folgen in den nächsten Monaten in Augsburg, Karlsruhe und Schlierbach (Österreich).
Dabei werden unter anderem Themen wie Systemanalyse, Argumentationstraining und Projektmanagement in praktischen Übungen erarbeitet. Hier einige Stimmen der Teilnehmer:
Die Academy gibt mir wichtige Impulse und Ideen für die weitere Arbeit für den Global Marshall Plan.
Stefan Jessenberger, Lokalgruppe Metropolregion Nürnberg.
Es war für mich sehr bereichernd, an diesem Wochenende viele interessante Persönlichkeiten kennenzulernen, die mit unterschiedlichem Background das gemeinsame Ziel verfolgen, die Idee des Global Marshall Plans weiter zu multiplizieren.
Bernadette Gruber, stellv. Vorsitzende des Ökosozialen Studierendenforums Österreich.
Die Balance der Gruppe, trotz unterschiedlicher Charaktere und Herkunft ist wirklich beeindruckend und schön. Es bestärkt mich zu sehen, wie wir alle an einem Strang ziehen.
Ellen Weller, München.
Die Begegnungen, die ich an diesem Wochenende hier machen durfte sind prägend. Ich freue mich sehr auf die anderen Wochenenden!
Christian Halseband, Lokalgruppe Hamburg.
Der nächste Durchgang der Academy beginnt voraussichtlich im Herbst 2010. Aktuelle Informationen gibt es unter www.globalmarshallplanacademy.org.
Dank gilt dem Springer Bio-Backwerk, das die Teilnehemnden mit köstlichen Bio-Backwaren unterstützt hat.
Mitarbeit erwünscht!
Die 29.386 Einwohner zählende Stadt Bühl liegt landschaftlich reizvoll in der Rheinebene, am Fuße des Schwarzwaldes, direkt an der europäischen Nord-Süd-Achse.
Seit 2008 gibt es hier auch eine Global Marshall Plan Lokalgruppe, die sich über weitere Mitstreiter freut. Sie erreichen Herrn Friedmann per E-Mail und finden weitere Informationen über die Gruppe im Internet.
Ziele und Jahresprogramm vorgestellt
In der Metropolregion Nürnberg hat sich die erste Regionalgruppe in Bayern des Ökosozialen Forums Deutschland gegründet. Bürgerinnen und Bürger aus der gesamten Metropolregion haben sich auf ehrenamtlicher Basis zusammengeschlossen, um die Ziele des Ökosozialen Forums Deutschland in das Bewusstsein der Menschen vor Ort zu bringen.
Um die positiven Ansätze zur Lösung dieser globalen Missstände zu bündeln und einen Beitrag zur Gestaltung einer zukunftsfähigen Welt zu leisten, hat sich im Juli 2008 das Ökosoziale Forum Deutschland gegründet. Heiko Zillich aus Nürnberg beschreibt die Ziele des Ökosozialen Forums: "Als Dialog- und Handlungsplattform, die parteipolitisch, konfessionell und weltanschaulich unabhängig ist, unterstützt das Ökosoziale Forum Deutschland die Verwirklichung eines Global Marshall Plans. Dieser strebt einen Weltordnungsrahmen an, der auf Partnerschaft und faire Zusammenarbeit gründet und respektvoll mit den natürlichen Ressourcen umgeht. Das Ziel ist, die globale Marktwirtschaft mit ökologischen, sozialen und kulturellen Standards in Einklang zu bringen."
Bildquelle
Das nächste Treffen der Regionalgruppe des Ökosozialen Forums findet statt am 27. Januar um 19.00 Uhr im Kulturzentrum K4 in Nürnberg. Weiterhin veranstaltet die Regionalgruppe einen Workshop am 14. Februar, um die nächsten Aktionen vorzubereiten.
Wer sich der Regionalgruppe des Ökosozialen Forums Deutschland anschließen und mitarbeiten möchte, kann sich wenden an: metropolregion-nuernberg@oesf.de. Weitere Informationen gibt es im Internet unter: www.oesf.de und www.globalmarshallplan.org.
Kontakt für die Presse:
Ökosoziales Forum, Regionalgruppe Metropolregion Nürnberg:
Stefan Jessenberger, Erlangen, Tel. (09131)126884
Ralf Mützel, Neumarkt, Tel. (09181)463364 oder 0160-99806290
Ilse Rödel, Nürnberg, Tel. (0911)564404
Ökosoziales Forum Deutschland e.V.:
Detlef Wendt, 1. Vorsitzender, Erfurt, Tel. (0361)3795921
Schülerinnen und Schüler werden zu Klimabotschaftern ausgebildet
Im November 2008 fiel der Startschuss im Internationalen Haus Sonnenberg im Harz, jetzt folgen weitere Bildungshäuser: Sie bieten Plant-for-the-Planet-Akademien für 10-12-jährige Kinder an. Beim Lernen über das Klima, Spielen im Wald und Bäume pflanzen haben die Schülerinnen und Schüler eine Menge Spaß. Danach setzen die jungen Klimabotschaftern Projekte an ihren Schulen um.
In diesem Jahr werden mehrere Hundert Kinder teilnehmen. Die nächsten Termine sind in Bayern: Eggolsheim (Umweltstation Liasgrube, 06.-08. März) und Tutzing (Evangelische Akademie, 16.-17. März). Für Fragen oder falls Sie Ihr Kind anmelden möchten, steht Ihnen Miriam Lakemann gerne zur Verfügung.
Natürlich freuen wir uns auch, wenn Sie selber eine Plant-for-the-Planet-Akademie organisieren möchten, für diesen Fall finden Sie hier einen Beispielablauf für ein Wochenende.
Alternativ ist auch eine Akademie ohne Übernachtung möglich, wenn die Kinder in der Nähe wohnen. Nähere Informationen zum Akademiekonzept werden in Kürze unter www.akademie.plant-for-the-planet.org zur Verfügung gestellt.
Felix Finkbeiner traf Prinz Albert II von Monaco
Fürst und Felix sind sich einig, dass alle ihre Bäume Symbole für
Klimagerechtigkeit sein sollen.
Felix erklärt am Montag, dem 23. September in München auf
Einladung der Gesellschaft für Außenpolitik den 200 Gästen seine Vision von
Klimagerechtigkeit. Felix' Rede können Sie sich hier ansehen.
Am 7.2.2009 um 15:00 am Johanneum pflanzen Hamburger Schüler den ersten Baum
Der Klimawandel betrifft jeden einzelnen von uns. Wir sollten nicht tatenlos zusehen wie die globale Erderwärmung zunimmt, immerhin ist es unsere Erde die wir damit zerstören, unsere Erde, auf der hauptsächlich wir jungen Menschen noch eine Weile leben müssen. Wenn wir nichts gegen die Klimakrise tun, zerstören wir im Laufe der Zeit uns selbst.
Angestoßen hat die Aktion das Hamburger Ehepaar Lentrodt. Zusammen mit der SchülerInnenkammer Hamburgs laden wir Sie herzlich dazu ein, sich zu beteiligen!
Um sich für die Eröffnungsveranstaltung anzumelden brauchen Sie nur eine Mail an hamburg@plant-for-the-planet.org zu schicken!
Schüler trafen sich zur Baumpflanzaktion am Püttlinger Trimmtreff
Am 5. Juni übernehmen die Schüler das Kommando
Immer wieder haben renommierte Persönlichkeiten aus Politik und Wissenschaft die Schirmherrschaft für die Veranstaltung übernommen und persönlich mitgewirkt. Zu nennen sind in chronologischer Rheinfolge Prof. Dr. Klaus Töpfer, Dr. Joschka Fischer, Dr. Angela Merkel, Wolfgang Clement, Johannes Rau, Manfred Dammeyer, Bärbel Höhn, Peer Steinbrück, Klaus Zwickel, Dr. Marianne Koch, Veronika Carstens, Prof. Dr. Andreas Troge, Dr. Stratmann, Thomas Griese, Michael Müller, Oliver Wittke und Eckhard Uhlenberg.
"Diese Aufgabe haben wir in den letzten Jahren an große Politiker unseres Landes übertragen. Nun ist es unserer Wunsch, einen engagierten Jugendlichen, als motivierendes Vorbild hervorzuheben", so begründete Dr. Ribhi Yousef von der Stadt Duisburg die Wahl des 11-jährigen Felix. Das diesjährige Thema der Umwelttage Baum und Umwelt passt wunderbar zur Schülerinitiative Plant-for-the-Planet und Organisatoren und Schirmherr wünschen sich, möglichst viele Kinder und Jugendliche bei den vielen Aktivitäten in Duisburg einbinden zu können.
Weitere Informationen zu den DUISBURGER UMWELTTAGEN 2009
Die Initiative und Plant-for-the-Planet in der Tagespresse
Global Marshall Plan
20.01.2009 20:00 Uhr (Ortszeit)
Aula des Gymnasiums Schramberg, Berneckstraße 32
Vortrag und Diskussion von und mit Dr. Dirk Solte
Diese Veranstaltung findet im Rahmen des ökumenischen Projekts zur Erwachsenenbildung der Stadt Schramberg, Marktplatz Kirche - Die Welt ins Gebet nehmen, statt. Die Moderation der wird von Oberbürgermeister Dr Herbert O. Zinell übernommen. Als Referent war ursprünglich Prof. Radermacher geplant, dieser ist aber nun kurzfristig verhindert worden und sendet deshalb seinen Chef-Ökonomen Dr. Dirk Solte.
Dirk Solte ist auch gleichzeitig der Autor des Buches "Weltfinanzsystem am Limit" dessen Titel die Veranstaltung trägt.
Karten gibt es an der Abendkasse, Eintritt 4€, ermäßigt 3€
22.01.2009 - 23.01.2009
Brüssel
Wie Informations- und Kommunikationstechnologien zum Wohlstand aller Menschen weltweit beitragen können
Veranstaltung in englischer Sprache.
How can ICT durably contribute to the wellbeing of all citizens around the world?
The
right conference at the right time! Over 20 keynote speakers, amaong
them supporters of our Initiative such as Anders Wijkman, from Europe
and the rest of the world. Over 400 expected participants. Early
registration is recommended.
Follow this link for more information.
26.01.2009
Wien
ORF DialogForum
02.02.2009 19:30 Uhr (Ortszeit)
Hohenheim
Vortrag über die Global Marshall Plan Initiative
Zum Referenten: Prof. Dr. Dr. Radermacher ist Wirtschaftswissenschaftler und Mathematiker, Leiter des Institutes für angewandte Wissensverarbeitung an der Universität Ulm, Mitglied des Club of Rome und Berater der Bundesregierung und der baden-württembergischen Landesregierung
Hörsaal B2 (Garbenstr. 30)
Weitere Informationen finden Sie unter www.uni-hohenheim.de/akoe oder schreiben Sie eine E-Mail an: oekoak@listserv.uni-hohenheim.de
23.02.2009 - 24.02.2009
Salzburg
19.03.2009 - 21.03.2009
Zeulenroda
Konferenz im Bio-Seehotel Zeulenroda mit vielen Referenten aus der Global Marshall Plan Initiative und Plant-for-the-Planet
Pioniere haben es bereits bewiesen: Nachhaltigkeitsmanagement ist der Erfolgsmotor für den Mittelstand. Bei der 2. ARENA für NACHHALTIGKEIT, der Zukunftskonferenz für Mittelstand und Familienunternehmen, stehen die Themen radikale Ressourcenproduktivität, ganzheitliches Innovationsmanagement, intelligente Netzwerke und Nachhaltigkeitskultur im Vordergrund.
Die branchenübergreifende Konferenz findet unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel vom 19.-21.03.2009 im Bio-Seehotel Zeulenroda statt. Sie ist der Think- und Act-Tank für alle, die die Potentiale der Nachhaltigkeit nutzen wollen. www.nachhaltigkeitsarena.de
Unter den Referenten sind:
Prof. Dr. Hans B. Bauerfeind, Bauerfeind AG
Prof. Dr. Michael Bockemühl, Lehrstuhl für Kunstwissenschaft, Ästhetik und Kunstvermittlung, Universität Witten/Herdecke
Frithjof Finkbeiner, Global Marshall Plan Foundation
Felix Finkbeiner, Plant-for-the-Planet
Dr. Stephan Frucht, Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im Bundesverband der Deutschen Industrie e.V.
Prof. Dr. Maximilian Gege, B.A.U.M. e.V.
Dr. Christian Geßner, Deutsches Kompetenzzentrum für Nachhaltiges Wirtschaften
Prof. Dr. Franz-Theo Gottwald, Schweisfurth-Stiftung
Wolfgang Gutberlet, tegut... Gutberlet Stiftung & Co.
Marli Hoppe-Ritter, Alfred Ritter GmbH & Co. KG
Prof. Dr. Peter Kruse, Universität Bremen, nextpractice GmbH
Rüdiger Nehberg, Abenteurer, Visionär
Prof. Dr. Friedrich Schmidt-Bleek, Factor 10 Institute
Das vollständigen Programm finden Sie hier.