Während des GCAP (Global Call to Action Against Poverty) Treffens, das vom 13. - 15. März in Beirut stattfand, beschlossen die Delegierten, GCAP als globale Bewegung weiterzuführen und schwerpunktmäßig die strukturelle Armut und Ungleichheit zu bekämpfen. Die Global Marshall Plan Initiative wird sich in der Bewegung engagieren. (Wir berichteten in den News 04/06.) Jetzt wurde das offizielle
Abschlussdokument veröffentlicht, in dem auch die Forderung nach einer gerechteren Weltordnung im Sinne der Initiative enthalten ist.
GCAP Webseite
a) Schülerkonferenz zum Global Marshall Plan
Am 27. März 2006 fand in der Bundespräsident-Theodor-Heuss-Schule Homberg/Efze (THS) eine Schülerkonferenz zum Thema "Global Marshall Plan" statt. Die Veranstaltung war Teil der von der EU geförderten Comenius-Aktivitäten zum Thema "Bildung für nachhaltige Entwicklung in
Europa", die an der THS seit Jahren mit großem Erfolg und internationaler Beteiligung von Schülern und Lehrern aus England, Spanien, Rumänien und der Tschechien organisiert werden.
Mehr (pdf, 30 kB)
Die Hessisch Niedersächsische Allgemeine (HNA) berichtete am 01. April 2006 über die Konferenz
"Europa Diskutiert - Comenius-Konferenz an der Theodor-Heuss-Schule"
Link zur Webseite der THS
b) Die Initiative als Thema der Schülerakademie
Die Schülerakademie Tutzing, die im November 2005 gegründet wurde, wird am 18. Mai ihre erste Tagung zum Thema Nachhaltigkeit veranstalten. In diesem Rahmen wird auch der Global Marshall Plan behandelt. Weitere Informationen zur Schülerakademie und dem Projekt 2006 finden Sie auf deren
Webseite
c) Die Initiative als Lehrinhalt
Das Konzept der Global Marshall Plan Initiative ist in das Ausbildungsprofil der "Internationalen Sommeruniversität - Audiovisuelle Kommunikation der Nachhaltigkeit - Regenerative Energien" Santiago - Berlin aufgenommen worden. Weitere Informationen dazu finden Sie im
Bericht von Dr. Joachim
Borner, der sich für die Aufnahme der Inhalte einsetzte. (pdf, 10 kB)
Link zur Sommeruniversität
Der Antrag auf Unterstützung der Global Marshall Plan Initiative wurde am 22. April im Bundesländerauschuss der Grünen Wirtschaft einstimmig angenommen. Die Bereitschaft der Grünen Wirtschaft, für diese wichtige Initiative in der Wirtschaftskammer Österreichs einzutreten, wurde mit dem Wunsch nach einer partnerschaftlichen Einbindung in die Global Marshall Plan Initiative Österreich zum Ausdruck gebracht. Die Grüne Wirtschaft engagiert sich für Unternehmen, die ökologisch und sozial verantwortungsvoll handeln. Sie vertritt ethische
Unternehmensleitwerte, die weltweit gelten, weil solidarisches Handeln in Wirtschaftsfragen nicht an Staatsgrenzen enden darf. (Manfred Nagele)
Lesen Sie hier den offiziellen Beschluss
In Bremen, Frankfurt und Hannover möchten Unterstützer Global Marshall Plan Lokalgruppen ins Leben rufen. Wenn Sie Interesse daran haben, in einer der Gruppen mitzuarbeiten, schreiben Sie bitte eine E-Mail an:
bremen@globalmarshallplan.org für Bremen bzw.
frankfurt@globalmarshallplan.org für das Rhein-Main-Gebiet und
hannover@globalmarshallplan.org für Hannover.
Wir werden uns dann mit Ihnen wegen der weiteren Vorgehensweise oder eines ersten Treffens in Verbindung setzen.
Wenn Sie eine Lokalgruppe in Ihrer Stadt oder Region gründen möchten, wenden
Sie sich bitte an
Helge Bork
Eine Übersicht über die bestehenden Lokalgruppen finden Sie auf unserer
Webseite.
Am 27. April einigten sich vier Parteien des österreichischen Nationalrats über zur Einführung einer EU-weiten Steuer zur Eigenfinanzierung der EU und der Entwicklungszusammenarbeit. Diese soll verpflichtend für alle Mitglieder der EU sein und kann eine Steuer auf Finanztransaktionen (Tobin Steuer), eine Abgabe auf Flugtickets etc. sein.
Pressemitteilung der ÖVP
Auch zwei deutsche Parteien sprachen sich für die Einführung innovativer Finanzierungselemente aus. In der Lesung des Haushaltsentwurfs des Deutschen Bundestages Anfang April forderte die SPD-Fraktion die Einbeziehung innovativer Finanzierungselemente zur Erfüllung der ODA-Quote (Official Development Assistance) von 0,7% des BSP.
Weitere Informationen (pdf, 130 kB)
Die Linksfraktion stellte im Deutschen Bundestag den Antrag, eine Flugticketabgabe einzuführen, wie sie in Frankreich im Juni in Kraft treten wird.
Weitere Informationen (pdf, 10 kB)
10. Mai 2006, Karlsruhe
Eine gerechtere Welt ist möglich. Die Global Marshall Plan Initiative
Beginn: 20:00
Ort: Ev. Dekanatszentrum Karlsruhe, Eingang Augartenstraße 61, Tram Linie 3,
Haltestelle Werderstraße
12. Mai 2006, Graz
Lokalgruppe Graz - Steiermark
Beginn: 16:00
Ort: Raiffeisenhof Graz
Wenn Sie weitere Informationen wünschen oder sich anmelden möchten, schreiben Sie bitte eine
E-Mail
12. Mai 2006, Würzburg
Vortrag: Global Marshall Plan – eine Inititative für eine bessere Gestaltung der Globalisierung
Beginn: 20:15
Ort: Toscana-Saal der Residenz (Südflügel)
Weitere Informationen
17. Mai 2006, Hamburg
Lokalgruppe Hamburg
Beginn: 18:30
Ort: Hamburger Business Club, Oberstraße 14c
Für weitere Informationen oder um sich anzumelden, schreiben Sie bitte eine
E-Mail
19. Mai 2006, Solingen
Durchblicke - in welcher Welt werden wir morgen leben?
Beginn: 19:00
Ort: Katholisches Bildungswerk, Solingen Mitte
19. Mai 2006, Kramsach (Tirol)
Antworten auf den Neoliberalismus? Ökosoziale Marktwirtschaft und Global
Marshall Plan
Beginn: 14:00
Ort: Hotel Voldöpperwirt, Kramsach
Weitere Informationen
Wir freuen uns über Ihre Kommentare zu diesem Newsletter, unserer
Website oder der Initiative:
href="mailto:office@globalmarshallplan.org">office@globalmarshallplan.org
Für Beiträge Dritter übernehmen wir keine Verantwortung.
Global Marshall Plan news Redaktion - Global Marshall Plan
Initiatve
Helge Bork, Andrea von Lehmden, Frithjof Finkbeiner
(V.i.S.d.P.R.)
Global Marshall Plan
Initiative
Koordinationsbüro
Steckelhörn 9
D-20457 Hamburg
Die
Global Marshall Plan Initiative setzt sich für eine Ökosoziale Marktwirtschaft
durch einen Global Marshall Plan ein.
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Interessierten.
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