Global Marshall Plan Initiative - Newsletter 03/2006

   1. Die Steiermark unterstützt die Initiative
   2. Kritik von Attac Österreich
   3. Die Initiative weltweit
      a) Dubai
      b) Japan

   4. Treffen der Initiative in Salzburg
   5. Global Marshall Plan inspiriert neues Buch
   6. Die Initiative unterstützen
   7. AIESEC Vorlesungsreihe
   8. Lesetipp
   9. Ãœber die Wirkung eines Think Tanks
   10. Pressespiegel
   11. Veranstaltungen




1. Die Steiermark unterstützt die Initiative

Am Montag, den 06.02.2006, beschloss die Regierung des Bundeslandes Steiermark einstimmig die Unterstützung der Global Marshall Plan Initiative. Nach Oberösterreich und Salzburg ist die Steiermark bereits das dritte österreichische Bundesland, das den Global Marshall Plan für eine weltweite Ökosoziale Marktwirtschaft zur Gestaltung der Globalisierung aktiv unterstützt.
Lesen Sie dazu die Presseerklärung des Ökosozialen Forums (pdf, 140 kB)


2. Kritik von Attac Österreich

Im Februar veröffentlichte Attac Österreich eine Position zum Global Marshall Plan auf seiner Webseite www.attac.at . Die Global Marshall Plan Initiative begrüßt die kritische Auseinandersetzung mit den Positionen der Initiative und tritt gerne mit Attac in Dialog.
Lesen Sie dazu die persönlichen Stellungnahmen von unseren Unterstützern Klaudius Gansczyk und Josef Riegler, die bereits reagierten.


3. Die Initiative weltweit

a) Dubai
Während seines Vortrages bei der Sondersitzung des "Governing Council" der UNEP vom 07.-09. Februar 2006 in Dubai stellte HRH Prinz El Hassan bin Talal den Global Marshall Plan als mögliche Lösung für eine Welt in Balance dar. "The Global Marshall Plan Initiative of 2004 provides a possible solution to rapid and unbalanced globalisation, and provides a workable alternative to growing social inequality and environmental degradation. If properly funded, this integrative approach could rapidly provide a broad and fast-growing network of stakeholders from politics, business and civil society.
Die komplette Rede (in englisch, pdf, 40 kB)

b) Japan
Anne Wenger berichtet von ihrem sechswöchigen Praktikum bei der Goi Peace Foundation in Japan, wo sie neben Ihrer Forschungsarbeit die Global Marshall Plan Initiative in Gesprächen und Vorträgen vorstellte. (Bericht nicht mehr erhältlich)


4. Treffen der Initiative in Salzburg

Am Faschingsdienstag 28.02.2006 fand in Salzburg ein sehr konstruktives Treffen mit 60 Teilnehmern zur Strategie der Global Marshall Plan Initiative statt. Beschlossen wurde die Konzentration unserer Aktivitäten auf die Beeinflussung der Prozesse in der EU und der G8 mit Fokus auf den deutschen Doppelvorsitz in 2007.

Unsere Initiative ist im Gespräch mit VENRO (Deine Stimme gegen Armut) und GCAP (Global Call to Action Against Poverty) wegen der Vorbereitung einer gemeinsamen nationalen bzw. internationalen Kampagne 2007 aufbauend auf den Erfolgen von Make Poverty History zum britischen Doppelvorsitz 2005 mit Live Aid Konzerten. Sehr viele unserer Unterstützer bereiten gezielt bemerkenswerte Aktivitäten (Veranstaltungen, Seminare, Deklarationen, Konsultationsprozesse, usw.) dazu vor.
Unsere Initiative bringt sich ein beim Global Call to Action against Poverty. Als Beitrag zum GCAP Treffen im März wurden diese beiden Dokumente eingebracht (in englisch) Balance , Zitate Angela Merkel

In Salzburg wurde auch unser Fünf-Eckpfeiler-Papier mit den Kernforderungen der Initiative weiterentwickelt und im Konsens verabschiedet. Weitere Höhepunkte in Salzburg waren die Ausführungen von Dr. Franz Fischler zur Stellung unserer Initiative in Brüssel, von Prof. Lorenz Jarass zu eine weltweiten Reform des Steuerrechts, Prof. Sergey Kapitza zum Bevölkerungswachstum und weiteren knapp zwei Dutzend Beiträgen von anderen Teilnehmern. Dem Ökosozialen Forum Europa danken wir für die großzügige Gastfreundschaft und die Einladung nach Salzburg.


5. Global Marshall Plan inspiriert neues Buch

Auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag 2005 erhielt Prof. Dr. Christoph Stückelberger das Buch "Impulse für eine Welt in Balance" der Global Marshall Plan Initiative. Dies bewegte ihn so sehr, dass er in Zusammenarbeit mit Frau Dr. Hella Hoppe das Buch "Globalance - Christliche Perspektiven für eine menschengerechte Globalisierung" schrieb. Es ist in deutsch und französisch erschienen.
Die deutsche Ausgabe des Buches steht auf unserer Webseite als pdf zum Download zur Verfügung (pdf, 380 kB).
Sie können das Buch auch über unsere Webseite bestellen.


6. AIESEC Vorlesungsreihe

AIESEC Passau organisierte im Wintersemester 2005/2006 eine Vorlesungsreihe zum Thema Global Marshall Plan. Lesen Sie dazu den Bericht der Projektkoordinatorin Sabrina Wohland (pdf, 30 kB).


7. Lesetipps

Prof. Franz Josef Radermacher empfiehlt den Text "Win=Win - Millenniumsziele, Global Compact und Transnationale Unternehmen" von Heinecke Werner. Den Text finden Sie im Infocenter der Global Marshall Plan Webseite.


8. Die Initiative unterstützen

Können auch Sie! Hier zwei Beispiele von Unterstützern:

Die Firma KIST Consult veröffentlichte nun schon zum zweiten Mal kostenlos eine Anzeige für die Global Marshall Plan Initiative in ihrem Newsletter (pdf, 90 kB)
Weitere Informationen zu KIST Consult

Beteiligen Sie sich durch Leserbriefe an der aktuellen politischen Diskussion! Wir möchten Ihnen drei Beispiele von Unterstützern der Global Marshall Plan Initiative vorstellen:

Daniel Saudek
07. Februar 2006, Salzburger Nachrichten
Global Marshall Plan

Dr. Josef Riegler
06. Februar 2006, Salzburger Nachrichten
"Faire Bedingungen für alle"

Hans Holzinger
31. Januar 2006
„,Sound of Europe' oder Abkehr vom Steigerungsspiel"

Dr. Thomas Weber
14.02.2006, FAZ
Text (pdf, 110 kB)

Halten Sie Vorträge: Klaudius Gansczyk stellte die Global Marshall Plan Initiative beim "34. Philosophischen Frühstück" in Köln vor. Lesen Sie seinen Bericht (pdf, 30 kB)

Weitere Vorschläge, wie Sie die Arbeit der Initiative unterstützen können, finden Sie auf unserer Webseite.


9. Über die Wirkung eines Think Tanks

Der Artikel beschreibt eine Initiative ähnlichen Namens, die aber die eine gegenteilige Position einnimmt.
Artikel aus der Zeit.


10. Pressespiegel

25. Februar 2006, oekonews.at
Global Marshall Plan: für Nord und Süd wichtig

22.Februar 2006, Wiener Zeitung online
"Nord und Süd zu Partner machen"

21.Februar 2006, Kurier.at
"Globaler Marshall Plan"

21.Februar 2006, Presseraum.at
"Umweltdachverband: Welt-Umweltorganisation für zukunftsfähige Entwicklung schaffen!"

16. Februar 2006, Sonnenseite.com
Hoffnung Europa - Unser Kontinent ist eine kosmopolitische Vision

23. Januar 2006, Süddeutsche Zeitung
Appell an die Intelligenz der Menschen

09. Februar 2006, Oberösterreichische Nachrichten Online
Ein globaler Marshallplan als Ausweg?

07. Februar 2006, oekonews.at
Auch Bundesland Steiermark unterstützt Global Marshall Plan

06. Februar 2006, Teckbote Online
Kiesel: Natürlich profitiert nicht jeder"

01. Februar 2006, Salzkammergut Internet Zeitung
Hubert von Goisern diskutiert mit Herrn Prof. Radermacher "Die Welt steht vor großen Veränderungen"

Februar / März 2006, BWA Newsletter (pdf, 470 kB)

Pressemitteilung "Hoffnung Europa"
Am 28.02.2006 wurde eine Pressemitteilung zum neusten Buch der Global Marshall Plan Initiative "Hoffnung Europa - Die Strategie des Miteinander" versandt Sollten Sie einen interessierten Journalisten oder Buchhändler kennen, können Sie diese Mitteilung gerne weiterleiten.


11. Veranstaltungen

03. März 2006, Graz
Lokalgruppe Graz-Steiermark
Zeit: 16 Uhr bis ca. 19 Uhr
Ort: Raiffeisenhof
Weitere Informationen per E-Mail

13.-15. März 2006, Berlin
Global Prayer – Global Player
Katholische Kirche und Globalisierung
Beginn: 13.03. 16:30
Anmeldeschluss ist der 06.03.2006
Weitere Informationen

13. März 2006, Wernau
Balance oder Zerstörung
Die Global Marshall Plan Initiative – eine Chance, Armut zu überwinden
Zeit: 15:00 - 18:00
Weitere Informationen

14. März 2006, Düsseldorf
Lokalgruppe Düsseldorf
Zeit: 19:00
Ort: Haus der Kirche
Weitere Informationen

16. März 2006, Hamburg
Lokalgruppe Hamburg
Zeit: 18:30
Ort: Hamburger Business Club
Weitere Informationen

22. März 2006, Nürtingen
Ort: Nürtingen Stadthalle K3N, Heiligkreuzstraße 4
Beginn: 19:00
Weitere Informationen

5. April 2006, Brüssel
Civil Society Monitoring the EU Sustainability Strategy - From Commenting to Shared Ownership
Symposium organized by the Brussels/EU Chapter and the European Suport Centre of the Club of Rome in co-operation with the Austrian EU Presidency, with a contribution by the Global Marshall Plan Initiative
Zeit: 14:00 - 18:30
Ort: Brüssel, Representation of Austria to the EU
Weitere Informationen

Weitere Veranstaltungen finden Sie auf unserer Webseite



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office@globalmarshallplan.org


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Global Marshall Plan news Redaktion - Global Marshall Plan Initiatve
Helge Bork, Andrea von Lehmden, Frithjof Finkbeiner (V.i.S.d.P.R.)
Global Marshall Plan Initiative
Koordinationsbüro
Steckelhörn 9
D-20457 Hamburg

Die Global Marshall Plan Initiative setzt sich für eine Ökosoziale Marktwirtschaft durch einen Global Marshall Plan ein.

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