
Druckversion in Deutsch : : : printable version in English
Ăkosoziale Marktwirtschaft und Gobal Marshall Plan im Kontext der Global Commons
Die Global Marshall Plan Foundation konzentriert sich seit ihrer GrĂŒndung vor sechs Jahren auf das Teilen von Wissen, das BĂŒndeln von Intelligenz und die Umsetzung in gemeinsamen Projekten. Die Herausforderungen, die unsere Generation meistern muss, sind global, weswegen wir in die Methoden investieren mĂŒssen, wie wir die kollektive Intelligenz weltweit bĂŒndeln können, ohne "Ethik-Tourismus". Wie können wir uns weltweit so intensiv austauschen, wie wir das als Global Marshall Plan Initiative vier Jahre lang im deutschsprachigen Raum praktiziert haben? Die Global Marshall Plan Foundation lud zum zweiten Mal zum World Commons Forum ein, um Formate zu testen, wie ein solcher Austausch weltweit stattfinden könnte. Nach den Erfahrungen aus Berlin und Salzburg arbeiten wir an Konzepten fĂŒr eine Institutionalisierung. Alle Partner, die das World Commons Forum mitgestalten wollen, sind herzlich eingeladen. Das aktuelle Konzept, das die Rahmenbedingungen fĂŒr ein solches Format beschreibt, finden Sie hier.
Eine der Kernforderungen aus dem Global Marshall Plan, die Ăkosoziale Marktwirtschaft, stieĂ auf groĂes Interesse bei den Teilnehmern des World Commons Forums, das am 29. und 30. September in der Residenz in Salzburg stattfand. Franz Fischler stellte das Thema als eines der insgesamt fĂŒnfzehn Projekte vor, die im Laufe der Tagung in Workshops vertieft wurden.
Zur PrÀsentation von Franz Fischler (in englisch, pdf)
Alle Teilnehmer hatten nach den jeweiligen PrĂ€sentationen die Möglichkeit, dem Workshopleiter ihre Gedanken mitzuteilen. Das war möglich durch ein interaktives Computernetzwerk und eine spezielle Software. Diese RĂŒckmeldungen der Teilnehmer flossen dann in die Workshops ein. Die RĂŒckmeldungen zu diesem und allen anderen Workshops können Sie auf world-commons-forum.org einsehen.
Zu den Ergebnissen des Workshops (in englisch, pdf)
Das Thema Ăkosoziale Marktwirtschaft zog sich durch die gesamte Veranstaltung und wurde durch eine Rede des ehemaligen EU-Kommissars auch unter dem Aspekt der Global Commons beleuchtet.
Zur Rede (in englisch, pdf)
Essay von Zeki Ergas
Beim World Commons Forum hielt Silke Helfrich einen Vortrag ĂŒber die GemeingĂŒter, zur Einstimmung auf das ĂŒbergreifende Thema der Veranstaltung. Zeki Ergas, einer der Teilnehmer, griff ihren Beitrag auf und schrieb den folgenden Essay.
Towards Sustainable Qualitative Development
I - What Is the Commons?
There are several questions humanity will have to grapple with consciously and deliberately in the coming years: How can we live in a way that does not endanger life for our descendents? How should we work, get around, power ourselves, feed ourselves, house ourselves? How many of us should there be? Everyone living has a stake in the answers. In these times of trial, it is useful to recall the words of Marshall McLuhan: There are no passengers on Spaceship Earth. We are all crew.
The concept of commons goes a long way to answer the questions asked in the previous paragraph. Let us begin by an example which illustrates two of the most important principles or values concerning it which could be defined as: temporary use, as opposed to permanent ownership and abuse; and sharing. Together, these two principles or values increase the overall quality of life for a majority of people. And, not only in the present and for ourselves, but also, and more importantly, in the future for the generations that will follow ours. So, here is the example:
We are in cruise-boat. Deck-chairs have been put out on the upper deck for the comfort of the passengers. Let us assume that: one, the chairs are in a proportion of one to three passengers; two, the chairs cannot be reserved for the whole day by putting beach towels, or other occupation-symbols, on them; and three, the cruise is composed of two parts, lasting one week each. During the first part of the cruise, the arrangement described above makes it possible for all the passengers to occupy the chairs for short periods of time, say, up to a maximum of two to three hours per day. During the second part of the voyage, however, the new passengers that come on board insist that the rule of no permanent occupation of the deck-chairs should be scrapped. They are able to impose their will. Now the passengers can occupy the chairs for the whole day, and for several days in a row. As a result, the majority of the passengers are now unable to relax on the deck-chairs. As a result of this, tempers become frayed, conflicts and arguments break out, and the majority of the passengers are unhappy.
Weiter lesen
Teaserphoto: www.cnas.org/projects
fĂŒr Forschung zur nachhaltigen Nutzung der AllemendegĂŒter
Der Wirtschaftsnobelpreis geht in diesem Jahr an die US-Wissenschaftlerin Elinor Ostrom und ihren Landsmann Oliver Williamson. Beide sind fĂŒhrend auf dem Gebiet der Institutionenanalyse. Ostrom ist originĂ€r Politikwissenschaftlerin, keine Ăkonomin.
In ihren Studien hat Ostrom analysiert, wie sogenannte AllmendegĂŒter nachhaltig genutzt werden können. Das betrifft etwa FischgrĂŒnde, Weiden und Grundwasserreservoirs, die nicht in privatem Besitz sind. Bei AllmendegĂŒtern besteht die Gefahr einer ökonomisch und ökologisch destruktiven Ăbernutzung. Das Problem ist unter dem Namen Tragik der Allmende bekannt. GestĂŒtzt auf Fallstudien aus aller Welt zeigt Ostrom, wie die Nutzer stabile Regeln fĂŒr eine nachhaltige Bewirtschaftung finden können. Auch UmweltschĂŒtzer stĂŒtzen sich auf die Arbeiten Ostroms, die seit den 60er Jahren im Mittleren Westen der USA an der Indiana University in Bloomington lehrt.
Weiter lesen (Quelle SĂŒddeutsche Zeitung online, 12.20.2009)
Teaserfoto: Indiana University
Quantitatives Wachstum ist nichts â auch wenn wir in nur fĂŒnf Wochen von 5 auf 13 Teilnehmer gewachsen sind
Persönlichkeiten aus allen Bereichen im Alter zwischen 20 und 52 Jahren haben sich in MĂŒnchen am 7.10.2009 getroffen, um ĂŒber Projekte und Potentiale zu sprechen fĂŒr eine Region, die so viel bietet. In kurzer Zeit entwickelten sich 20 Projektideen: Von klein und konkret bis groĂ und visionĂ€r.
Beim nĂ€chsten Treffen Ende Oktober werden die Projektteams ihre Ideen vorstellen, den Erfahrungsaustausch mit Kollegen aus anderen Regionen suchen und "MĂŒnchen" der gemeinsamen Formation einen Schritt nĂ€herbringen. Qualitatives, SpaĂ, Handeln und Vernetzung waren die wichtigen Kriterien fĂŒr Projekte, die wir realisieren möchten.
Bei Interesse und weiteren Fragen hilft Ellen gerne weiter.
Ein aktueller Beitrag aus Energiewirtschaftlichen Tagesfragen von Lorezn Jarass
Bisher war die Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien ĂŒber das EEG zweifach privilegiert:
âą Die Netzbetreiber mussten den EEG-Strom vorrangig in ihr Netz aufnehmen und gemÀà EEG-MindestvergĂŒtung vergĂŒten
âą die ElektrizitĂ€tsversorgungsunternehmen (EVU) mussten ihn physikalisch abnehmen, dem Netzbetreiber die VergĂŒtung erstatten und sie durften den EEG-Strom nicht unter EEG-MindestvergĂŒtung verkaufen.
Mit diesem System war sichergestellt, dass die Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien nicht nur vorrangig eingespeist, sondern auch tatsÀchlich verbraucht wurde.
Ab 2010 tritt eine grundlegende Umstellung des bundesweiten Ausgleichsmechanismus' zum Erneuerbare-Energien-Gesetz in Kraft:
âą Auch zukĂŒnftig mĂŒssen die Netzbetreiber den EEG-Strom vorrangig in ihr Netz aufnehmen.
âą Die VergĂŒtungspflicht der EVU fĂŒr EEG-Strom wird zwar formal aufgehoben, aber durch eine entsprechende EEG-Umlage ersetzt.
âą EVU mĂŒssen den EEG-Strom nicht mehr abnehmen; vielmehr mĂŒssen die Ăbertragungsnetzbetreiber zukĂŒnftig â ĂŒbergangsweise bis 2012 â den gesamten EEG-Strom an der Börse anbieten.
Das ist eine qualitative Ănderung gegenĂŒber der bisherigen Situation: Inwieweit und in welchen Mengen EEG-Strom tatsĂ€chlich auch verbraucht wird, ist nicht mehr zwingend und detailliert gesetzlich vorgegeben, sondern hĂ€ngt zukĂŒnftig von Entscheidungen der EVU, von Gesetzesauslegungen und von Börsenpreisentwicklungen ab.
Den Beitrag können Sie hier lesen (pdf).
Wenn Sie einen Kommentar oder einen Beitrag zu diesem Thema zusteuern möchten, dann kontaktieren Sie: Prof. Dr. Lorenz JARASS, M.S. (Stanford Univ., USA) mail@JARASS.com
Ein Bericht von Klaudius Gansczyk
Nachdem das ungeregelte neoliberale Weltfinanzsystem die Weltwirtschaft beinahe gegen die Wand gefahren hat, den Steuerzahlern und Sparern fĂŒr Reparaturarbeiten tief in die Taschen greift und ganz viele ArbeitsplĂ€tze vernichtet und bedroht, ist es sehr erfreulich, dass die von der Global Marshall Plan Initiative seit 2003 erhobene Forderung nach einer globalen Geldsteuer zur weltinnenpolitischen Steuerung des ungeregelten Weltfinanzsystems in Richtung auf eine weltweite ökosoziale Marktwirtschaft auf dem Weg von Deutschland zum Finanz-Welt-Gipfel in Pittsburgh zu sein scheint. Entscheidend wird jedoch sein, ob die Politik â national und global â aus der liebevollen Umarmung der Profiteure das Kasino KapitalismusÂŽ nicht nur verbal vor, sondern durch weltinnenpolitische Regelungen nach den Wahlen sich zu befreien und eine Therapie gegen das âKomasaufenâ an den FinanzmĂ€rkten einzuleiten vermag.
Ein Therapievorschlag gegen das Komasaufen an FinanzmÀrkten:
Da der US-PrĂ€sident nur 400 000 Dollar im Jahr verdient und Albert Einstein, der vier Nobelpreise in Physik und einen Friedensnobelpreis verdient hĂ€tte, als Professor fĂŒr Astrophysik und Kosmologie heute nur 100 000 ⏠verdienen wĂŒrde, lieĂe sich die Habgier der sich selbst bedienenden âFinanz-KomasĂ€uferâ dadurch therapieren, dass deren Jahresgesamteinkommen einschlieĂlich der nebulösen âBoniâ â weltweit â auf 400 000 ⏠pro Jahr beschrĂ€nkt wĂŒrde: Immerhin gleichauf mit dem Einkommen des âmĂ€chtigsten (?) Mannes der Welt und dem ca. Vierfachen des âŹinsteingehalts! Das Unwesen der angeblich so âhochkomplexen mathematischen Finanzprodukteâ, die durch Verschleierung beinahe die âKernschmelze des Weltfinanzsystemsâ verursacht haben, könnte dadurch mithilfe von ehrbaren, nicht nach Boni schielenden Finanz-âDienstleisternâ abgeschafft werden.
Die Medien mĂŒssen den Politikern â vor allem auch nach den Wahlen - immer wieder helfen, sich aus der âliebevollen Umarmungâ der Finanzmanager zu befreien und fĂŒr die WĂ€hler in Richtung eines âWeltfinanzsystems in Balanceâ mit einer gerechten Verteilung des von allen erwirtschafteten Vermögens durch eine Ăkosoziale Marktwirtschaft zu kĂ€mpfen.
Das BĂŒchlein des Weltfinanzsystemexperten Dirk Solte zu solch einem "Weltfinanzsystem in Balance" fĂŒhrt aus, wie sich mehrere Weltprobleme durch einen weltinnenpolitischen Paradigmenwechsel gleichzeitig lösen lassen:
Unter nachfolgendem Link finden Sie die Grundgedanken der systemischen Lösung der Weltprobleme auf 10 Seiten (Leseprobe)
http://news.forum-fuehrung.com
Dresdner Manifest auf dem 2. World Culture Forum verabschiedet
Abschluss des 2. WORLD CULTURE FORUMs in Dresden und Verabschiedung eines Abschlusscommuniques'
Das WORLD CULTURE FORUM thematisiert seit 2007 die Rolle der Kulturen bzw. Zivilisationen als Letzt-Orientierungssysteme fĂŒr die Organisation des Zusammenlebens der Menschen und Völker. Der Kulturbegriff des Forums umfasst dabei unsere verschiedenen Kulturen und Zivilisationen in einer integrativen Sicht. Zugleich mobilisiert das Forum das Potential des kulturellen Sektors im engeren Sinne als wirkungsvollen Transformationsmechanismus fĂŒr ein verĂ€ndertes Denken.
Schon vor der aktuellen Weltfinanz- und Weltwirtschaftskrise hat sich das WOLRD CULTURE FORUM fĂŒr eine Neuverortung der ökonomischen SphĂ€re als Teil der Kultur eingesetzt, ganz in der Tradition des "Club of Rome", der Welt-Ethosbewegung und der Goi Peace Foundation.
Zum Manifest
Appell an die zukĂŒnftige Bundesregierung
Erschienen als Anzeige im Tagesspiegel am 12. Oktober 2009
Klicken Sie auf das Bild, um die Anzeige als pdf zu sehen.
Die Initiative ist aus Kreisen des Bonner Aufruf entstanden und ist eine Weiterentwicklung der ursprĂŒnglichen Impulse:
1. KlÀrung der Verantwortlichkeiten: Entwickeln kann sich jeder Mensch und jede Gesellschaft nur selbst.
2. Mehr Geld bedeutet nicht mehr Entwicklung.
Dabei ist ein Gedanke jetzt deutlicher hinzugekommen. Geschenke und Almosen haben die Partnerschaft verdorben. Deshalb soll die kostenlose Entwicklungshilfe beendet werden. (Wichtig ist: Wir reden von Hilfe zur eigenstÀndigen Entwicklung, nicht von Nothilfe).
Die Initiatoren:
Dr. Volkmar Köhler, Parl. StaatssekretÀr (BMZ), a.D. "Bonner Aufruf" (BA)
Hans-Peter Repnik, Parl. StaatssekretÀr (BMZ) a.D., BA
Kurt Gerhardt, ehem. DED-Beauftrager im Niger, BA
Dr. André Munzinger, UniversitÀt Bonn, BA
Dr. Rupert Neudeck, "GrĂŒnhelme", BA
Volker Seitz, Autor "Afrika wird armregiert", BA
Klaus ThĂŒsing, ehem. DED-Landesdirektor (Kenia, Ghana, Botswana, SĂŒdafrika)
Wenn Sie mit den Autoren in Kontakt treten möchten, schreiben Sie bitte an post@bonner-aufruf.eu
Bildquelle: © Dieter SchĂŒtz / PIXELIO
Jetzt anmelden fĂŒr das Jahr 2010
Sie wollen aktiv etwas fĂŒr die Zukunft dieser Welt tun? Sie suchen nach neuen Herausforderungen? Dann sind Sie bei der Global Marshall Plan Academy genau richtig! In der Gruppe bekommen Sie die Möglichkeit, ihre persönlichen FĂ€higkeiten als Referent/in oder Projektleiter zu trainieren und zu reflektieren. AuĂerdem bietet sich die Gelegenheit, gemeinsam neue Projekte zu entwickeln. Erwartet wird, dass Sie sich vor Beginn bereits selbstĂ€ndig intensiv in die Thematik des Global Marshall Plans eingearbeitet haben und dass Sie bereit sind, zwei thematische BeitrĂ€ge (eine Buchvorstellung und ein Kurzvortrag) zu ĂŒbernehmen. Die Academy zielt darauf ab, ein Netzwerk von Engagierten zu schaffen, gemeinsam und als Einzelner zu wachsen und die Idee des Global Marshall Plans durch verschiedenste Projekte zu mulitplizieren. Die Academy ist keine reine Referentenausbildung und keine inhaltliche Schulung!
Der nÀchste Durchgang der Global Marshall Plan Academy besteht aus vier Wochenenden (Freitag bis Sonntag):
1. Modul (27. â 29. November 2009) Hamburg,
2. Modul (19. â 21. Februar 2010) Augsburg,
3. Modul (29. April â 01. Mai 2010) Schlierbach,
4. Modul (18. â 21. Juni 2010) Wien.
Veranstaltungsorte unter Vorbehalt! Kosten: 300 ⏠(ermĂ€Ăigt 150 âŹ). Anmeldung ab sofort möglich unter academy@globalmarshallplan.org.
Wenn Interesse an inhaltlichen Fortbildungen besteht, freuen wir uns, wenn diese von Teilnehmern selbstÀndig organisiert werden und helfen gerne bei der Suche nach Experten.
Bildquelle: © Gerd Altmann / PIXELIO
Bei der Plant-for-the-Planet Akademie im Haus Sonnenberg vom 30.10. - 01.11. sind noch PlÀtze frei!
Bereits 400 Kinder im Alter von 10-12 Jahren wurden zu Klimabotschaftern ausgebildet. Viele halten VortrĂ€ge, als ob sie nie etwas anderes gemacht hĂ€tten. Bis Ende des Jahres finden noch zehn Akademien in allen Teilen Deutschlands statt. Bei den Akademien stehen eine Menge SpaĂ, Lernen ĂŒber das Klima und natĂŒrlich BĂ€ume Pflanzen auf dem Programm.
AnschlieĂend können die Kinder an ihren Schulen als Multiplikatoren aktiv werden, indem sie ĂŒber den Klimawandel informieren und Pflanzprojekte organisieren.
Im Haus Sonnenberg im Harz findet die nÀchste Akademie statt und es gibt noch freie PlÀtze, ebenso bei der Akademie in Hamburg, die am 14.11. im Umweltzentrum stattfindet.
Alle weiteren Termine, Informationen und die Anmeldung unter akademie.plant-for-the-planet.org.
Berlin sendet zum 20. Jahrestag des Mauerfalls die Botschaft "Another Wall to Fall" in die Welt
Der VISION SUMMIT 2009, bei dem in diesem Jahr auch Global Marshall Plan Co-Veranstalter ist, findet unmittelbar vor dem 20. Jahrestag des Berliner Mauerfalls statt: am 8. November in der Freien UniversitĂ€t Berlin. Er steht unter dem Motto SOCIAL BUSINESS â ANOTHER WALL TO FALL.
Am 8. November, dem Vortag des 20. Jahrestags des Berliner Mauerfalls, soll durch die Impulse des VISION SUMMIT die Mauer zwischen Wirtschaft und Sozialem zu Fall kommen. Wirtschaft soll lernen, zum Motor der Lösung ökologischer und sozialer Probleme zu werden â durch einen Social-Business-Impuls, der nichts weniger als eine neue Form des Wirtschaftens hervorbringt â eine Wirtschaft, die sich konsequent in den Dienst der Lösung gesellschaftlicher Probleme stellt, in Entwicklungs- und SchwellenlĂ€ndern, aber auch bei uns. Wie weit kann Social Business die Antwort auf unsere gegenwĂ€rtige Weltwirtschaftskrise sein und diese letztlich zu einem nachhaltigen und sozialen Weltwirtschaftswunder wenden? Sehr starke Indizien sprechen dafĂŒr, dass Social Business tatsĂ€chlich mit einem erheblichen Gestaltungspotential ein Megatrend in Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft wird.
Einige der Höhepunkte des VISION SUMMIT 2009:
Prof. Muhammad Yunus und Prof. Götz W. Werner geben Impulse fĂŒr ein neues WirtschaftsverstĂ€ndnis: als ernsthafter Teil der Umsetzung der Millenniumsziele und eines Global Marshall Plan.
AnschlieĂend diskutiert Prof. Muhammad Yunus erstmals mit mehreren Grameen-Partnern wie Dr. JĂŒrgen Hambrecht, CEO BASF ("Grameen BASF"), Dr. Michael Otto, CEO Otto Group ("Grameen Otto") und ReprĂ€sentanten weiterer Social Business Joint Ventures ĂŒber die bisherigen Erfahrungen und die generellen Chancen von Social Business.
Die Chancen von Social Business fĂŒr die BewĂ€ltigung des Klimawandels diskutiert Prof. Muhammad Yunus u.a. mit dem PrĂ€sidenten von Greenpeace, Gerd Leipold, dem PrĂ€sidenten des Club of Rome, Prof. Franz Josef Radermacher von der Global Marshall Plan Initiative sowie Prof. Maximilian Gege von der gröĂten deutschen Unternehmerinitiative fĂŒr nachhaltige Entwicklung, B.A.U.M. und Prof. Dr. Gesine Schwan, vorm. Kandidatin fĂŒr das Amt der BundesprĂ€sidentin. Der 12-jĂ€hrige UNEP-Kindervorstand Felix Finkbeiner gibt zu diesem Panel ein kurzes Einstiegsstatement.
Im erstmals in dieser Form durchgefĂŒhrten Parliament of Action wird durch die PrĂ€sentation von mehr als 20 kleinen bis groĂen Social Businesses â von denen die meisten erst seit dem letzten Vision Summit ins Leben gerufen wurden â deutlich: Social Business works! PrĂ€sentiert werden u.a.: Grameen Creative Lab, Social-Business-Bildungseinrichtungen wie Genisis Academy und ThinkCamp, die SchĂŒlerinitiative Plant-for-the-Planet, die ErgĂ€nzung von CSR-AktivitĂ€ten um Social Businesses, neue Kleinkreditprojekte in Deutschland und weltweit, und â last but not least â Deutschland sucht seine sozialen Helden. Verleihung der diesjĂ€hrigen Vision Awards.
Sehr ambitionierte AktivitĂ€ten, die im unmittelbaren Zusammenhang zum 20. Jahrestags des Berliner Mauerfalls stehen und dem Ziel dienen, weltweite Wirkung fĂŒr einen globalen Aufbruch zu erzielen.
Und natĂŒrlich viel Gelegenheit zum Get-together und Austausch.
Am VISION SUMMIT 2009 werden erneut sehr viele Pioniere von Sozialunternehmern sowie als ĂberraschungsgĂ€ste viele internationale Vordenker teilnehmen, nicht zuletzt am feierlichen Ausklang mit den Vision Celebrations.
Doch damit nicht genug: Im Umfeld des VISION SUMMIT werden vom 4. - 9. November viele nationale und internationale Vorkonferenzen, Workshops und thematisch ergĂ€nzende eigenstĂ€ndige Events stattfinden â die VISION DAYS. Deren doppeltes Ziel wird sein: einerseits handfeste Ausbildungsprogramme zu Social Business anzubieten und andererseits die wichtigsten Multiplikatoren in Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Stiftungen mit der Philosophie und Praxis von Social Business vertraut zu machen.
So findet am 7./8. November 2009 eine 2-tÀgige Plant-for-the-Planet - Kinderakademie. Mehr dazu hier.
AusfĂŒhrliche Information sowie Anmeldung unter: www.visionsummit.org
Wer möchte die Ideen der Global Marshall Plan Initiative bei der Veranstaltung vertreten?
Bitte melden Sie sich bis zum 21.10.2009 per E-Mail bei Helge Bork, wenn Sie Interesse an einer Teilnahme haben und erlÀutern Sie kurz, wie Sie sich Ihren Beitrag zu der Veranstaltung vorstellen.
Die TeilnahmegebĂŒhr entfĂ€llt. Ein Zuschuss zu den Reisekosten ist gegebenenfalls möglich.
Hier wird das Clear Village Lab nÀher beschrieben:
Dear Global Marshall Planners!
I am getting in touch with regards to the CLEAR Village Lab to be held at the Institute for Advanced Architecture of Catalonia www.iaac.net from 5-7 November 2009 and extend the offer to you to get involved.
Please find below practical information about the Lab. We trust this is of interest to you and look forward to hearing if you can make it or if you can recommend someone of your calibre to represent you or contribute in other ways with their brilliance.
CLEAR VILLAGE LAB DETAILS
5-7 November 2009
Institute of Advanced Architecture of Catalonia
What is the Lab?
CLEAR Village Lab is a three-day, immersive, collaborative design event: CLEAR Village Foundationâs first step towards co-creating a groundbreaking sustainable village. A âdream teamâ of about 100 professionals from complementary industries will come together for a workshop to co-design the strategies for eco-village participatory planning.
The 2009 Lab is not simply another event with speakers, it is the first in a series which will develop the methodology and masterplan through multiple phases until building is ready to commence. Participants will be challenged to contribute with their mind, body and soul.
The intention of this initiative is to foster a dynamic, living community which embraces principles, technologies and forms of governance that allow for a more sustainable future of living and can provide a benchmark for other communities to follow.
Terms of the Lab
There is a 550⏠registration fee for the Lab which covers the cost of your attendance, food and the activities arranged for you during the Lab. It may be possible for this fee to be waived if you could make a contribution of a non monetary kind, such as an article for RECODE Magazine, a promotional opportunity or access to other valuable participants through your network. We are also looking for a range of people to help us on the day including visualisers/sketchers. Please contact CLEAR Village to discuss this further.
All of these work sessions will be recorded, filmed and be the basis for a handbook that will serve as the teaser document for local authorities and regional development agencies to spark a local reboot through community dialogue.
Program Outline
Day 1: LIFESTYLES - Define what the future of sustainable living is about
Day 2: DESTINATIONS - Separate in groups to work on defining a set of strategies and sketch masterplan for three specific locations in Europe
Day 3: METHODS â Refine participatory planning process and tools needed to transform places
Expected attendees include:
Stacey Frost - Founder of Urban Revision
Antoni Vives - Catalan Economist, Politician and Essay-writer
Malcolm Smith - Director of Integrated Urbanism at Arup
Nathaniel Corum â Programs Manager at Architecture for Humanity
Josephine Green â Director of Social Innovation at Philips
Bjarke Ingels - Founder of the BIG Group
Guido Verijke - Director of IKEAâS Better Cotton Project
Jens Martin Skibsted â Founder of Biomega
Monica Fossati â Founder of EKWO Magazine
Elisabeth Laville â Journalist & Founder of Utopies
Anna EsbjĂžrn Hess â Project Manager at Danish Architecture Centre
Jesper NĂžrgaard Pagh â Co-Founder of MOVE & LinkUP
Nicola Giuggioli â Co-Founder of EcoAge
Jonathan Robinson â Co-Founder of The Hub
Andreas Salcher â Educationalist & Best selling author
Peter Cochrane â Director of Cochrane Associates & Futurist
Tie Fan â Associate Partner at Foster & Partners
Ross Lovegrove - Designer
Mikkel Holm Jensen â Concept Designer, Lego
Saul Griffith â Founder of Makani Power
Dennis Pamlin â Global Policy Advisor
Eric Kuhne â Founder of Eric R. Kuhne & Associates
Catharine Gazzoli â President of Slowfood UK
More will become progressively available on our website: www.clear-village.org
After the Lab
You will be invited to join the CLEAR Village Online Community to stay in contact with those youâve met and continue to contribute to the masterplan.
Please find attached further information about the Lab. You will also find attached our publication, RECODE, which summarises the intentions and ideas behind the Lab.
Please do not hesitate to contact me if you have further questions or you can contact a member of the team to discuss your involvement.
Looking forward to embarking with you on this journey.
Kind regards,
Alice Chowdhury Holmberg
Project Manager
Weitere Informationen als pdf:
Clear Village Lab (198 kB)
Recode (2 MB)
Akademie an der Burmesterschule
BĂŒrgermeister Hep Monatzeder eröffnete als Schirmherr des Projektes am 2. Oktober im Rahmen einer feierlichen Auftaktveranstaltung mit der Pflanzung eines Baumes auf dem Schulhof der Burmesterschule die erste MĂŒnchener Akademie fĂŒr Plant-for-the-Planet. Mit einem eigens fĂŒr die Veranstaltung komponierten Lied sollten alle GĂ€ste von dem Enthusiasmus der Kinder angesteckt werden. Der BĂŒrgermeister war jedenfalls hellauf begeistert von so vielen engagierten Kindern, die sich versammelt hatten um fĂŒr Klimaschutz und Klimagerechtigkeit zu kĂ€mpfen: "Toll wie sich diese jungen Menschen fĂŒr ihre Zukunft und fĂŒr unseren Planeten stark machen. Besonders beeindruckend ist, dass Felix Finkbeiner bereits Kinder in 56 LĂ€ndern auf der ganzen Welt mit seiner Initiative erreicht hat."
Mit dieser Akademie fĂŒr Kinder im Alter von 9 bis 12 Jahren, die am 2. und 3. Oktober 2009 an der Grundschule an der BurmesterstraĂe stattgefunden hat, sind die SchĂŒler ihrem Ziel, Felix Finkbeiner - der seinen Klimavortrag auch bei der Auftaktveranstaltung der Akademie gehalten hat - und seine SchĂŒlerinitiative zu unterstĂŒtzen, einen groĂen Schritt nĂ€her gekommen. Das Ziel dieser Akademie war und ist es, möglichst viele Schulen in MĂŒnchen zu erreichen und fĂŒr Plant-for-the-Planet zu gewinnen. Die 24 Teilnehmer der Akademie wurden zu Klimabotschaftern ausgebildet und können nun auch an ihren Schulen VortrĂ€ge zu Klimawandel und Klimagerechtigkeit halten. Neben einer Urkunde gab es auch ein Paket mit Materialien, wie z.B. BĂŒchern, zu diesem Thema. Als weiteres Ziel haben sich die neuen Klimabotschafter vorgenommen, auch möglichst viele Erwachsene, z.B. aus Unternehmen in MĂŒnchen, dafĂŒr zu gewinnen, das Projekt zu unterstĂŒtzen um noch ganz viele BĂ€ume pflanzen zu können und durch Baumspenden Aufforstungsprojekte in Afrika und SĂŒdamerika zu ermöglichen. Die SchĂŒler steckten sich ein erstes Ziel: 100 000 BĂ€ume fĂŒr MĂŒnchen.
Neben interessanten VortrĂ€gen von Felix Finkbeiner, Heinz Schulze (Agenda eine Welt) und Edwin Busl (Gymnasiallehrer und Fachbeirat des ĂBZ) wurden auch Workshops angeboten, in denen sich die SchĂŒler mit dem Thema Klimawandel und Klimaschutz nĂ€her beschĂ€ftigen konnten.
Im ersten Workshop lernten die angehenden Botschafter, wie sie einen Vortrag zum Klimaschutz vor anderen Kindern halten können. Dazu wurden Inhalte aus Felix` Referat teilweise gekĂŒrzt und mit einem ausfĂŒhrlichen Skript nĂ€her erklĂ€rt, sodass es den SchĂŒlern leichter fĂ€llt, anderen das Konzept vorzustellen.
Ein anderer Workshop fand bei strahlendem Sonnenschein auf dem SchulgelĂ€nde statt und sollte den SchĂŒlern Gelegenheit bieten, sich nĂ€her mit der Natur - vor allem natĂŒrlich mit den BĂ€umen - auseinanderzusetzen. Auf spielerische Weise wurden heimische Baumsorten bestimmt, deren Alter und GröĂe geschĂ€tzt und Besonderheiten an ihnen mit allen Sinnen erlebt. Das abschlieĂende Baumquiz deckte auf, welche Kenntnisse die Botschafter sich zuvor erarbeitet hatten.
Nach einem gesunden Mittagessen, das von den Firmen Fritz MĂŒhlenbĂ€ckerei und Andechser Bio-Molkerei gestiftet worden war, ging es in die letzte Runde der Workshops. Eine spannende und lustige Klimarallye fĂŒhrte die Kinder nun durch das Schulhaus. Bei den einzelnen Stationen konnten sie ihr Wissen zum Klimaschutz beweisen. Ausgezeichnet wurden die fleiĂigen Klimaexperten mit einem eigenen Ausweis, den sie am Ziel ausgestellt bekamen.
Nach der FilmvorfĂŒhrung des mit einem Oscar prĂ€mierten Films: "Der Mann, der BĂ€ume pflanzte" folgte der letzte, aber entscheidende Programmpunkt, als die neuen Klimabotschafter Ideen sammelten, welche Ziele sie sich jetzt weiterhin stecken werden und wie und mit wessen Hilfe sie diese umsetzen können. In den Schulen wollen sie noch viele VortrĂ€ge halten, Eltern in ihre Projekte mit einbeziehen, Informationen ĂŒber "Plant-for-the-Planet" an alle weitergeben, noch mehr BĂ€ume pflanzen und Spenden sammeln, damit in anderen LĂ€ndern zerstörte WĂ€lder wieder aufgeforstet werden können, um nur ein paar der vielen guten VorschlĂ€ge zu nennen.
Zum Abschluss der Akademie bekam jedes Kind eine Klimabotschafterurkunde und ein Botschafter-Paket, das BĂŒcher, CDs und Filme zum Thema Klimawandel und Klimagerechtigkeit enthĂ€lt.
Vorstellung von "Stop Talking. Start Planting." in New York
New York, USA â 21 September, 2009 â While Heads of States are talking
in the UN headquarters about climate change, the youth from around the
world is taking action. "It is about our future. We cannot sit, listen
and not act. Talking alone isn't going to stop the glaciers from
melting. We demand politicians, fellow citizens, parents, businesses
and other children: Stop talking. Start planting â for the sake of our
common future," said 11-year-old Felix Finkbeiner from Germany during
the presentation of the campaign in New York with the Executive
Director of the United Nations Environment Programme UNEP, Achim
Steiner, and Nobel Peace Laureate Wangari Maathai.
In this
unique campaign 132 children from already 56 countries pledge to plant
1 million trees, in the next 3 years, in each of their countries to
help reduce the adverse effects of climate change. Today the children
of India too declared to plant 1 million trees. They have adopted the
motto "Stop talking. Start planting." Campaign activities include
worldwide tree planting drives and awareness raising through taking
photos of world leaders, VIPs and high profile figures with a child's
hand over their mouths. So far over hundred VIPs including Nobel Peace
Laureate Rajendra Pachauri, Prime Minister South Korea Han Seung-soo,
Chinese pop star Wei Wei and former President of Ireland Mary Robinson
have taken part in the campaign. The latest additions were supermodel
Gisele BĂŒndchen and HRH Prince Albert II of Monaco. The children are
also invited to address the UN General Assembly on 22 September 2009 to
present their views on the debate on climate change in a 3 minute
speech.
Generally
the children are already active in 56 countries where they are
following the pledge of planting at least 1 million trees. "We are
currently still trying to expand our worldwide network. We want to
reach a truly global movement â and we are on the right track. In
Germany the children will have planted the millionth tree by the end of
this year. It all started with a class presentation I gave in grade 4
in January 2007 at my school near Munich when I shared my vision to
plant a million trees in each country of the world with my
class-mates", explained Felix, adding that Chinese pop star Wei Wei
promised to soon present a special campaign song.
As a first
call to action, the children aged between 10 and 14 are contacting
their prime ministers and heads of state asking for action and their
support by referring in personal letters to a two-page declaration that
was written and approved by 800 children from 107 countries during the
UNEP's International Children and Youth Conference in South Korea in
August (www.plant-for-the-planet.org/press_release).
This
declaration of the children and youth of the world, representing half
of the worldâs population, urge governments, civil society and
individuals to stop talking and start planting. The children then go on
to express their concerns about the future of the planet and call for
radical measures to deal with climate change for future human health,
job security and social development.
"We all know the
problems. Now itâs time to act. Letâs waste no time and Stop talking.
Start planting. Each time adults just talk and donât act, itâs up to
us, the children, to take matters into our own hands. Quite literally.
As you can see, we arenât just trying to save the world, we are trying
to save our future too,â was the clear message Felix sent. The UN has
heard the message and is supporting the campaign in the framework of
their "Billion Tree Campaign".
More information:
Plant-for-the-Planet
Felix Finkbeiner
Kreuzeckstrasse 2, 82396 Paehl near Munich, Germany
Phone 0049 (0)8808 9345
Mobile 0049 (0)171 74 88 108 and 001-347-225-6518 (in New York until 23 September)
felix@plant-for-the-planet.org
www.plant-for-the-planet.org
www.sealthedeal2009.org
Sie wurde von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen und ĂŒberall auf der Welt finden Aktionen dazu statt
Am 19.09.2009 begeistern die Berliner Klimabotschafter mit einer groĂartigen mitreiĂenden Rede in Deutsch und Englisch.
Sie bekommen mehrfach spontanen Beifall des Publikums wÀhrend ihrer Vorstellung des weltweite Netzwerks von Plant-for-the-Planet.
Martha und Max mit Marie Lichem, Sprecherin der UN-RegionalbĂŒros fĂŒr Europa des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) aus Wien.
Die Tagesschau berichtete ĂŒber die symbolische Baumpflanzaktion: www.tagesschau.de
Liam erntet viel Beifall bei der Konferenz "Nachhaltigkeit trotz(t) Krise"
99 Sekunden bekamen die Impulsgeber auf der "Nachhaltigkeit trotz(t) Krise"-Konferenz am 11. September in MĂŒnchen Zeit, ihr Statement zur Gestaltung der Zukunft vorzustellen. Eingehalten wurden die 99 Sekunden nur in AusnahmefĂ€llen.
Doch Liam Felsch - mit seinen 11 Jahren der mit Abstand jĂŒngste Teilnehmer an diesem Abend - brachte sein Anliegen sogar in kĂŒrzerer Zeit auf den Punkt:
Guten Abend,
mein Name ist Liam und ich bin einer von rund 400 Klimabotschaftern von Plant-for-the-Planet. Unser Ziel ist es, die KlimaerwĂ€rmung so gut wie möglich zu stoppen. Dazu informieren wir ĂŒber den Klimawandel und was man dagegen tun kann.
Um CO2 zu neutralisieren pflanzen wir auf der ganzen Welt BĂ€ume. Ein Setzling kostet nur 1,- Euro. Bis jetzt haben wir fast 300.000 BĂ€ume gepflanzt und ĂŒber eine halbe Million weitere BĂ€ume wurden uns versprochen.
Trotzdem brauchen wir EURE Hilfe:
NĂ€mlich um die Abholzung von WĂ€ldern zu verhindern und um den AusstoĂ von CO2 zu verringern. Bei uns geht es aber nicht nur um das BĂ€umepflanzen, sondern vor allem um Klimagerechtigkeit.
Wir Kinder werden noch zirka 80 Jahre auf diesem Planeten leben, Ihr Erwachsenen vielleicht noch 30 bis 40 Jahre. Darum ist es fĂŒr Euch Erwachsene eine WISSENSCHAFTLICHE Frage, ob und wie stark der Meerwasserspiegel ansteigt - doch fĂŒr uns und unsere Kinder wird es wahrscheinlich eine LEBENSWICHTIGE Frage.
Denn WIR Kinder haben morgen das Klima, das IHR Erwachsenen heute macht!
Bitte helft uns!
Dankeschön!
Quelle: www.cleanenergy-project.de
Lieber Liam,
Dein Plant-for-the-Planet Impulsstatement im Rahmen der Konferenz "Nachhaltigkeit trotz(t) Krise" am vergangenen Freitag im Rathaussaal in MĂŒnchen vor fast 500 Zuhörern war einfach grandios und Du hast das sehr professionell, authentisch und sympathisch gemeistert!! Super auch, wie souverĂ€n Du mit der Situation umgegangen bist, als Dir die Veranstalter das Mikro einfach in die Hand drĂŒcken wollten!!!
Wie alle anderen Referenten hattest Du ja nur 99 Sekunden zur VerfĂŒgung!! Anstatt wie die Meisten zu ĂŒberziehen, hast Du die Plant-for-the-Planet Botschaft in nur ca.70 Sekunden so eindrucksvoll und nachhaltig vermittelt, wie es kaum einem anderen Referenten gelungen war!! Der donnernde und lange Applaus der Zuhörer hat das ja gezeigt.
Kompliment und Hochachtung fĂŒr diese Leistung â Du bist ein Top-Klimabotschafter!!
Herzliche GrĂŒĂe
Ellen Weller
The Foo Brains & Capital schrieb auf Facebook
Liam Felsch (plant-for-the-planet.org) hat auf ganz besondere Weise gezeigt, daĂ wir die Welt nur von unseren Kindern geliehen haben!
FĂŒr die Kinder dieser Welt ist Nachhaltigkeit kein Thema sondern eine Ăberlebensfrage!
Nachlese
Zur Verfolgung der letzten Spring Alliance Conference am 28. September 2009 in BrĂŒssel gibt es einen Ăberblick und weitere Informationen unter:
www.springalliance.eu/documents
Jetzt fĂŒr 14,95 Euro vorbestellen
PortrĂ€tiert werden in dem Buch drei Menschen, fĂŒr die BĂ€ume zum Lebensinhalt geworden sind: Die Familie der BĂ€ume.
Klappentext:
Vor fast hundert Jahren hat der Vater der BĂ€ume, Richard St. Barbe Baker, die erste weltweite Baumpflanz-Bewegung ins Leben gerufen. Die FriedensnobelpreistrĂ€gerin von 2004, Wangari Maathai, die Mutter der BĂ€ume, knĂŒpfte an ihn an und hat in Kenia viele WĂ€lder angepflanzt. Felix Finkbeiner, das Kind der BĂ€ume, bringt die Kinder der Welt auf die Beine, so dass sie gerade dabei sind, Millionen von BĂ€umen zu pflanzen. Wer möchte da nicht dazu gehören, zu der Familie der BĂ€umepflanzer?
Warnung: Wer dieses Buch liest, bekommt Tatendrang! Die Autorin lÀsst die Leser/innen in leichter Weise komplexe ZusammenhÀnge zwischen Geschichte, Politik, Natur und uns Menschen.
Am 10.11. werden wir Ihre Bestellung versenden. Bitte beachten Sie, dass beim Versand ins Ausland noch Versandkosten hinzu kommen. Wie hoch diese genau sind, erfragen Sie bitte bei der Bestellung bei Maike Grundmann.
Wenn Sie gröĂere Mengen bestellen wollen, z.B. als Weihnachtsgeschenk fĂŒr Ihre Kunden, können wir Ihnen Staffelpreise anbieten. Wenden Sie sich in diesem Fall bitte auch an Frau Grundmann.
ErhÀltlich in unserem Shop
Die internat
ionalen Institutionen wie UNO, IWF und WTO werden von den Globalisierungskritikern zu Recht heftig attackiert. Antworten darauf, wie es weitergehen soll, bleibt die Protestbewegung aber bislang schuldig. George Monbiot prĂ€sentiert in seinem Manifest bestechend klare Konzepte fĂŒr die politische und wirtschaftliche Zukunft unseres Planeten.
ErhĂ€ltlich ist dieser Titel von George Monbiot versandkostenfrei fĂŒr Euro 21 in unserem Buchshop.
FĂŒr nur 12 Euro (6 Euro fĂŒr Studenten) im Monat erhalten Sie dieses und viele weitere BĂŒcher, sowie kĂŒnftig mehrmals im Jahr Literatur zum Thema, frei Haus geliefert. Bestellen können Sie das Buchabonnement unter:
Die Initiative und Plant-for-the-Planet in den Medien
Global Marshall Plan
19.10.2009 17:00 Uhr (Ortszeit)
Wien
Wider den politischen Missbrauch von Religion
Vortrag:
29.10.2009 17:00 Uhr (Ortszeit) - 29.10.2009 19:00 Uhr (Ortszeit)
Wien
A key to sustainability and competitiveness
Die Veranstaltung wird in englischer Sprache abgehalten.
Anmeldung per E-Mail an Post.V-7@bmf.gv.at.
Bitte die auf www.oekosozial.at/osf/osf?cid=30961#id3 downloadbare Einladung mitnehmen, da sie als Zugangsberechtigung ins BMF dient.
08.11.2009 09:00 Uhr (Ortszeit)
Berlin
Another Wall to Fall
Der diesjĂ€hrige VISION SUMMIT wird vom 7.-8. November in Berlin unter dem Motto SOCIAL BUSINESS - ANOTHER WALL TO FALL veranstaltet - ergĂ€nzt um mehrere Vorkonferenzen vom 4.-6. November. In Anlehnung an den am 9. November stattfindenden 20. Jahrestag des Berliner Mauerfalls rĂŒckt der VISION SUMMIT 2009 die Frage in den Fokus, welche Mauer als nĂ€chstes fallen muss: Die Mauer der Armut. Inhaltlicher Schwerpunkt wird auch dieses Jahr das Thema Social Business als nachhaltige Lösung fĂŒr die weltweite ArmutsbekĂ€mpfung sein. Neben Muhammad Yunus werden nach aktuellem Stand zahlreiche weitere FriedensnobelpreistrĂ€ger und internationale Vordenker teilnehmen, um gemeinsam den starken Impuls zu setzen: SpĂ€testens in 20 Jahren muss die Mauer der Armut endgĂŒltig weltweit ĂŒberwunden sein!
Der VISION SUMMIT ist bewusst ausschlieĂlich lösungsorientiert ausgerichtet. Die zur Vorstellung ausgewĂ€hlten Konzepte mĂŒssen zugleich visionĂ€r und umsetzbar sein sowie echte Entscheidungshilfen fĂŒr eine systemisch bessere Gestaltung der groĂen globalen Herausforderungen darstellen.
Das Programm und Informationen zur Anmeldung finden Sie hier.
11.11.2009 09:00 Uhr (Ortszeit)
Wien
Vorkonferenz COP15
Am 11. November 2009 findet die Nachtagung zur Vierten Entwicklungstagung unter dem Titel "Klima in der Krise - Last Exit Copenhagen" in Kooperation mit der österreichischen Allianz Klimagerechtigkeit statt.
Ziele dieser Veranstaltung sind:
(1) verstĂ€rktes Bewusstsein und differenzierteres VerstĂ€ndnis fĂŒr die Themenbereiche "Klimawandel und Armut" sowie "Klimawandel und Gender" und fĂŒr LösungsansĂ€tze in den Bereichen Klimawandelanpassung und Katastrophenvorsorge im Kontext der laufenden Klimaverhandlungen.
(2) Informationsaustausch zwischen Mitgliedern der österreichischen Kopenhagen-Delegation und der Zivilgesellschaft.
VorlÀufiges Programm:
9.00 â 9.10
Kurzvideo ĂŒber Auswirkungen des Klimawandels
9.10 â 9.40
Eröffnung durch Bundesminister Niki Berlakovich
Einleitung durch Gerald Faschingeder (Paulo Freire Zentrum) & Josefa Molitor-Ruckenbauer (KOO / Allianz Klimagerechtigkeit)
9.40 â 10.30
"Neues vom Klima"
Helga Kromp-Kolb / UniversitĂ€t fĂŒr Bodenkultur Wien
10.30 â 11.00
Kaffeepause
11.00 â 11.30
"Klimawandelanpassung â Konzepte und Debatten"
Ulrike Röhr / Gender CC Network Deutschland (angefragt)
11.30 â 12.30
Case Studies (inkl. Frage/Diskussion):
1. Community based adaptation in Bangladesh
Andreas Zahner / Care Ăsterreich
2. Katastrophenvorsorge in Mosambik
Sonja Greiner / Ăsterreichisches Rotes Kreuz
12.30 â 14.00
Mittagessen
14.00 â 15.30
"Ziele und aktueller Stand der Klimaverhandlungen"
Helmut Hojesky / Lebensministerium, Leiter der österr. Delegation in Kopenhagen
Kommentare:
Botschafterin Irene Freudenschuss-Reichl / Bundesministerium fĂŒr europĂ€ische und internationale Angelegenheiten
Elisabeth Vitzthum / Bunesministerium fĂŒr Finanzen (angefragt)
Max Santner / Arbeitsgemeinschaft (AG) Globale Verantwortung
Andreas Novy / WirtschaftsuniversitÀt Wien
Diskussion
15.30 â 16.00
Kaffeepause
16.00 â 17.00
Politische Strategien und Umsetzung der Verhandlungsergebnisse
Christiane Brunner / Umweltsprecherin der GrĂŒnen im Nationalrat
Petra Bayr / Umweltsprecherin der SPĂ im Nationalrat
Franz Glaser / entwicklungspolitischer Sprecher der ĂVP im Nationalrat (Zusage)
Manuel Graf / GLOBAL 2000
Vertreter/in der Industriellen Vereinigung (angefragt)
Diskussion
Schlusswort
Ort: Julius Raab Stiftung, Tivoligasse 73, 1120 Wien
Die Anmeldung wird in KĂŒrze (ab ca. Mitte September) ĂŒber http://www.paulofreirezentrum.at möglich sein.
18.11.2009 09:30 Uhr (Ortszeit) - 18.11.2009 16:00 Uhr (Ortszeit)
BrĂŒssel
European Policy Summit
Am Mittwoch 18.11.2009 findet in BrĂŒssel ein hochrangiger European Policy Summit "Europe's Interlocking Challenges: Energy and the Economic Crisis" statt. Organisiert wird die Veranstaltung von Friends of Europe und Partnern, unter ihnen dem Ăkosozialen Forum Europa.
Kurzinformation zum Thema der Konferenz:
The Summit will offer a key moment to debate the future of energy policy with an audience of EU and national policymakers, business and NGO leaders, academia, civil society and members of the international press. Issues under discussion will include: how to reconcile Europeâs recessionary pressures with Europeâs long-term energy strategy; if technological developments are about to revolutionise our thinking about sustainable energy policy; and how energy policy is re-shaping Europeâs external policy agenda.
Weitere und laufend aktualisierte Informationen zur Veranstaltung erhalten Sie im Internet unter http://www.friendsofeurope.org/Activities/tabid/457/Default.aspx oder bei Friends of Europe (info@friendsofeurope.org / +32 2 737 91 45). Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.
24.11.2009 - 25.11.2009
Oberursel
Wertschöpfung durch WertschÀtzung
LOHAS - Postmaterielle - Nachhaltigkeit - ethischer Konsum - CSR - Social Business ...
Immer mehr qualitĂ€tsorientierte Konsumenten nutzen ihre Kaufentscheidungen, um sich persönlich Gutes zu tun und dabei auch nachhaltiges, verantwortungsvolles Wirtschaften zu fördern. Wie mĂŒssen Unternehmen Ziele definieren, ihre Strategien ausrichten und ihre Kommunikation gestalten, um den unterschiedlichen LOHAS-Typen Produkte und Dienstleistungen glaubhaft anbieten und verkaufen zu können? Wie begeistert sind die Kunden/innen ihrer Kernzielgruppen und welche sind es in Zukunft? Und was macht die Top-(Avant)Garde der Ăko-Unternehmen so attraktiv und erfolgreich?
Das Programm der Tagung finden Sie hier (pdf) oder hier new-ethics.com.
15.12.2009 17:00 Uhr (Ortszeit)
Wien
Das Konzept der Ăkosozialen Marktwirtschaft feiert Geburtstag
Zum Inhalt:Die Ăkosoziale Marktwirtschaft feiert ihren 20. Geburtstag. Als "Ăberlebensmodell fĂŒr die Zukunft" ist ihre praktische Umsetzung heute notwendiger denn je. Gerade in der aktuellen Finanz-, Wirtschafts- und Umweltkrise kann die Ăkosoziale Marktwirtschaft neue Wege fĂŒr nachhaltiges und verantwortungsvolles politisches Handeln aufzeigen. Ăkosozial zu wirtschaften heiĂt, ein stabiles Gleichgewicht zwischen
Ăkologie, sozialer Gerechtigkeit und Ăkonomie zu ermöglichen und damit auch Verantwortung fĂŒr die kĂŒnftigen Generationen zu ĂŒbernehmen.
Das Ăkosoziale Forum hat in einem Dialog mit unterschiedlichen ExpertInnen VorschlĂ€ge fĂŒr eine nachhaltige und krisenfestere Zukunft erarbeitet. So manche âNussâ wurde dabei geknackt, viele Fragen zur Diskussion gestellt.
Am 15. Dezember laden wir Sie dazu ein, mit uns einen Blick zurĂŒck zu werfen und gemeinsam den nĂ€chsten Schritt nach vorne zu setzen â in eine hoffentlich ökosoziale Zukunft.
Wir laden Sie herzlich dazu ein! Programm: GruĂworte
Nikolaus Berlakovich
Bundesminister fĂŒr Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
Festrede: Zum 20-jĂ€hrigen JubilĂ€um der Ăkosozialen Marktwirtschaft
Josef Pröll, Vizekanzler und Finanzminister
PrĂ€sentation: Ăkosoziale Marktwirtschaft 2009
Klemens Riegler, GeschĂ€ftsfĂŒhrer des Ăkosozialen Forums
Im GesprĂ€ch: 20 Jahre Ăkosoziale Marktwirtschaft
Josef Riegler, EhrenprĂ€sident des Ăkosozialen Forums
Franz Fischler, PrĂ€sident des Ăkosozialen Forums
Josef Plank, GeschĂ€ftsfĂŒhrender PrĂ€sident des Ăkosozialen Forums Ăsterreich
Keynote: Die Vision fĂŒr 2010 bis 2060 â ein "grĂŒner Kondratieff-Zyklus"
Ernst Ulrich von WeizsÀcker, Naturwissenschafter und Vordenker
Moderation:
Corinna Milborn, Journalistin und Autorin
GemĂŒtlicher Ausklang bei einem Imbiss und Musik
MAK-Vortragssaal
Eingang WeiskirchnerstraĂe 3, 1010 Wien