Global Marshall Plan Initiative - Newsletter 02/2006

   1. Ã–sterreichische Bundesländer unterstützen die Initiative
      a) Unterstützung durch Oberösterreich offiziell
      b) Land Salzburg unterstützt die Global Marshall Plan Initiative

   2. Regierung und Parteien diskutieren Globalisierung
      a) Merkel fordert neuen Ordnungsrahmen
      b) "Europa ist die Antwort auf die Globalisierung"
      c) CSU: Der Globalisierung ein menschliches Gesicht geben

   3. Neue Unterstützer
   4. "Hoffnung Europa" in Brüssel vorgestellt
   5. Aus den Universitäten
      a) Studentisches Engagement
      b) Wertewandel und Ethik

   6. Neue Texte im Infocenter
   7. Pressespiegel
   8. Veranstaltungen




1. Österreichische Bundesländer unterstützen die Initiative

a) Unterstützung durch Oberösterreich offiziell
Am 16. Januar beschloss die Oberösterreichische Landesregierung offiziell die Global Marshall Plan Initiative zu unterstützen. Das Land ist die erste europäische Region, die diesen Schritt unternommen hat. Das Land versteht dies als "Beitrag zu einer aktiven Friedenspolitik" (Josef Stockinger). Weitere Informationen dazu finden Sie im Pressespiegel.

b) Land Salzburg unterstützt die Global Marshall Plan Initiative
Nur zwei Tage später, am 18. Januar behandelte der Wirtschaftsausschuss einen Antrag der Grünen zur Unterstützung des Global Marshall Plans durch das Land Salzburg, der schließlich als Vier-Parteien-Antrag einstimmig angenommen wurde.

Der Antrag im Wortlaut (pdf, 40kB)
Die Robert-Jungk-Bibliothek begrüsste diesen Schritt in einer Pressemitteilung (pdf, 70kB)


2. Regierung und Parteien diskutieren Globalisierung

a) Merkel fordert neuen Ordnungsrahmen
Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos forderte die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel einen neuen Ordnungsrahmen für die globalisierte Wirtschaft. Dabei setzt die Kanzlerin, genau wie die Global Marshall Plan Initiative, auf eine Stärkung der internationalen Organisationen. Im Rahmen des "G8"-Vorsitzes wolle Deutschland im kommenden Jahr einen Beitrag dazu leisten, Wege zu einer internationalen Ordnung des Wettbewerbs zu finden. Der Schlüssel dazu liegt nach Überzeugung der Bundeskanzlerin bei den internationalen Institutionen. Für einen gerechten und freien Welthandel sowie für die Entwicklung der armen und ärmsten Staaten sei eine abgestimmte Strategie der Welthandelsorganisation, der Weltgesundheitsorganisation, der Weltbank und anderer multilateraler Institutionen erforderlich.
Quelle www.bundeskanzlerin.de
Angela Merkels Rede
Lesen Sie dazu auch die Pressemitteilung des BWA (pdf, 600 kB)

b) "Europa ist die Antwort auf die Globalisierung"
Während der Fraktionsklausur am 11. Januar 2006 diskutierte die Fraktion von Bündnis90/Die Grünen u.a. über Ihre Positionen in der Europapolitik. Die Fraktionsvorsitzende Renate Künast sagte, Europa müsse Vorbild auf dem Gebiet der Sozial- und Umweltpolitik sowie beim Verbraucherschutz werden: "Europa ist die Antwort auf die Globalisierung."
Quelle: N24

c) CSU: Der Globalisierung ein menschliches Gesicht geben
Die CSU (Christlich-Soziale Union) gibt sich eine neues Parteiprogramm, das die Herausforderungen der Globalisierung beantworten soll: „Wie kann ich eine soziale Marktwirtschaft halten, wenn ich mit Volkswirtschaften konkurriere, die keine Sozial- und Umweltstandards unserer Art kennen?“, fasste Ministerpräsident Stoiber einen der Kernpunkte zusammen.
Artikel dazu auf www.csu.de
Das aktuelle Grundsatzprogramm der CSU


3. Neue Unterstützer

Zu den neuen Unterstützern der Global Marshall Plan Initiative gehört der Oikocredit Förderkreis Baden-Württemberg. Der Förderkreis hat es sich zur Aufgabe gemacht, Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit für die ökumenische Entwicklungsgenossenschaft Oikocredit zu leisten und gezielt Menschen und Organisationen zu suchen, die sich daran finanziell beteiligen.
Weitere Informationen

Wie bereits im Newsletter 01/06 angekündigt, trat die Höhere Lehranstalt Umwelt und Wirtschaft, Yspertal (Österreich) mit einem offiziellen Festakt am 21.01.2006 der Global Marshall Plan Initiative bei.
Weitere Informationen

Das Referat für Technik- und Wissenschaftsethik an den Fachhochschulen des Landes Baden-Württemberg (RTWE) zählt ebenfalls zu den neuen Unterstützern. Das RTWE hat die Aufgabe, neben dem Angebot von Lehrveranstaltungen für Studierende zentrale Ethikseminare für Lehrende zu organisieren bzw. durchzuführen und Projekte im Rahmen der Technikfolgenbewertung mit anderen Institutionen zu initiieren.
Weitere Informationen


4. "Hoffnung Europa" in Brüssel vorgestellt

Auf Einladung von Anne-Marie Sigmund, Präsidentin des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses, stellten am 19. Januar Dr. Franz Alt und der Österreichische Vizekanzler a.D. Dr. Josef Riegler das Buch "Hoffnung Europa - Strategie des Miteinander" etwa 70 Abgeordneten und Interessierten vor.
Der Beitrag von Josef Riegler (pdf, 160kB)


5. Aus den Universitäten

Studentisches Engagement
Am 06. und 07. Januar kamen auf Initiative der weltweit größten Studentenorganisation AIESEC ca. 20 Studierende verschiedener deutscher Universitäten auf Schloss Reisensburg bei Günzburg (Deutschland) zusammen, um mit anderen Unterstützern ihren Beitrag zur Global Marshall Plan Initiative zu diskutieren. AIESEC wird verstärkt sein internationales Netzwerk nutzen, um die Initiative auch in anderen Ländern bekannt zu machen und wird die Kooperation mit anderen Unterstützern wie z.B. den Wirtschaftsjunioren und dem BWA (Bundesverband für Wirtschaftsförderung und Außenwirtschaft) intensivieren. Darüber hinaus sind weitere Vorlesungsreihen und Konferenzen zum Thema Globalisierung und Global Marshall Plan geplant.

Wertewandel und Ethik
Die Fachhochschule Gelsenkirchen, Abt. Bocholt, veranstaltete am 12. Januar 2006 in Kooperation mit dem Unternehmensverband Aktive Unternehmen im Westmünsterland (AIW) und mit der Fördergesellschaft der Fachhochschule Bocholt e. V. ein Symposium zum Thema "Wertewandel & Ethik". Nach dem Einführungsvortrag des Geschäftsführers der AIW, Herrn Harald Genge, fand eine Podiumsdiskussion im Gespräch auch mit dem Publikum statt, an der mit Dr. Manfred Büscher, Johannes Rahe und Klaudius Gansczyk gleich drei Autoren von "Hoffnung Europa" wesentlich beteiligt waren und die von Prof. Raymond Figura eingeleitet und Prof. Dr. Gerd Wassenberg moderiert wurde. Beim anschließenden Neujahrsempfang fanden die ausgelegten Bücher "Impulse für eine Welt in Balance" und "Hoffnung Europa" in Unternehmern, Bankern und Studenten ihre interessierten Käufer.
(Klaudius Gansczyk)
Weitere Informationen


6. Neue Texte im Infocenter

Im Infocenter auf der Global Marshall Plan Webseite finden Sie regelmäßig neue Texte und Berichte zum Themenkreis Globalisierung und Global Marshall Plan. Neu dazu gekommen ist z.B. der "Environmental Performance Index 2006" der Universität Yale und Peter Hesses Artikel zum 8. Millenniumentwicklungsziel, in dem er einen Zusammenhang zum Global Marshall Plan und der Ökosozialen Marktwirtschaft herstellt.
Artikel

Gerne nehmen wir auf Ihren Vorschlag hin weitere Materialien in die Sammlung auf. Bitte senden Sie Ihre Vorschläge an Helge Bork.
Zum Infocenter


7. Pressespiegel

Februar 2006, natur + kosmos
"Welchen Ordnungsrahmen braucht unsere veränderte Welt?"

25. Januar 2006, OÖ Nachrichten
Handeln für den Global Marshall Plan

20. Januar 2006, oekonews.at
Franz Fischler begrüßt Unterstützung durch das Bundesland Salzburg

18. Januar 2006, salzburg.at
Einhellige Unterstützung für Global Marshall Plan

17. Januar 2006, OÖ Nachrichten
Der Global Marshall Plan

17. Januar 2006, OÖ Nachrichten
Marshall-Plan: Mehr als nur Bekenntnis?

17. Januar 2006, OÖ Nachrichten
UNO verhandelt Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderung

17. Januar 2006, OÖ Nachrichten
"Signal" für faire Welt

15. Januar 2006, Grazer Woche
Graz auf globalem Kurs (pdf, 200kB)

15. Januar 2006
Kraftanstengung für Entwicklungsarbeit (pdf, 10kB)

13. Januar 2006
Oberösterreich bekennt sich zum Global Marshall Plan (pdf, 20kB)

12. Januar 2006, Radio Darmstadt
Rezension Globale Maßlosigkeit



8. Veranstaltungen

4. Februar 2006, Esslingen
Esslinger Podium 2006
TOTAL GLOBAL? Leben mit dem Druck und den Chancen einer globalisierten Welt
Zeit: 9:00 - 13:00
Ort: Zentrum Zell, Alleenstraße 1, Esslingen-Zell
Weitere Informationen

7. Februar 2006, Bad Ischl (Österreich)
Die Welt steht vor großen Veränderungen - Hubert von Goisern diskutiert mit Prof. Radermacher
Weitere Informationen

14. Februar 2006, Bronnbach
Zeit: 19:30
Vortrag: Global Marshall Plan für die Gestaltung der Zukunft
Referent: Prof. Radermacher
Veranstalter: Rotary Club Wertheim
Ort: Bernhardsaal des Klosters Bronnbach
Weitere Informationen

16. Februar 2006, Hamburg
Lokalgruppe Hamburg
Zeit: 18:30
Ort: Hamburger Business Club
Weitere Informationen per E-Mail

20. Februar 2006, Saalburg-Taunus
"Chancen und Zukunft des Global Marshall Plan"
Zeit: 20:00
Ort: Landhotel Hessenpark
Veranstalter: RC Saalburg-Taunus
Weitere Informationen

14. März 2006, Düsseldorf
Lokalgruppe Düsseldorf
Zeit: 19:00
Ort: Haus der Kirche
Weitere Informationen per E-Mail

Weitere Veranstaltungen finden Sie: auf unserer Website



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Global Marshall Plan news Redaktion - Global Marshall Plan Initiatve
Helge Bork, Andrea von Lehmden, Frithjof Finkbeiner (V.i.S.d.P.R.)
Global Marshall Plan Initiative
Koordinationsbüro
Steckelhörn 9
D-20457 Hamburg

Die Global Marshall Plan Initiative setzt sich für eine ökosoziale Marktwirtschaft durch einen Global Marshall Plan ein.

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