a) Unterstützung durch Oberösterreich offiziell
Am 16. Januar beschloss die Oberösterreichische Landesregierung offiziell die Global Marshall Plan Initiative zu
unterstützen. Das Land ist die erste europäische Region, die diesen Schritt unternommen hat. Das Land versteht
dies als "Beitrag zu einer aktiven Friedenspolitik" (Josef Stockinger). Weitere Informationen dazu finden Sie
im
Pressespiegel.
b) Land Salzburg unterstützt die Global Marshall Plan Initiative
Nur zwei Tage später, am 18. Januar behandelte der Wirtschaftsausschuss einen Antrag der Grünen zur
Unterstützung des Global Marshall Plans durch das Land Salzburg, der schließlich als Vier-Parteien-Antrag
einstimmig angenommen wurde.
Der Antrag im Wortlaut (pdf, 40kB)
Die Robert-Jungk-Bibliothek begrüsste diesen Schritt in einer
Pressemitteilung (pdf, 70kB)
a) Merkel fordert neuen Ordnungsrahmen
Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos forderte die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel einen neuen
Ordnungsrahmen für die globalisierte Wirtschaft. Dabei setzt die Kanzlerin, genau wie die Global Marshall Plan
Initiative, auf eine Stärkung der internationalen Organisationen. Im Rahmen des "G8"-Vorsitzes wolle
Deutschland im kommenden Jahr einen Beitrag dazu leisten, Wege zu einer internationalen Ordnung des Wettbewerbs
zu finden. Der Schlüssel dazu liegt nach Überzeugung der Bundeskanzlerin bei den internationalen Institutionen.
Für einen gerechten und freien Welthandel sowie für die Entwicklung der armen und ärmsten Staaten sei eine
abgestimmte Strategie der Welthandelsorganisation, der Weltgesundheitsorganisation, der Weltbank und anderer
multilateraler Institutionen erforderlich.
Quelle www.bundeskanzlerin.de
Angela Merkels Rede
Lesen Sie dazu auch die Pressemitteilung des BWA (pdf, 600 kB)
b) "Europa ist die Antwort auf die Globalisierung"
Während der Fraktionsklausur am 11. Januar 2006 diskutierte die Fraktion von Bündnis90/Die Grünen u.a. über
Ihre Positionen in der Europapolitik. Die Fraktionsvorsitzende Renate Künast sagte, Europa müsse Vorbild auf
dem Gebiet der Sozial- und Umweltpolitik sowie beim Verbraucherschutz werden: "Europa ist die Antwort auf die
Globalisierung."
Quelle: N24
c) CSU: Der Globalisierung ein menschliches Gesicht geben
Die CSU (Christlich-Soziale Union) gibt sich eine neues Parteiprogramm, das die Herausforderungen der
Globalisierung beantworten soll: „Wie kann ich eine soziale Marktwirtschaft halten, wenn ich mit
Volkswirtschaften konkurriere, die keine Sozial- und Umweltstandards unserer Art kennen?“, fasste
Ministerpräsident Stoiber einen der Kernpunkte zusammen.
Artikel dazu auf
www.csu.de
Das aktuelle Grundsatzprogramm der CSU
Zu den neuen Unterstützern der Global Marshall Plan Initiative gehört der Oikocredit Förderkreis
Baden-Württemberg. Der Förderkreis hat es sich zur Aufgabe gemacht, Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit für die
ökumenische Entwicklungsgenossenschaft Oikocredit zu leisten und gezielt Menschen und Organisationen zu suchen,
die sich daran finanziell beteiligen.
Weitere Informationen
Wie bereits im Newsletter 01/06 angekündigt, trat die Höhere Lehranstalt Umwelt und Wirtschaft, Yspertal
(Österreich) mit einem offiziellen Festakt am 21.01.2006 der Global Marshall Plan Initiative bei.
Weitere Informationen
Das Referat für Technik- und Wissenschaftsethik an den Fachhochschulen des Landes Baden-Württemberg (RTWE)
zählt ebenfalls zu den neuen Unterstützern. Das RTWE hat die Aufgabe, neben dem Angebot von Lehrveranstaltungen
für Studierende zentrale Ethikseminare für Lehrende zu organisieren bzw. durchzuführen und Projekte im Rahmen
der Technikfolgenbewertung mit anderen Institutionen zu initiieren.
Weitere Informationen
Auf Einladung von Anne-Marie Sigmund, Präsidentin des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses,
stellten am 19. Januar Dr. Franz Alt und der Österreichische Vizekanzler a.D. Dr. Josef Riegler das Buch
"Hoffnung Europa - Strategie des Miteinander" etwa 70 Abgeordneten und Interessierten vor.
Der Beitrag von Josef Riegler (pdf, 160kB)
Studentisches Engagement
Am 06. und 07. Januar kamen auf Initiative der weltweit größten Studentenorganisation AIESEC ca. 20 Studierende
verschiedener deutscher Universitäten auf Schloss Reisensburg bei Günzburg (Deutschland) zusammen, um mit
anderen Unterstützern ihren Beitrag zur Global Marshall Plan Initiative zu diskutieren. AIESEC wird verstärkt
sein internationales Netzwerk nutzen, um die Initiative auch in anderen Ländern bekannt zu machen und wird die
Kooperation mit anderen Unterstützern wie z.B. den Wirtschaftsjunioren und dem BWA (Bundesverband für
Wirtschaftsförderung und Außenwirtschaft) intensivieren. Darüber hinaus sind weitere Vorlesungsreihen und
Konferenzen zum Thema Globalisierung und Global Marshall Plan geplant.
Wertewandel und Ethik
Die Fachhochschule Gelsenkirchen, Abt. Bocholt, veranstaltete am 12. Januar 2006 in Kooperation mit dem
Unternehmensverband Aktive Unternehmen im Westmünsterland (AIW) und mit der Fördergesellschaft der
Fachhochschule Bocholt e. V. ein Symposium zum Thema "Wertewandel & Ethik". Nach dem Einführungsvortrag des
Geschäftsführers der AIW, Herrn Harald Genge, fand eine Podiumsdiskussion im Gespräch auch mit dem Publikum
statt, an der mit Dr. Manfred Büscher, Johannes Rahe und Klaudius Gansczyk gleich drei Autoren von "Hoffnung
Europa" wesentlich beteiligt waren und die von Prof. Raymond Figura eingeleitet und Prof. Dr. Gerd Wassenberg
moderiert wurde. Beim anschließenden Neujahrsempfang fanden die ausgelegten Bücher "Impulse für eine Welt in
Balance" und "Hoffnung Europa" in Unternehmern, Bankern und Studenten ihre interessierten Käufer.
(Klaudius Gansczyk)
Weitere Informationen
Im Infocenter auf der Global Marshall Plan Webseite finden Sie regelmäßig neue Texte und Berichte zum
Themenkreis Globalisierung und Global Marshall Plan. Neu dazu gekommen ist z.B. der "Environmental Performance
Index 2006" der Universität Yale und Peter Hesses Artikel zum 8. Millenniumentwicklungsziel, in dem er einen
Zusammenhang zum Global Marshall Plan und der Ökosozialen Marktwirtschaft herstellt.
Artikel
Gerne nehmen wir auf Ihren Vorschlag hin weitere Materialien in die Sammlung auf. Bitte senden Sie Ihre
Vorschläge an
Helge Bork.
Zum Infocenter
Februar 2006, natur + kosmos
"Welchen Ordnungsrahmen braucht unsere veränderte Welt?"
25. Januar 2006, OÖ Nachrichten
Handeln für den Global Marshall Plan
20. Januar 2006, oekonews.at
Franz Fischler begrüßt Unterstützung durch das Bundesland Salzburg
18. Januar 2006, salzburg.at
Einhellige Unterstützung für Global Marshall Plan
17. Januar 2006, OÖ Nachrichten
Der Global Marshall Plan
17. Januar 2006, OÖ Nachrichten
Marshall-Plan: Mehr als nur Bekenntnis?
17. Januar 2006, OÖ Nachrichten
UNO verhandelt Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderung
17. Januar 2006, OÖ Nachrichten
"Signal" für faire Welt
15. Januar 2006, Grazer Woche
Graz auf globalem Kurs (pdf, 200kB)
15. Januar 2006
Kraftanstengung für Entwicklungsarbeit (pdf, 10kB)
13. Januar 2006
Oberösterreich bekennt sich zum Global Marshall Plan (pdf, 20kB)
12. Januar 2006, Radio Darmstadt
Rezension Globale Maßlosigkeit
4. Februar 2006, Esslingen
Esslinger Podium 2006
TOTAL GLOBAL? Leben mit dem Druck und den Chancen einer globalisierten Welt
Zeit: 9:00 - 13:00
Ort: Zentrum Zell, Alleenstraße 1, Esslingen-Zell
Weitere Informationen
7. Februar 2006, Bad Ischl (Österreich)
Die Welt steht vor großen Veränderungen - Hubert von Goisern diskutiert mit Prof. Radermacher
Weitere Informationen
14. Februar 2006, Bronnbach
Zeit: 19:30
Vortrag: Global Marshall Plan für die Gestaltung der Zukunft
Referent: Prof. Radermacher
Veranstalter: Rotary Club Wertheim
Ort: Bernhardsaal des Klosters Bronnbach
Weitere Informationen
16. Februar 2006, Hamburg
Lokalgruppe Hamburg
Zeit: 18:30
Ort: Hamburger Business Club
Weitere Informationen per E-Mail
20. Februar 2006, Saalburg-Taunus
"Chancen und Zukunft des Global Marshall Plan"
Zeit: 20:00
Ort: Landhotel Hessenpark
Veranstalter: RC Saalburg-Taunus
Weitere Informationen
14. März 2006, Düsseldorf
Lokalgruppe Düsseldorf
Zeit: 19:00
Ort: Haus der Kirche
Weitere Informationen per E-Mail
Weitere Veranstaltungen finden Sie:
auf unserer Website
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Global Marshall Plan news Redaktion - Global Marshall Plan
Initiatve
Helge Bork, Andrea von Lehmden, Frithjof Finkbeiner
(V.i.S.d.P.R.)
Global Marshall Plan
Initiative
Koordinationsbüro
Steckelhörn 9
D-20457 Hamburg
Die
Global Marshall Plan Initiative setzt sich für eine ökosoziale Marktwirtschaft
durch einen Global Marshall Plan ein.
Global Marshall Plan News ist der
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